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This is gonna be legen…

27 Jan

Ihr wisst bestimmt mittlerweile, wie sehr ich die “Uncharted”-Musik liebe. Die läuft zur Zeit bei mir im Auto beim Wochenendpendeln rauf und runter. Wer behauptet, Videospiel-Musik kommt nicht an “richtige” Film-Soundtracks heran, dem möchte ich gerne meine beiden “Uncharted”-Soundtracks um die Ohren hauen – und alle Final-Fantasy-Soundtracks noch dazu.

Da ich zur Zeit am planen für ein kleines Video um meine Schmugglerin in SW:TOR bin und mir dafür das Thema von Nathan Drake ausgesucht habe (es passt einfach zu gut), bin ich über folgendes Kleinod gestolpert. Das ist wirklich schön gespielt und das Video ist auch sehr schön und stimmungsvoll zusammengeschnitten.

Gibt es übrigens auch für “Skyrim” und “Assassin’s Creed” – einfach rechts bei den vorgeschlagenen Videos auf YouTube dann schauen. Ich verlinkere sie aber nach dem Spoiler-Cut dann auch noch einmal hier im Beitrag.

Das ist einfach so schön! Mir gefällt dieser Zusammenschnitt zwischen dem Klavierspielen und den Spielszenen im Hintergrund so verdammt gut… ich bin ganz hin und weg!

Game music, you rock! Wuhu!

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Here comes the sun

26 Jan

Dieser Tage habe ich wieder bemerkt, wie wichtig Sonne doch für mich ist. Es muss noch nicht einmal warm sein. Nein, es langt einfach die Sonne. Morgens war es wirklich angenehm hell und das hat sich ungeheuer gut auf meine Laune ausgewirkt. Wenn es dann gerade gegen Nachmittag oder Abend dann wieder nicht nur dunkler, sondern auch grauer wurde, dann merkte ich, dass ich gegen ein Tief anarbeiten musste.

Das klappte auch immer, aber ich fand diesen Moment sehr schade, in dem ich irritiert war, wo meine ganze Energie hin war, dann schaute ich raus und merkte: “Uh, draußen ist es schon ganz grau.” Da merkte ich wieder, dass ich eben einfach ein Sonnenkind bin.

 

Sonderaktion!

25 Jan

Ich konnte es einmal wieder nicht lassen. Ich bin schwach – so schwach! Allerdings auch nicht ganz so sehr, denn all zu häufig halte ich stand und das habe ich jetzt über einen längeren Zeitraum wieder geschafft. Worum geht es? Sonderaktionen! Da muss nur einmal beim Ditsch oder beim McDonald’s irgendeine limitierte Sache zu Futtern sein und ich denke mir: “Hmmmm…” – und schon ist sie gekauft.

Heute war ich im Edeka und ganz ehrlich Leute: Da stand “Milka” und “Schokotorte” mit so einem richtig schön braunen Tortensymbol auf der Verpackung – da darf man doch schwach werden, oder? Ich glaube ja, dass das Ding viel zu teuer ist, aber zumindest gaukelte es mir einen Sonderpreis vor. Wahrscheinlich ist es bei normalem Preis jenseits dessen, was ich bezahlen würde.

Jetzt liegt es in meinem Kühlschrank und auch wenn ich eben nicht daran vorbeigehen konnte, so werde ich es heute wohl noch nicht probieren. Oder wer weiß? Vielleicht später noch am Abend. Dann kann ich auch sagen, ob dieses “Amavel – Schokotorte” überhaupt ist. Es klingt nach Torte, sieht aber wie eine Schokoladentafel aus. Ich bin gespannt!

 

Konsequenz – Das goldene Kalb

24 Jan

Lange habe ich überlegt, ob ich so einen Artikel schreiben soll. Aber so langsam musste ich. Wieso? Es gibt einen anderen Artikel, über den ich hier auch schon gebloggt habe, und der immer wieder in Rollenspiel-Communities auftaucht. Leider wird er dabei auch immer absolut aus dem Kontext gerissen und zum eigenen Zweck instrumentalisiert und häufig sogar als Kampfmittel gegen andere Rollenspielgruppen genutzt.

