Ein kleines Licht in der Dunkelheit – Teil 1

Previously on Aion

*** *** ***

„Ildan!“, Kassiopeia schrie verzweifelt auf und sie sah nur, wie drei verschwommene Gestalten, verhüllt in Keramikmasken, einen kleinen Griffo hinweg zerrten. Sie war hilflos, machtlos, an einen Baum gekettet, während sie sich entfernten und der kleine Griffo verzweifelt in den Händen seiner Entführer strampelte und nach deren Hände hackte.

„Kiraaaaaaah!“

„ILDAN!“, Kassiopeia saß kerzengerade im Bett, als der Albtraum von ihr fiel wie Balaur aus der Dredgion. Sie zuckte zusammen. