Meister Proper

Ich schreibe wieder vermehrt; nicht dass ich die letzte Zeit nicht mehr geschrieben habe. Hier im Blog und auf der Arbeit sowieso regelmäßig. Ich meine abseits davon. Ob das wieder diese Jahreszeit kurz vor dem NaNoWriMo ist, die mir da Aufwind gibt, weiß ich nicht. Allerdings hatte ich die letzten Monate ein kleines Tief bei meinem Freizeitschreiben, das vermutlich hauptsächlich von der Wochenendpendelei genährt wurde. Denn jede Woche 140km hin und 140km wieder zurück schlauchen auf Dauer und das mache ich nun immerhin schon seit knapp fünf Jahren.

Um so schöner ist es aber, dass ich wieder mehr Muße für mich zu Hause gefunden habe. Häufig komme ich beim Autofahren in so eine Schreibstimmung, wenn Gedanken sich dort verselbständigen. Das ist eine der wenigen guten Sachen an solchen größeren Strecken beim Pendeln. Dusche funktioniert natürlich auch gut. Aber was für mich schon immer, auch im NaNoWriMo, ein Segen war, war das Spülen. Lacht ruhig, aber es ist wirklich so.

Das hat natürlich den positiven Nebeneffekt, dass … gespült ist. Denn ich spüle an sich nicht gerne. Aber gerade, wenn ich schreibe und merke, dass ich nicht weiterkomme, dann gehe ich in die Küche und beginne zu spülen. Das fühlt sich nicht gerade als Übersprungshandlung an, sondern es hat wirklich etwas Meditatives. Denn während ich spüle, kann ich alles noch einmal vor meinem inneren Auge vorbeiziehen lassen. Kein Keyboard ist dann vor mir und will, dass ich in die Tasten haue, kein Bildchirm zeigt mir seit Minuten die gleiche Seite, auf die ich starre, weil ich gerade blockiert bin.

Meine persönliche Empfehlung also, wenn man eine kurze Schreibblockade hat: Spülen! Rausgehen und spazieren hilft auch und ist auch sicher gut. Spülen finde ich persönlich aber einfach praktischer.

Post Mortem: NaNoWriMo 2012

Der November nähert sich seinem Ende und damit auch der National Writing Month 2012. Ich bin gut durchgekommen, stehe zur Zeit bei knapp 60.000 Wörter, werde aber vermutlich noch ein paar offene Lücken mit in den Dezember nehmen.

An sich steht die Geschichte komplett. Auch die Szenen sind bereits als Stationen da. An manchen Stellen muss ich nur die Szenen zu Ende schreiben oder manche Stationen miteinander verbinden. Das ist aber mehr Routine und Arbeit und weniger kreatives Schaffen. Dadurch muss ich natürlich aufpassen, dass ich es überhaupt mache und am Ball bleibe.

Letztes Jahr hatte ich ein paar zu viele offene Stellen und das zu lange verstreichen lassen. Somit habe ich ein viel zu offenes Ende und zwei Löcher in der Mitte, die ich zur Zeit nicht mehr stopfen kann. Das geht wohl erst, wenn ich die Greifenreiter mal komplett überarbeite – oder mich dann an den zweiten Teil schaffe. Denn wie sich letztes Jahr herausgestellt hatte, war mein Plot einfach zu viel für 50.000 Wörter und ich bin bei etwas über dieser Grenze erst bei der Hälfte des Plots angekommen. Ist nicht wild, bietet mir aber genug Potenzial insgesamt.

Dieses Jahr bin ich da aber zuversichtlicher, weil ich immer noch sehr von der Welt, von der Geschichte und den Charakteren überzeugt bin. Auch bin ich sehr gespannt, wie es dann nächstes Jahr weitergeht. Für mich selbst ist das schließlich auch ein wenig wie Fernsehen, weil ich mich treiben lasse und zwar grobe Ideen habe, aber dennoch nicht weiß, wo es genau hingeht und wie.