Worum es geht? Jan Wessel hat vor einiger Zeit einmal den Artikel “Konsequenz – Die heilige Kuh” geschrieben. Darin argumentiert er, dass Konsequenz im Rollenspiel wichtig sei und dass viel zu viel weich gespült werde, nur um den eigenen Spielspaß zu retten. Das mag damals richtig gewesen sein und vor dem Hintergrund, wo er entstanden ist, stimmte es auch durchaus. Doch wozu das gemacht wird, wie er heute verstanden wird, ist eine leicht andere Richtung, die ich sogar als höchst problematisch empfinde.

Wie so häufig, wenn ich so etwas mitbekomme, muss ich eines machen: Aufklären. Denn so einen Fall habe ich auch schon erlebt und muss ich auch ständig bezüglich des LARPs lesen. Mancher kennt vielleicht den Todesstoß aus dem LARP? Ich könnte euch jetzt raten lassen, wie und warum er entstanden ist, aber lieber erzähle es direkt, denn den “Erfinder” des Todesstoßes kenne ich ebenso.

Für alle Nicht-LARPenden: Der Todesstoß bedeutet, dass man einen anderen Charakter töten kann, sobald dieser keine Trefferpunkte mehr hat oder auch wahlweise hilflos einem ausgeliefert ist. Dabei muss man sich über ihn stellen (oder ähnliches) und eine entsprechende Bewegung mit dem Schwert, der Axt oder ähnlichem andeuten und “Todesstoß!” rufen. Heutzutage (und auch schon zu der Zeit, als ich angefangen habe) wurde der Todesstoß so genutzt, um Quoten zu erfüllen. Epische Endschlacht? Dann brauchen wir 15 Todesstöße, die an spezielle NSCs verteilt wurden. Das macht das alles spannender. Es führte also dazu, dass mehr Leute gestorben sind, als normal gestorben wären. Denn ganz ehrlich: Verblutet war schon lange niemand mehr auf einem Con.

Wozu wurde der Todesstoß eingeführt? Damit weniger Leute sterben! Kein Witz. Tobi Putzo sagte: “Der Todesstoß war eine meiner schlechtesten Erfindungen”, als er einmal sich das ganze Elend angesehen hat, das dazu führte. Wieso sollten weniger Leute dadurch sterben? Zu der Zeit, als Tobi den Todesstoß “erfand” gab es Regeln, dass jemand stirbt, wenn er nicht innerhalb einer bestimmten Zeit behandelt wird. Das führte zu zu vielen ungewollten Charaktertoden auf dem Schlachtfeld und das wollte man nicht. Dem wollte man einen Riegel vorschieben, denn es gab genug NSCs, die zwar kämpfen wollten und auch spannende Kämpfe haben wollten, aber nicht gleich den Charakter ihres Mitspielers umbringen wollten. Doch das ging eben nicht.

Also wurde der Todesstoß eingeführt. Wer tatsächlich einen Charakter umbringen wollte, musste es also direkt ankündigen und ansagen. Das war zum einen als Hemmschwelle gedacht, zum anderen auch als Möglichkeit für andere Charaktere, den bedrohten Charakter zu retten. Denn natürlich sollte diese Aktion langsam und laut von statten gehen. Man konnte also alles mögliche machen: sich dazwischen werfen, die herabsausende Klinge parieren und solche Dinge. Eigentlich sollte er also dazu führen, dass weniger Charaktere sterben.

Wie es heutzutage genau ist, kann ich nicht sagen. Aber bereits zu meiner Zeit war das vollkommen entfremdet. So ein Fünkchen der Idee war noch da, aber sie war hauptsächlich nun dazu gedacht, Macht über andere Charaktere auszuüben – dabei war es ursprünglich dazu gedacht, diese wegzunehmen und abzumildern.

