In einer kleinen Stadt

Die letzten Wochenenden habe ich zu Hause immer mal wieder Batman: Arkham City gespielt. Den Vorgänger Batman: Arkham Asylum fand ich schon ziemlich gut – überraschend gut! B:AC macht auch nicht viel anders. Die Welt ist nur offener und es wirkt ein wenig größer. Um so überraschter war ich, als ich am Sonntag dann doch schon fertig mit dem Spiel war.

Die Hauptstoryline ist kurz – fühlt sich deutlich kürzer an als bei B:AA. Die genaue Spielstundenzahl müsste ich Frankfurt noch einmal nachschauen, aber das waren nicht viele und ich glaube, weniger als bei B:AA. Und das obwohl ich mich dann auch noch auf die Jagd nach Bane, Sasz und Deadshot gemacht habe. Den Riddler habe ich direkt abgeschrieben, da mir einige der Rätsel doch zu blöd waren und ich nicht den Nerv zum Aufsammeln der Trophäen hatte.

An sich muss ich gestehen, dass mit Batman: Arkham Asylum besser gefallen hatte. Es war zwar linearer, aber dafür fühlte es sich auch dichter an. Außerdem hatte ich bei diesem Spiel nie das Gefühl, dass ich keine Ahnung hatte, was und wie ich es machen sollte. Bei Batman: Arkham City habe ich häufiger mal gedacht, ich mache gerade das Richtige, aber es war falsch. Einige Sachen werden gar nicht erklärt, manchmal weiß man gar nicht, was überhaupt gemacht werden soll. Mag sein, dass ich hier und dort nicht aufgepasst habe, aber solche Momente hatte ich wirklich häufiger beim Durchspielen und ich denke nicht, dass ich sonderlich auf den Kopf gefallen bin.

Dennoch hatte ich durchaus Spaß und es machte Laune. Aber kurioserweise fühlte sich B:AC weniger episch, weniger gewaltig an – trotz Open World. Sogar Infamous fühlte sich weitaus größer an, obwohl das an sich weniger abwechslungsreich war. Jetzt habe ich noch den Harley-Quinn-DLC vor mir, aber habe an der Stelle erst einmal pausiert, denn ich wollte mal wieder was Anderes spielen.

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