Am Anfang des Novembers hatte ich viele Entwicklungen zum Beispiel gar nicht gewusst. Auch hatte ich keine Ahnung vom Ende. Ebenso wusste ich nicht, dass es ein “bittersüßes Nicht-Happy-End” geben wird, sondern mehr ein Empire Strikes Back-Gefühl. Das ist, was diesen ganzen Schreibmarathon auch so schön und erfrischend und belebend macht. Man schreibt für sich selbst eine Geschichte, die einen auch selbst immer wieder überrascht und das beste: Sie ist natürlich so, wie man sie haben will.

Nicht immer genau so, aber wenn, dann liegt es an einem selbst. Ich kann da also nicht auf Andere zeigen und dann motzen: “Uh, das hätte der Schreiber ganz anders machen sollen!” Mache ich das hier, dann kann ich es auch anders machen. Und das ist einfach richtig genial.

Dass ich mit dem all dem keinen Nobelpreis gewinne, ist mir bewusst. Auch, dass das keine hochgeistige Literatur ist. Ebenso, dass das vermutlich nicht viele interessieren wird. Doch darum geht es nicht. Es ist eine Geschichte, die mir wichtig ist, dass sie erzählt wird. Bei wie vielen Leuten sie dann am Ende ankommt, das ist nicht ganz so wichtig. Auch wenn es um so cooler wird, wenn einem doch eine große Streuung gelingt. Aber darum mache ich mir im derzeitigen Stadium der Geschichte keine Gedanken.

Das würde nur zu sehr ablenken von dem Haufen Arbeit, der da noch vor mir liegt, um das Ganze vernünftig lesbar zu machen. Wenn ich schon allein daran denke, wie viele Absätze dieses Jahr bei mir mit dem Namen meiner Protagonistin anfangen, dann wird mir übel. Das habe ich diesmal wirklich versemmelt und muss da einiges rumfeilen, denn das ist so einfach Mist. Ebenso sind meine Dialoge von der Struktur her nicht gut geschrieben. Ich denke, sie sind spannend und konfliktreich, aber handwerklich lassen die noch einiges zu wünschen übrig.

Aber das werde ich noch sehen. Im Dezember steht dann erst einmal Löcherflicken an. Alles sollte in einem Guss am Ende des Dezembers geschrieben sein, dass man theoretisch in einem Stück durchlesen könnte und Sprünge nur Sprünge sind, wenn ich die auch tatsächlich erzählerisch als Sprünge drin haben will. Erst danach geht es dann daran zu schauen, dass die Charaktere vom Auftreten konsistent werden, dass Folgefehler nicht passieren und solche Dinge – vorletztes Jahr wurde beispielsweise ein Säbel mal zu einer Axt ein paar Seiten später.

Ich bin gespannt, was der Dezember bringt und will mir nicht zu viel vornehmen. Das ist sowieso ein stressiger Monat und ich bin zufrieden, wenn einfach alles mal ausformuliert ist. Aber es bleibt am Ende immer noch, wie Hemingway es einst sagte: “The first draft of anything is shit.”

Dennoch mag ich meinen kleinen Scheiß, den ich da diesen Monat fabriziert habe und der mir so viele Stunden Schlaf und Ruhe geraubt hat.

How worlds of change led us astray

Ich bin so glücklich – obwohl es meine Charaktere nicht sind. Aber das ist so famos und mir ist eine Szene gelungen, die ich schon seit einiger Zeit im Kopf mit mir herumtrage und die von diesem Lied inspiriert war. Die Situation gab es schon vorher in meinem Plot und war, worauf ich hingesteuert habe, aber dieses Lied hat Bilder und Momente in meinem Kopf erzeugt, die mir ungeheuer geholfen haben, die Szene zu schreiben:

Hinzu kommt, dass es zumindest anfangs tatsächlich diese arabische Grundstimmung hat und der Rest passt einfach so ungemein gut. Das wäre fast ein perfektes Abschlusslied meines Romans, denn diese Szene kommt relativ am Schluss – das bittersüße Ende mit einem offenen Ausblick.