Kommen wir zurück zur Konsequenz – was durchaus auch unter LARPern immer mal wieder ein Thema ist. Den Hintergrund des Artikels von Jan habe ich mitbekommen, denn ich war zwar nicht beim Schreiben dabei, hatte nicht viel zu tun mit dem Jan, aber ich kannte ihn – habe mit ihm auf dem gleichen Shard gespielt, auch wenn seine Zeit ein wenig vor meiner dort war. Wir haben uns auf RL-Treffen gesprochen und nett unterhalten. Jan ist ein guter Spieler, ein netter Mensch und er hat viele interessante Gedanken und Ideen. Der Artikel war einer davon, aber mittlerweile ist das, was aus diesem Artikel entstanden ist, grotesk geworden. Ich habe den Jan trotzdem gerne gesehen, auch wenn er nicht zu  meinem engeren Spielkreis gehörte und ich ihn seit meiner Zeit damals auf besagtem Ultima-Online-Shard nicht mehr gesehen habe.

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Erinnert sich noch jemand an… They stole a million?

23 Jan

Es gibt so viele Spiele von früher, die ich unzählige Male gespielt habe, aber nie schaffte. Das ist heute anders. Wobei ich dann im Rückblick häufig sagen muss: “Nein, schwierig war es wirklich nicht, ich habe mich nur nicht durchgebissen an vielen Stellen.” Trotzdem scheint es mir, dass viele dieser Spiele dennoch schwieriger sind, als so manches, was einem heute vorgesetzt wird.

Eines jener Spiele, die ich nie geschafft habe, war das Ganovenspiel: “They stole a million.” Schon allein die Musik war großartig – auch wenn es ständig die gleiche Schleife war.

Worum ging es? Man musste eine Ganovenbande aus verschiedenen Gaunern aufstellen, die alle unterschiedliche Vorzüge hatten. Da musste man dann Safe-Knacker aussuchen, einen Fahrer, der einen vom Tatort rechtzeitig wegfahren kann, jemanden, der die Alarmanlagen ausräumt oder auch einfach nur einen Schläger. Es gab da viele verschiedene Gauner – mehr als man nehmen konnte.

Mit dieser Bande bricht man in unterschiedliche Orte ein – am Anfang sind das eher kleine Läden bis es dann immer größer wird bis hin zu Museen. Wirklich weit habe ich es nie geschafft, denn mir ist irgendwann das Geld ausgegangen. Ich habe nicht genug aus den Raubzügen rausgeholt, um mir dann die Blaupausen und die Ganoven für den nächsten Überfall zu leisten. Tja, das war es dann. Aber ab einem gewissen Punkt, wenn auch noch richtige Wachmänner auftauchten, wurde es meiner Ansicht nach auch wirklich schwer.

Das Spiel selbst lief grob in drei Abschnitten ab:

1. Man kauft Blaupausen und heuert Ganoven an.

2. Man plant ohne Zeitdruck auf einem Gebäudeplan den Raubzug und gibt jeder Figur genaue Anweisungen zu welcher Zeit sie wo sein muss.

3. Der Überfall! Da lief die Zeit und man konnte auch selbst die Handlungen der Figuren bestimmen und vom vorherigen Plan abweichen.

Das war eigentlich ein ganz cleveres Design, denn so konnte man Kontrolle über alle Charaktere haben und wusste, wo theoretisch ein Charakter zu welcher Zeit war – trotzdem konnte man gezielt von seinem Plan abweichen, wenn irgendetwas schief lief.

Wie häufig ich mich an diesem Spiel probiert habe! Wie häufig ich gescheitert bin! Und was sehe ich dann im Longplay? Anscheinend dauert es nur ungefähr eine Stunde, um es komplett durchzuspielen.

Aber schon allein wegen dieser faszinierenden C64-Musik solltet ihr mal in das Video reinhören. Immer wieder faszinierend, was für tolle Musiken damals doch gemacht wurden, die so richtig ins Ohr gehen, obwohl es eigentlich von der Technik wirklich primitiv war.

 

My dear Serah…

22 Jan

Final Fantasy 13-2 will ich spielen – jetzt!

