Last words

Mich überrascht es immer wieder, wenn eine “Sit-Com” ernst wird. Das gibt es häufiger. Ich erinnere mich da noch gut an eine Doppelfolge von “King of Queens”, die sehr ernst war. Das verstärkt durchaus den Comedy-Effekt, denn die Charaktere wachsen einem ja doch ans Herz. Um so tragischer wird das dann aber auch. Heute gab es aber so richtig in die Magengrube von “How I met your mother”. Die Folgen um “Bad News” waren wirklich hart.

An sich waren das richtig großartige Folgen, die mich sehr berührt und bewegt haben. Aber dafür, dass das eigentlich eine “Sit-Com” ist, waren die überraschend ernst. Allerdings denke ich immer mehr, dass eine gute Sit-Com auch tiefe Einblicke in Menschlichkeit und das Leben an sich bietet. Vielleicht mehr, als manches oskarreife Charakterdrama.

Es kam so unerwartet in diesen Folgen, aber so hart – sogar in der ersten Folge vollkommen ohne komödiantische Brechung. Einfach dann der Abspann und noch eine recht harte Folge mit “Last words” hintendran. Aber es war schön – auf eine traurige und harte Art und Weise.