Das Beste an der ganzen Sache ist: Das passt sowohl für Penelope (die Protagonistin des vorherigen Teils) als auch für Samirah (die Protagonistin dieses Jahr), denn beide sind am Ende genau dort auf ihre eigenen Weisen. Das war eigentlich gar nicht so geplant, dass die beiden Widersacherinnen dort landen. Aber um so grandioser, wie es gelaufen ist. Das hätte ich fast nicht besser planen können.

And the winner is…

50.000 Wörter sind geknackt! Juhu!

Eigentlich hätte ich sie ohne Probleme gestern schon geschafft. Knapp hundert Wörter vor den 50.000 habe ich nämlich gestern Schluss gemacht, weil ich doch lieber heute ins Ziel laufen wollte und gestern sowieso an einem Punkt angekommen war, wo ich mir noch ein wenig Zeit lassen wollte.

Das ist ganz witzig, weil ich gestern schon befürchtet hatte, dass ich die 1700 Wörter an dem Abend nicht schaffe. Aber nachdem ich das akzeptiert hatte und schon mich damit abgefunden hatte, während ich dieses und jenes nebenbei gespielt hatte, packte es mich plötzlich und ich hatte unzählige Ideen, wie ich was weiterführen kann und ich denke, dass ich jetzt auch ein paar coole Wendungen gefunden habe, die auch im Bezug auf ein paar Dinge am Anfang so ungeheuer viel Sinn ergeben – das hätte ich nicht besser planen können.

Trotzdem habe ich dann einen harten Cut gestern gemacht und heute bin ich recht lässig dann durch die Ziellinie gelaufen. Allerdings werde ich dafür heute nicht die 1700 Wörter schaffen. Das ärgert mich natürlich ein wenig, weil ich kein rotes Feld da rechts im Blog haben will, aber ich bin heute zu geschafft und will mich nicht zwingen müssen – nicht heute. Heute ist meine Belohnung für den Gewinn des NaNoWriMos, dass ich mir heute nur die Hälfte der Wörter leiste.

Immerhin habe ich jetzt eine Woche Urlaub und das ist mehr als genügend Zeit, um noch die restlichen beiden Kapitel mit Inhalt zu füllen. Daher nehme ich mir heute den wohlverdienten halben Ruheabend – denn geschrieben habe ich schließlich trotzdem.

Mal schauen, wenn ich das so lässig angehe, vielleicht kommen nachher doch noch ein paar Wörter zusammen. Für heute Abend genieße ich aber einfach, dass ich es geschafft habe und gönne mir einen Abend zocken oder Fernsehen oder worauf auch immer ich Lust habe. Denn gerade diese Abende zur freien Verfügung habe ich mir zu wenig die letzte Zeit gegönnt. Das ist ganz natürlich, denn es war NaNoWriMo – aber entsprechend ausgelaugt bin ich mittlerweile. Daher brauche ich das einfach; und das nehme ich mir jetzt.

Rhythm is a sleeper

Der NaNoWriMo 2012 zollt seinen Tribut. Ich fühle mich ziemlich am Ende und bin heilfroh über meinen Urlaub nächste Woche. Bisher läuft es zwar an sich von der Wörteranzahl her prima und ich sehe auch kein Problem darin, die 50.000 Wörter zu knacken. Aber dennoch bin ich hundemüde.

Mein Vorhaben, morgens früher aufzustehen und was zu schreiben hat nicht immer funktioniert. Manchmal konnte ich mich aus dem Bett quälen und noch was schreiben, bevor es auf die Arbeit ging, aber leider nicht immer. Wenn ich dann abends nach Hause komme, bin ich meist dann so müde und kaputt, dass ich mich erst einmal ein wenig hinlege, weil ich so sonst nicht schreiben könnte.

Das funktioniert eigentlich ganz gut. Anfangs dachte ich noch: “Nein, du kannst dich doch nicht hinlegen, du hast noch 1700 Wörter zu schreiben.” Doch dann machte ich es wie Jack aus Lost: Als er bei einer Operation Panik bekam, weil etwas schief ging, gab er dieser Panik drei Sekunden Zeit, da zu sein und schloss die Augen. Danach öffnete er sie wieder und rettete seine Patientin. So ähnlich machte ich es auch. Ich habe meiner Müdigkeit zwar keine drei Sekunden gegönnt, sondern meist eine halbe bis ganze Stunde, aber die war ganz ihr. Danach habe ich mich an den Computer gesetzt und geschrieben.