Ich bin doch erstaunt, nachdem FF13 recht lange bei mir ungespielt lag und ich auch beim zweiten Mal anspielen zuerst zögerlich war, ob ich es wirklich durchspielen will, dass mich Charaktere und Welt ab einem gewissen Punkt so mitgerissen haben, dass ich momentan es kaum aushalten kann, bis FF13-2 bei mir eintrudelt. Amazon sagt mir dazu, dass es vermutlich am 03. Februar ankommen wird.

Kann – nicht – warten!

Vor einiger Zeit hatte ich zu dem Gefühl, das FF13 in mir erzeugt hat, ein Video gepostet, das ich hier noch einmal nach dem Spoiler-Cut posten will, denn das zeigt die Epik und Dramatik zusammen mit der Optik, die mich umgehauen hat, und der stets herausragenden Musik:

Spoiler-Cut

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Posted in Powerplay

 

The kind of pony everypony should know

21 Jan

Samstag ist Ponytag! Zwischen den Jahren gab es kein “My little Pony: Friendship is Magic” und erst Anfang Januar gab es wieder die ersten Folgen. Doch da ich wegen Weihnachten und Urlaub ein wenig aus dem Rhythmus war, hatte ich da die erste Folge wieder verpasst und nicht daran gedacht.

Zwar hatte ich reingeschaut, aber ich hatte ungeheure Schwierigkeiten Granny Smith zu verstehen bei der 12. Folge aus Staffel 2 und daher habe ich mir gesagt: “Mache ich, wenn ich mehr Muße habe.” Doch das dauerte und dauerte. Immer wieder probierte ich es mal, aber ich hielt nie länger als die ersten fünf Minuten durch.

Daher überlegte ich, ob ich vielleicht langsam doch aus meinem Ponyfieber draußen bin. Konnte es wirklich sein, dass die Serie mich einfach nicht mehr interessiert? Das war zumindest meine Befürchtung. Bis ich jetzt am Wochenende mir doch endlich einmal die Zeit und Ruhe genommen hatte, um besagte Folge “Family Appreciation Day” anzusehen.

Wieder hatte ich ähnliche Probleme, denn der leicht texanische Akzent von Granny Smith zusammen mit ihrem Genuschele machten es wirklich schwer. Doch ich bin froh, dass ich mir einfach die Zeit genommen hatte, denn schon in der Mitte der Folge wusste ich: Das ist der Grund, warum ich MLP:FiM schaue! Nein, nicht das Genuschele, sondern die herzlichen Botschaften, die Fehler, die die Ponies machen, die Einsichten, die sie bekommen und das versöhnliche Ende – das aber immer noch weit entfernt vom Zuckerschock der alten MLP-Serie ist.

Am Ende der Folge war ich wieder so richtig gerührt und da wusste ich: Nein, ich habe die Serie nicht über, ich war nur aus der Übung und wieder zu sehr der Hektik verfangen. Danke, “My little Pony: Friendship is Magic”! Du bist eine tolle Serie, denn du hast mich wieder ein wenig entschleunigt.

Wer besagte Folge sehen will, der schaue einfach nach dem Spoiler-Cut. Es ist eine wirklich herzliche Folge über unterschiedliche Generationen – mit Apple Bloom, dem kleinsten Pony der Apple-Familie, und Granny Smith, der alten Großmutter der Apple-Familie. Wobei ich die alle sowieso mag. Applejack ist einfach großartig mit ihrem texanischen Akzent.

Spoiler-Cut!

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Das Gejammer! Das Gejammer!

20 Jan

Momentan habe ich sowohl Rift als auch SW:TOR ein wenig im Blick. Natürlich spiele ich momentan noch mehr SW:TOR, aber ich habe auch wieder mal in Rift eingeloggt und schaue häufiger wieder dort ins Forum. Was man da sehen kann, ist erschreckend. Wieso? Ich verdeutliche mal die Grundstrukturen dieses Szenarios:

SW:TOR ist Ende Dezember rausgekommen mit ein paar Beta-Tests davor. Release war 21.12., wenn ich mich jetzt nicht ganz täusche – oder zumindest so um den Dreh. Headstart war ungefähr die Woche davor, wobei das staffelweise ging. Das heißt, wir sind momentan immer noch in diesem magischen ersten Monat, in dem alle Zocker ein neues MMO anspielen wollen und werden. Dadurch haben sie natürlich weniger Zeit für ihr altes MMO.

