Bad things happen

„Super 8“ ist nett. Ich muss gestehen, ich habe mir ein wenig mehr erhofft, aber er hat durchaus Spaß gemacht. Auch wenn ich mich immer noch frage, wer mir den Floh ins Ohr gesetzt hatte, dass da auch mit einer Handkamera gefilmt wurde. Vielleicht waren es die ständigen Vergleiche mit „Cloverfield“, die zwar jetzt auch nicht ganz abwegig sind, aber auch irgendwie so gar nicht stimmen. Es ist einfach ein einfacher Abenteuerfilm mal wieder mit Kindern. Nett anzusehen – wirklich.

Was jedoch sehr nervig war, war die Aussprache teilweise. Denn das Englisch ist flott – sehr flott. Daher hatten wir nach den ersten Minuten in Originalton überlegt, doch wieder auf Deutsch umzuschalten. Wir wollten einfach einen Film sehen und uns entspannen und mit der flotten Aussprache hatten weder meine Frau noch ich so richtig Lust. Also wechselten wir auf Deutsch und erlebten eine Überraschung: Auch da verstanden wir nichts.

Zugegeben, das ist ein wenig übertrieben und man verstand es doch. Aber trotzdem gab es ein paar der Kinder, die auf Deutsch auch undeutlich sprachen, dass wir schon überlegten, zwar auf Deutsch, aber auch mit deutschen Untertiteln zu schauen. Kurios, oder? Vielleicht lag es auch an unserem Fernseher, unseren Einstellungen oder unserer allgemeinen Aufmerksamkeit, aber wir waren doch sehr irritiert, dass es uns beiden so ging.

Also wechselten wir wieder auf Originalton zurück und bissen uns durch. Klappte auch ganz gut nach einer gewissen Eingewöhnung, aber es war ein merkwürdiges Erlebnis.