Musikstück zur Anthologie

Es tut sich was – auch in meinem sonstigen Leben! Dazu aber demnächst erst mehr, denn noch sind nicht alle Sachen dazu konkret. Vorerst daher nur ein kleiner Hinweis zur Anthologie „Verbotene Bücher“: Es wird ein Ebook geben!

Allerdings wird es laut Torsten noch mindestens ein Jahr bis dahin dauern. Trotzdem lohnt es sich, die klassische Buchvariante zu bestellen, denn in jedem Buch wird es einen Download-Code für ein kostenloses Musikstück geben.

Wer sich an unsere Anfänge zurückerinnern kann, weiß vielleicht noch, dass wir damals viele kleine Gimmicks hatten. Lesezeichen, eingeklebte Blätter, Nummerierungen, blutsignierte Bücher …
Vieles davon ist im Lauf der Zeit auf der Strecke geblieben.
Aber eine schöne Sache lassen wir mit den „verbotenen Büchern“ wieder aufleben.
Jedes Buch hat einen Download-Code für ein Musikstück der Band „Sea Of Disorder“.
„Sea of Disorder“ wurden 2012 auf der Heimfahrt von einem Konzert in München gegründet.
Die Band besteht aus den Mitgliedern Robert Czeko (Gitarre, Bass, Effekte) und Christian Hubmann (Schlagzeug, Gitarre, Bass), welche in Salzburg leben.
Die Musik wird neben ihren Brotjobs ausgebübt, und in der Freizeit beschäftigen sie sich neben der Musik mit allerlei anderen Hobbies, wie dem Rollenspiel – beide sind bereits seit Langem Fans von H.P. Lovecraft und dessen Cthulhu Mythos – und Filmen, Serien sowie Computerspielen.
Das erste Album »Sea Of Disorder« kann man auf bandcamp kostenlos herunterladen, und für dieses Buch stellen sie einen Track vom Album »Merging Land and Sky« zur Verfügung, der für alle Käufer mit einem speziellen – im Buch befindlichen – Code herunterladbar ist.
Ein ganz großes Dankeschön an Robert & Chris.
(Quelle: Verlag Torsten Low – Facebook)

Außerdem, ganz ehrlich, eine Anthologie über „Verbotene Bücher“ als Ebook? Ja, das hat etwas Ironisches und daraus kann man auch ein wunderbares Thema für eine Kurzgeschichte machen. Aber ich denke, ihr wisst, was ich damit meine. Die Protagonistin meiner Geschichte hat sogar einen Kommentar zu einem ähnlichen Thema abgegeben. Edit: Das werdet ihr aber ab dem 17.10. auf dem BuCon in Frankfurt oder ab dem 19.10. zu Hause sehen.

„Verbotene Bücher“ erscheint ab dem 17.10.!

„Is it some new horror?“ I asked.
He shook his head. „It is not new to me. I have known and felt it for years—a horror utterly beyond anything your prosaic brain can conceive.“
— (Frank Belknap Long, „The Space-Eaters“)

Das ging jetzt doch deutlich schneller als gedacht. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich die Druckfahne meiner Kurzgeschichte „Bitte nicht lesen!“ abgegeben und jetzt wird schon die Anthologie damit angekündigt. Ihr könnt „Verbotene Bücher“ hier kaufen: Verlag Torsten Low. Bis zum 16.10. gibt es sogar einen Rabatt für Vorbesteller. Also gerne schnell zuschlagen.

Worum geht es? Cthuloides Grauen auf den Spuren H.P. Lovecrafts. Der Großteil wird damit vermutlich etwas anfangen können. Wer allerdings neu im lovecraftschen Horror ist: Es geht um kosmischen Horror, um Dinge, die von außerhalb unseres Verstehens in unsere Welt eindringen. Es geht um das Unbeschreibbare. H.P. Lovecraft ist eine zentrale Figur für die moderne Phantastik und so umstritten er wegen seines Schreibstils auch ist, so hat er dieses Genre geprägt, wie vermutlich kaum jemand anders.

Lovecraft hat mich schon seit meinem 12. Lebensjahr begleitet, als ich bei meiner Pen&Paper-Runde zum ersten Mal das Rollenspiel „Auf Cthulhus Spuren“ nach den Motiven von Lovecraft in den Händen hielt. Ich kann mich noch gut an meinen ersten Lovecraft-Roman erinnern: „Der Schatten aus der Zeit“. Es war etwas vollkommen Neues für mich und ich weiß noch sehr genau, wie ich abends vollkommen angespannt, aber auch fasziniert im Bett gelegen und gelesen habe. Lange Zeit habe ich Cthulhu geleitet beim Rollenspiel, dann sogar für den Verlag Pegasus-Spiele Supplements geschrieben, am Ende sogar meine Magister-Arbeit über Lovecraft geschrieben. Daher freue ich mich um so mehr, in dieser Anthologie auftauchen zu dürfen.

Verbotene Bücher

Es gibt bald einmal wieder etwas Gedrucktes von mir zu lesen! So richtig mit Umschlag und Papier und so. Was? Vor einiger Zeit habe ich bei der Ausschreibung „Verbotene Bücher“ des Verlags Torsten Low für Kurzgeschichten mitgemacht.

Leider dauerte es ein wenig, so dass ich schon gar nicht mehr daran dachte. Da ich in den letzten Wochen auch nicht ganz so regelmäßig wegen eines Trauerfalls in der Familie in meine Mails schaute, hätte ich auch fast übersehen. Doch zum Glück hat mich mein Kumpel Tobi darauf aufmerksam gemacht, mit dem ich bei der Ausschreibung mitgemacht habe. Denn man höre und staune: Beide unsere Geschichten haben den Weg in die Anthologie gefunden!

Jetzt könnte man sagen: Dann war die Konkurrenz sicher nicht so groß. Nein, es war scheinbar sehr schwierig, da recht viele und auch sehr gute Geschichten eingeschickt wurden. Das nehme ich daher als riesiges Kompliment für mich an und freue mich auch schon sehr auf die Geschichten der anderen Autoren in der Anthologie.

Wie wird es also weitergehen? Das weiß ich noch nicht genau. Autorenvertrag kommt dann wohl demnächst in meinen Briefkasten geschneit und dann werde ich weitersehen. Allerdings freue ich mich schon sehr darauf, dass meine Kurzgeschichte „Bitte nicht lesen!“ damit unters Volk kommt.

Sobald es weitere Neuigkeiten dazu gibt, werde ich es natürlich hier schreiben. Bis dahin freue ich mich einfach mit einem herzlichen „Iä! Iä!“, denn – wer hätte es gedacht – die „Verbotenen Bücher“ sind natürlich cthuloid. Es ist so wahnsinnig schön, ausgerechnet bei diesem Thema genommen zu werden, denn wer hier länger schon mitliest, kennt mein Faible für Lovecraft und das Cthulhu-Universum sicherlich.

Ich freu mich so!

Suddenly sickness

Huch! Plötzlich ist Holgers Grünsträhne beim NaNoWriMo eingebrochen. Die Erklärung ist ganz einfach: Mich hat es letzte Woche dahingerafft. Erst hat sich die Erkältung nur ein wenig und sehr subtil bemerkbar gemacht, bis es dann ganz schlimm wurde. In dem Zustand konnte und wollte ich nicht wirklich schreiben.

Das ist sehr schade, denn dadurch ist mein wirklich schöner Vorsprung ziemlich dahingeschmolzen und momentan sieht es sogar schlecht aus, dass ich es bis zum Rest des Monats noch schaffen könnte. Ich bemühe mich noch und kämpfe darum, aber der grippale Infekt ist noch nicht ganz ausgestanden, weswegen ich wenig Muße für das Schreiben aufbringen kann.

Vielleicht klappt es noch. Aber ich fürchte, Beenden wird in diesem Zustand auch dieses Jahr schwierig werden. Dabei wollte ich diesen Teil meines Splitterwelt-Romans endlich zu einem Ende bringen. Denn den Abschluss wollte ich nächstes Jahr schreiben. Mal schauen, was wird.

National Novel Resurrection Month

Der Holger schreibt aber ganz schön viel und ganz schön schnell im NaNoWriMo! Ja und Nein. Ihr wisst nicht, was der NaNoWriMo ist? Der National Novel Writing Month – jedes Jahr im November und seit 6 Jahren nehme ich daran teil. Die Aufgabenstellung ist: Schreibe 50.000 Wörter in einem Monat.

Mir ist bewusst, dass ich dieses Jahr keinen richtigen NaNoWriMo mache. Wieso? Letztes Jahr habe ich leider meinen Roman-Entwurf nicht beenden können. Ich habe zwar die 50.000 Wörter geschafft, aber davon war diesmal extrem viel Grütze dabei. Die Hälfte musste ich davon rausstreichen und damit habe ich noch nicht einmal einen halbfertigen Entwurf.

Das ist Mist, besonders da ich die Geschichte mag. Ich habe eine vielversprechende Ausgangssituation, ich habe ein Ende, das mir gefällt, ich habe Charaktere, die mir am Herzen liegen und ich habe ein paar nette Plot-Twists. Das alles konnte letztes Jahr nicht so recht atmen. Zu viel hatte ich zu tun, dann war ich zwischendurch krank – die üblichen Ausreden eben. Aber so einfach will ich die Geschichte nicht aufgeben. Immerhin ist es der dritte Teil meiner Splitterwelten-Reihe.

Also habe ich mich entschlossen, dieses Jahr ein wenig außer Konkurrenz am NaNoWriMo teilzunehmen. Ich nehme meinen Entwurf vom letzten Jahr und im Moment arbeite ich ihn von vorne durch. Denn ich muss ihn erst noch einmal lesen, um überhaupt in die Geschichte, die Charaktere und die Details reinzukommen. Das kostet Zeit und diese Zeit wende ich gerade auf. Auch zähle ich die Wörter dafür, obwohl ich größtenteils lese. Zwar schreibe ich auch Ergänzungen oder ändere einige Dinge, aber das ist dennoch nicht, wie der NaNoWriMo „eigentlich“ funktioniert.

Lange habe ich überlegt, ob ich das überhaupt machen soll. Denn der NaNoWriMo hat sehr deutliche Regeln, was das betrifft. Ich lese im Moment mehr, als dass ich schreibe. Aber dann fragte ich mich, wieso ich mich dazu zwingen muss, dieses Regelkorsett aufs Wort zu befolgen. Es gibt nichts zu gewinnen. Ich will aber diese Geschichte zu Ende erzählen. Mir hilft der NaNoWriMo immer wieder und auch dieses Jahr kann er mir helfen – wenn ich mich nicht ganz so sklavisch an alles halte.

Daher habe ich mich entschlossen, dass der NaNoWriMo für mich da ist – und nicht ich für den NaNoWriMo. Demnach mache ich dieses Jahr mein Ding im vollen Bewusstsein, dass das nicht ganz so beeindruckend ist und auch ein wenig gemogelt. Mir ist das auch vollkommen egal, denn alles, was am Ende zählt ist eines: Ich habe am Ende den Entwurf vom letzten Jahr zu Ende geschrieben. Dann bin ich glücklich und dann hat der NaNoWriMo seinen Zweck erfüllt, oder?

Bitter sweet happy end

Der November – ein merkwürdiger Monat dieses Jahr. Zwar habt ihr vermutlich gesehen, dass ich wirklich den NaNoWriMo beenden konnte, aber diesmal nicht so richtig. Denn die Wörterzahl habe ich erreicht, doch ich muss viel verwerfen; das weiß ich jetzt schon. Ich bin noch nicht einmal ansatzweise im Plot vorangekommen und werde daher wohl nächstes Jahr oder beim nächsten Anlauf das schaffen.

Zu viel schwirrte diesen Monat in meinem Kopf herum und viel Stress abseits des NaNoWriMos verhinderte leider, dass ich mich so richtig einstimmen und mir die Zeit nehmen konnte. Das war sehr frustrierend und hat mich nicht zufrieden gestellt. Das geht besser, aber sollte dieses Jahr wohl nicht sein. Das muss ich einfach als Lerneffekt abhaken.

Viele Ideen habe ich nun für diesen Teil und auch sogar schon für den Teil darauf. Das war, wo dieser Monat durchaus produktiv war. Aber leider nicht im faktischen Ausschreiben und das ist dann eher weniger schön. Doch ich sollte mich nicht beschweren. Ich habe in der Reihe nun zwei theoretisch fertige Manuskripte, die ich überarbeiten muss. Dass dieses Jahr kein drittes dazu gekommen ist, ist nicht schlimm.

Vielleicht sollte ich es als Zeichen nehmen, dass ich nun erst einmal die ersten beiden Manuskripte überarbeiten sollte. Denn all die tollen Fortsetzungen bringen mir natürlich nichts, wenn die ersten Teile nicht mitreißen – aber das sollen sie und das werden sie. Daher bin ich am Überlegen, erst wieder in den Splitterwelten weiter zu schreiben, wenn die Überarbeitung der ersten beiden Teile abgeschlossen ist. Vorher macht es vermutlich einfach keinen Sinn und laugt mich nur aus.

Wenn ich also nächstes Jahr wieder was schreiben sollte, dann vielleicht doch endlich einmal wieder etwas Anderes. Vielleicht mehr „Urban Fantasy“ – das könnte was werden. Oder doch zu meiner anderen Leidenschaft dem Horror-Genre. Wobei zumindest die bisherige Splitterwelt da durchaus einen kleinen Spagat probiert. Wir werden sehen.

Unwritten – again!

NaNoWriMo 2013 hat angefangen und ich bin mittendrin. Dennoch geht es diesmal besonders schleppend voran und mein Start war nicht gut. Ich habe deutlich weniger geschafft, als ich wollte. Mein Anfang funktionierte nicht, so dass ich jetzt eine Szene davor gebaut habe – die zum Glück funktionierte. Auch erreichte ich nicht die Wörterzahlen, die mir vorschwebten. Zwar bin ich deutlich über dem Soll und habe mittlerweile schon einen Tag zusätzlich geschrieben, aber eigentlich sollten es mehr sein.

Hinzu kam, dass ich schlecht geschlafen habe. Ich glaube, eine Erkältung ist da an mir vorbeigezogen, so unwohl wie ich mich fühlte. Das verbessert natürlich die Schreibmotivation nicht gerade, wenn man da mit dickem Kopf und unruhigem Magen vor dem Rechner hockt. Daher war ich und bin ich dieses Jahr so kurz davor wie nie, den NaNoWriMo 2013 doch ausfallen zu lassen für mich. Dann aber wiederum denke ich an all die Ideen und die will ich nicht einfach liegen lassen!

Außerdem habe ich zum Glück mit einem guten Kumpel wieder viel beredet für den NaNoWriMo und so etwas zieht natürlich mit, denn ich will nicht kneifen, wenn noch jemand anders mitmacht. Der gute Tobi ist allerdings schon deutlich an mir vorbeigezogen und hat 4000 Wörter mehr als ich. Das wurmt. Andererseits spornt es an und da gehöre ich dann doch eher zu den Beißern und ich hoffe, dass ich mich auch dieses Jahr durchbeißen kann. Dennoch fällt es mir dieses Jahr so schwer wie noch nie. Drückt mir die Daumen.

Einmal wieder poste ich an dieser Stelle aber auch meinen persönlichen Theme-Song für NaNoWriMo – das ultimative Autoren-Lied: „Unwritten“ von Natasha Bedingfield.

Vorbereitungen

Eine etwas stressige Woche liegt hinter mir und ein stressiger Monat mit dem November vor mir. Ein wenig habe ich noch an einer Kurzgeschichte gearbeitet für eine Ausschreibung – das muss bis Donnerstag auch noch raus. Da bin ich aber guter Dinge, dass das hinhaut. Mittlerweile bin ich da nur noch in der Überarbeitungsphase und es geht nur noch um stilistische Dinge, die mich hier und da stören und geändert werden müssen.

Nebenbei bereite ich mich auch schon einmal geistig und seelisch auf den NaNoWriMo2013 vor. Eine kurze Zusammenfassung als Ausblick habe ich bereits auf der NaNoWriMo-Seite in meinem Profil hinterlegt – sozusagen als Ideensammlung. Ansonsten bin ich weiterhin am Grübeln und Nachdenken, was reinkommt und wo ich hin will. Das funktioniert ganz gut und ich habe das Gefühl, dass ich von Anfang an nun sogar mehr Stationen habe als letztes Jahr. Denn da wusste ich noch nicht einmal, wo ich am Ende ankomme. Das hat sich erst im Schreiben ergeben.

Wollen wir mal hoffen, dass diese vielen Stationen, die ich da schon im Kopf habe und die ich abklappern will, nicht zu viele werden. Denn ich will am Ende des Novembers wieder eigentlich fertig sein. Daher peile ich insgesamt 60.000 – 70.000 Wörter für dieses Jahr an. Vermutlich schaffe ich die nicht alle im November, aber ich wenn ich dann danach die Lücken wieder fülle, die sicherlich beim Schreiben auftreten werden, dürfte es bei der Zahl ungefähr ankommen – das kam es bisher immer.

Eigentlich würde ich sowieso auch gerne den Geschichtsstrang auch zu einem Ende bringen. Doch ich fürchte, das werde ich erst im nächsten Jahr machen können mit einem vierten Teil. Aber wer weiß, was der November noch so bringt und es wird tatsächlich zu einer Trilogie. Ich sehe nur noch nicht die abgeschlossene runde Geschichte zu schnell. Dafür muss ich zu viel aufräumen an Handlungsfäden und Problemen.

Mein Plan für dieses Jahr ist also erst einmal: Handlungsfäden aufräumen und wieder mehr ins Positive steuern. Dann kann ich nächstes Jahr die ganze Sache rund machen und auch die restlichen Geschichten abschließen, um zumindest zu einem vorläufigen Ende zu kommen, bei dem ich wieder an einen ähnlichen Stand komme, bei dem die Geschichte angefangen hat. Ähnlich natürlich nur, weil sich die Charaktere weiter entwickelt haben, weil sich das Setting verändert hat und weil Stillstand und Wiederholung einfach blöd sind.

Niemals bereit

Der NaNoWriMo 2013 steht bevor und ich bin wieder zögerlich. Denn nach der wunderbaren Erkältung während des Urlaubs habe ich nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Zwar ist es mir gelungen, die Lücken aus meinem NaNoWriMo2012-Manuskript zu schließen, aber dennoch hätte ich gerne mehr Zeit, um mich vorzubereiten. Doch ich weiß eines: Für den NaNoWriMo fühlt man sich nie bereit.

Eigentlich kommt einem jedes Jahr etwas dazwischen und es passt nie. Aber wenn man sich hinsetzt, die Zähne zusammenbeißt und einfach mitmacht, dann klappt es – zumindest im Normalfall. Vor allen Dingen habe ich eigentlich eine Geschichte, die ich erzählen will. Ich habe schon Ideen, ich habe auch einen tollen Charakter als Handlungsträger. Alles soll der nun dritte Teil meiner kleinen Reihe werden. Und dennoch zögere ich, denn ich würde eigentlich gerne mich entspannen.

Wenn ich aber am NaNoWriMo 2013 teilnehme, dann wird der November nicht entspannend. Das weiß ich. Dennoch würde ich mich ärgern, wenn ich diese Gelegenheit verstreichen lasse. Wahrscheinlich werde ich am Ende mich doch dazu durchringen. Aber momentan bin ich – einmal wieder – in der alljährlichen NaNoWriMo-Panik, in der man am liebsten gleich sagen würde: „Ich mache nicht mit!“ Dagegen versuche ich gerade anzukämpfen.

Meister Proper

Ich schreibe wieder vermehrt; nicht dass ich die letzte Zeit nicht mehr geschrieben habe. Hier im Blog und auf der Arbeit sowieso regelmäßig. Ich meine abseits davon. Ob das wieder diese Jahreszeit kurz vor dem NaNoWriMo ist, die mir da Aufwind gibt, weiß ich nicht. Allerdings hatte ich die letzten Monate ein kleines Tief bei meinem Freizeitschreiben, das vermutlich hauptsächlich von der Wochenendpendelei genährt wurde. Denn jede Woche 140km hin und 140km wieder zurück schlauchen auf Dauer und das mache ich nun immerhin schon seit knapp fünf Jahren.

Um so schöner ist es aber, dass ich wieder mehr Muße für mich zu Hause gefunden habe. Häufig komme ich beim Autofahren in so eine Schreibstimmung, wenn Gedanken sich dort verselbständigen. Das ist eine der wenigen guten Sachen an solchen größeren Strecken beim Pendeln. Dusche funktioniert natürlich auch gut. Aber was für mich schon immer, auch im NaNoWriMo, ein Segen war, war das Spülen. Lacht ruhig, aber es ist wirklich so.

Das hat natürlich den positiven Nebeneffekt, dass … gespült ist. Denn ich spüle an sich nicht gerne. Aber gerade, wenn ich schreibe und merke, dass ich nicht weiterkomme, dann gehe ich in die Küche und beginne zu spülen. Das fühlt sich nicht gerade als Übersprungshandlung an, sondern es hat wirklich etwas Meditatives. Denn während ich spüle, kann ich alles noch einmal vor meinem inneren Auge vorbeiziehen lassen. Kein Keyboard ist dann vor mir und will, dass ich in die Tasten haue, kein Bildchirm zeigt mir seit Minuten die gleiche Seite, auf die ich starre, weil ich gerade blockiert bin.

Meine persönliche Empfehlung also, wenn man eine kurze Schreibblockade hat: Spülen! Rausgehen und spazieren hilft auch und ist auch sicher gut. Spülen finde ich persönlich aber einfach praktischer.