Was sehe ich im Rift-Forum? Fragen, welches noch die bevölkertsten Server sind, weil ihre ja so gähnend leer wären. Angeblich sind das Brutmutter und Brutwacht. Allerdings habe ich auch bei Akala kein Gefühl der Leere gehabt, als ich eingeloggt bin. Im rp-ooc-Kanal waren sogar wieder mehr Leute! Sind die Leute so blöd oder tun sie nur so?

Es ist doch ganz klar und logisch, dass momentan manche Spieler mehr SW:TOR spielen und einige nach dem Freimonat wieder zurückkommen. Wo kommen die dann hin? Auf die ganzen Server, die natürlich dann leerer sind, weil alle in wilder Torschlusspanik den Servertransfer benutzt haben aus Angst, dass sie am Ende auf einem leeren Server sind. Was machen dann die Leute? Schreiben in die Foren, dass die Server ja so leer sind, wodurch die vorher transferierten Spieler ihre Bestätigung haben, die aber keine ist! Denn wären sie geblieben, dann wären die Server genauso voll. Was passiert dann mit den Rückkehrern? Sicherlich nicht alle werden transferieren und ein paar hören auf, weil sie denken, dass das Spiel sowieso stirbt.

Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen, wie die Community da sich ihr eigenes Grab schaufelt. Denn diese Rufe gibt es seit Ende letzten Jahres und ratet mal, was da war: Weihnachten, Neujahr, Urlaub und so weiter. Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie schnell die heutige Zockergemeinschaft doch panisch wird, wie ungeduldig sie geworden ist und dass sie nicht merkt, dass sie auch noch selbst an ihrer Situation schuld sind.

Ich werde es mir weiter ansehen und wie bei einem gruseligen Horrorfilm so halb die Hand vor Augen halten, damit ich das nicht komplett sehen muss und hoffen, dass es sich von selbst auflöst und meine Vermutungen unbestätigt bleiben. Ich bleibe auf Akala, denn dort ist – entgegen mancher Behauptung – weiterhin gut was los. Außerdem hoffe ich, dass da nicht ganz so viele panische Speedbunnys sitzen, die denken, sie kommen zu kurz. Manchmal habe ich gar nicht so viele Tastaturen, so sehr, wie ich sie durchkauen will, wenn ich sowas mit ansehen muss.

 
 

Zauberhafte Verwandlung!

19 Jan

Ein Gutes hatte die Krankheit: Ich habe jetzt endlich die letzten acht Folgen meines “Wedding Peach”-Reruns geschaut. Davon habe ich in letzter Zeit nichts geschrieben? Stimmt, denn das ist eine ganze Weile her, dass ich den abgebrochen habe. Der Grund damals war, dass ich wusste, was kommen wird ab einem bestimmten Punkt und ich wollte das gerade nicht, denn ich wusste, das würde mich mitnehmen. Immerhin habe ich die Serie schon einmal geschaut. Und auch wenn der Anime deutlich positiver und versöhnlicher ist, als der Manga, zieht “Wedding Peach” in den letzten acht Folgen extrem an, was die Dramatik betrifft.

Zuerst war ich unsicher, ob ich überhaupt noch Gefallen an der Serie haben könnte, aber die Bedenken waren umsonst. Sicherlich gibt es ein paar Sachen, die mir damals gefallen haben, die ich mittlerweile eher komisch fand, aber an sich finde ich die Serie immer noch so großartig, urkomisch und doch romantisch.

Was aber wirklich schlimm bei den deutschen DVDs ist, dass sie so einiges verpatzt haben. Zum einen haben sie das Opening nicht geändert ungefähr in der Hälfte und das Schlimmste von allem: Sie haben die Vorschau auf die nächste Folge nicht dabei! Das ist wirklich fatal, denn das trägt gerade bei den letzten Folgen ungeheuer zur Dramatik bei. Normalerweise wird die Vorschau auf die nächste Folge von Momoko gesprochen, aber es gibt eine Folge, bei der etwas passiert, das sie absolut aus der Bahn wirft und nach dem sie krank im Bett liegt. Diese Vorschau wird von Jamapi gesprochen mit ungefähr folgenden Worten: “Momoko geht es gar nicht gut, daher muss ich das heute übernehmen…” Großartig! Und das ist nicht drauf? Schändlich!

“Wedding Peach” bleibt für mich einfach eine der besten Magical-Girl-Serien, die Sailor Moon einfach um Längen schlägt und in nahezu jedem Detail. Schon allein der Hauptcharakter ist einerseits sympathischer als Bunny und hat auch noch die bessere Frisur (pinke Haare!), auch der männliche Hauptcharaktere ist deutlich besser als das Weichei Marmoru, der mit seiner dämlichen Rose sowieso nichts trifft und ständig gerettet werden muss. Im Bereich der übertriebenen Magical-Girl-Serien ist “Wedding Peach” einfach die Nummer 1. Wenn es um Magical-Girl-Serien allgemein geht, könnte ich mich wirklich nicht entscheiden, ob diesen Platz nicht sogar “Kamikaze Kaito Jeanne” übernehmen könnte mit dem besten männlichen Hauptcharakter aller Magical-Girl-Serien.

Aber eigentlich sind “Wedding Peach” und “Kamikaze Kaito Jeanne” zwar im gleichen Genre beheimatet, aber trotzdem zwei grundverschiedene Serien. Während WP sehr albern, übertrieben kitschig und häufig selbstironisch ist, ist KKJ sehr ernst, dramatisch und philosophisch. Ich glaube, es wäre ungefähr der Unterschied zwischen “King of Queens” und “How I met your mother” – die ich beide liebe, aber trotzdem irgendwie zwei sehr unterschiedliche Serien sind.

 

Abo wrap-up!

18 Jan

Rift hat momentan wieder ein besonderes Abo bis zum 31. Januar: Das Jahres-Abo gibt es schon für 79 Euro, was gerade mal 6,60 Euro sind. Das ist das günstigste Angebot, das ich je mitbekommen habe und das lohnt sich, denn Rift ist ein verdammt solides und gutes Spiel.

Sicherlich müssen sie momentan auch um ihre Spieler bangen, denn SW:TOR hat vermutlich gut reingehauen. Wie gut, das weiß ich nicht, aber es wird auch kein Weltuntergang sein, auch wenn das natürlich wieder von einigen Spielern dadurch herbeigeredet wird. Es ist natürlich ein guter Schachzug, jetzt so ein Jahres-Abo anzubieten, um die Spieler ein Jahr an das Spiel zu binden, denn ich sehe es an mir: Ich spiele zur Zeit schließlich auch mit viel Genuss SW:TOR und kaum Rift.

Das liegt nicht daran, dass ich Rift nicht mehr mag oder es blöd ist, sondern daran, dass SW:TOR neu ist und mir überraschend gut gefällt. Trotzdem habe auch ich mein Jahres-Abo aktualisiert auf den neuen Preis, denn mit 6,70 Euro im Monat kann ich wirklich nichts falsch machen. Ich mache damit sogar einiges richtig, denn zwei Vollpreis-Abo-MMOs tun wirklich weh.

So kann ich aber guten Gewissens sagen, dass ich einfach das spiele, was ich gerade spielen mag und das wird auch sicherlich irgendwann demnächst wieder mehr Rift sein. Aber ich habe nicht im Hinterkopf sitzen: “Für 13 Euro solltest du aber mal wieder reinschauen.” Es sollte nicht “sollte” heißen. So bezahle ich zwar für ein Spiel, das ich zur Zeit kaum spiele, aber ich muss mich nicht entscheiden, denn das will ich gar nicht.

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