Das hat gut funktioniert. Aber dennoch führte es natürlich dazu, dass ich einen ziemlich verkorksten Schlafrhythmus gerade habe. Um 18 Uhr bin ich meist hundemüde und mitten in der Nacht werde ich noch einmal wach – und zwar richtig wach. Klar, das kann man auch zum Schreiben benutzen. Ist aber an sich auch nicht gut. Wäre alles kein Problem, wenn ich vom Schreiben leben würde und mich daher darauf konzentrieren könnte. Doch ich muss natürlich am nächsten Morgen aufstehen und zur Arbeit. Daher kann ich es mir nicht leisten, mitten in der Nacht wach zu sein und zu schreiben. Daher zwinge ich mich dann zum Schlafen.

Aber daher sehne ich mich nach meinem Urlaub nächste Woche. Den brauche ich wirklich, um aufzuräumen – in meinem Romanentwurf wie auch bei meinem Schlafrhythmus. NaNoWriMo ist eben wirklich ein Marathon für Schreiber und genauso wie dort, werden einem die Füße gegen Ende schwer – im metaphorischen Sinne.

She danced in the starlight

Ich habe es! Nein, nicht den Romanentwurf, sondern das Lied, das so perfekt auf meine Protagonistin in diesem Teil passt. Mir war schon die ganze Zeit bewusst, dass Blackmore’s Night von Stimmung, Stil und häufig auch den Texten gut passen könnte. Aber als ich heute morgen auf der Autobahn war, meinen Gedanken nachhing, wie ich den Plot und die Charakter weiterentwickelte, spielte mein MP3-Player dieses Lied:

Und da wusste ich es: Das ist es. Das ist meine Protagonistin aus diesem NaNoWriMo. Nein, nicht Candice Night, denn meine Protagonistin ist eher arabisch angehaucht.

Kind of magic

November ist der Monat, in dem Magie geschieht. Unzählige Menschen setzen sich vor eine leere Datei und schreiben drauf los und am Ende sind unzählige Romane geschrieben. Klingt banal? Ist es aber nicht, denn das ist wirklich magisch, wenn man genauer darüber nachdenkt.

In diesem Monat entfaltet sich eine kreative Energie, die unglaublich ist und einige schaffen dort, was viele in viel mehr Zeit nicht hinbekommen. Wieso? Weil es eine Deadline gibt und eine ungeheuer hilfsbereite Community.

Diese Verbindung schafft es, dass zumindest ich mich wenigstens im November hinsetze und täglich mindestens meine 1700 Wörter schreibe. Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann schaue ich in die Foren und sehe, dass es unzähligen Anderen auch gerade so geht. Man schreibt sein Leid und Andere nicken dann mitfühlend und von einigen Anderen, die selbst gerade aus ihrem Kreativitäts-Loch geklettert sind, gibt es aufmunternde Worte oder Tipps.

Wenn selbst das nicht hilft, gibt es dieses Geschenk der Götter im NaNoWriMo: den Pep-Talk. Das ist ein Text, der in regelmäßigen Abständen von mehr oder weniger bekannten Autoren geschrieben und an alle Teilnehmer geschickt wird. Je nach Zeit im November beschäftigt sich diese Text mit Startschwierigkeiten oder mit Frust. Dort schreiben Autoren über ihre eigenen Probleme beim Schreiben, über Schreibblockade, über Motivationslöcher, über Ablenkungen, über Ärger mit sich selbst und der eigenen Faulheit. Das zu lesen tut gut – denn man merkt, man ist nicht allein. Eigentlich geht es jedem so – oder zumindest nahezu jedem.

