The Traffic Book

Heute habe ich mich einmal wieder so richtig über den Straßenverkehr geärgert. Ein Phänomen, das sicherlich alle kennen: Staus entstehen, aber so richtig schlimm werden sie durch den Egoismus der Menschen. Wie ich das meine?

Wenn jemand ständig die Spur wechselt, erzeugt er mehr Unruhe und bringt außerdem dabei beide Spuren zum Halten, denn die können nicht ungehindert weiterfahren bis er ganz drüben ist. Besonders schön wird das dann, wenn das ständig gemacht wird – vom gleichen Fahrer. Noch schlimmer wird es dann, wenn ein paar Schlaumeier denken: „Hö, hö! Die dritte Spur ist frei! Dann überhole ich alle und vorne, wenn ich raus will, schleiche ich mich wieder rein.“ Na, danke. Das sind genau die Ursachen, warum auch die dritte Spur irgendwann stockt.

Wie gut, wenn ich dann im Auto nette Musik höre oder ein Hörbuch habe. Zur Zeit übrigens „Das Graveyard-Buch“ von Neil Gaiman in dieser Fassung. Das höre ich schon eine Weile, weil ich über Weihnachten in manchem Stau keinen Nerv zum Zuhören hatte und auch dann lieber mal wieder mehr Musik hören wollte. Trotzdem nette Geschichte, nett vorgelesen… passt. Ist ein etwas morbides Jugendbuch mit ein paar sehr netten Einfällen.

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