Mir hilft spätestens der Pep-Talk im November immer sehr, wenn ich das Gefühl habe, dass ich keine fünfzig Wörter mehr schreiben kann, obwohl noch tausend auf das leere Blatt müssen. Das hilft mir darüber, wenn ich mir denke: “Nein, dieser Dialog ist echt richtige Scheiße” oder “Diesen Charakter wird doch keiner mögen!” oder “Diese Szene ist so hanebüchen, darüber wird man lachen!”. Denn diese Gedanken sind normal beim Schreiben.

Diese Transparenz erfährt man aber nur in dieser Community, wenn man sich mit anderen Schreibern austauscht und idealerweise, während diese genau das gleiche machen, wie man selbst: Schreiben. Man durchlebt also alle Höhen und Tiefen gemeinsam und man schiebt sich immer weiter voran. Bis dann am Ende des Novembers die Magie ihren Höhepunkt erreicht hat und man im Idealfall auf über 50.000 geschriebene Wörter blickt und sich dann verwirrt fragt: “Wann ist das passiert?” Und dann wird einem bewusst: “Das ist die letzten 30 Tage passiert.” Und dann wird einem noch mehr bewusst: “Das war ich!”

Obwohl man vielleicht ohne Plot oder mit vagen Ideen gestartet ist, mit vielleicht keinem Ende oder keinem Anfang, mit keinen Charakteren oder keinem Titel. Aber dennoch ist da etwas passiert. Egal wie beschwerlich der Weg dorthin ist, wie sehr ich fluche und müde bin und ungewöhnlich viel Kaffee trinke, obwohl ich eigentlich kein Kaffee-Trinker bin. Es wurde schon häufig in den Pep-Talks gesagt, aber ich möchte es noch einmal betonen: Das ist wirklich Magie – und wunderschön und ich freue mich in jedem November erneut darauf.

Sorry, I never told you…

Don’t give people what they want, give them what they need. (Joss Whedon)

Das gilt sicherlich auch für Autoren und es ist ungeheuer schwierig, sich von Figuren zu trennen, die man mag. Gestern kam mir allerdings eine Idee, denn ich saß in einer ideenlosen Grube, weil ich wusste, wo meine Protagonistin jetzt hin sollte, aber ich habe mir ein paar Probleme eingebaut. Das ist an sich gut, denn ein Roman ohne Probleme ist langweilig. Doch ich bekam langsam Panik, dass es doch nicht mehr gelingen könnte.

Doch dann wusste ich, wie ich das mache – auch wenn es mich schmerzt. Und vermutlich kann und muss ich mich nicht ganz von dieser Figur trennen, aber ich glaube, heute Abend oder morgen Abend wird es soweit sein und es wird eine sehr heroische Szene geben, die mich endlich dahin bringt, wo ich hin muss.

Danke an Mariah Carey und Boyz II Men für diese Inspiration:

Wobei es in diesem Fall weniger heißen müsste: “Never had I imagined living without your smile” als vielmehr “… living without your growling.” Das wird so großartig. Da ist so viel Dramapotenzial und so viel Tragik drin und so viel, was zunächst ungesagt bleibt. Ich muss mich nur dazu durchringen.

Is this a dagger I see before me…?

Play minstrel, play

Auf der Autobahn legte mein MP3-Player plötzlich meine Loreena McKennitt – Live in Paris and Toronto auf und plötzlich wusste ich: Ja, das passt doch perfekt auf meine Protagonistin! Hin und wieder gibt es da nämlich dann auch trotz der irischen Klänge auch etwas Arabisches und dann wird es in der Mischung ungeheuer spannend und passend.

Was sehr gut die Essenz des Charakters einfängt, auch wenn ein paar Dinge fehlen, ist “The Mummer’s Dance”:

Safe and sound

Gestern hatte ich Bergfest – wie ich heute erst gemerkt habe. 25.000 Wörter. Eigentlich wollte ich heute die 30.000 knacken, aber das wird leider nichts mehr. Dafür war doch zu viel zu tun und ich habe vernünftig meine tägliche Wörteranzahl geschafft, aber so viel mehr war dann doch nicht möglich.

Ich bin auch dementsprechend geschafft und kaputt und tot und falle daher mal ins Bett. Einen schönen Abend wünsche ich und verschwinde dann mal aus den Weiten des Internets für heute.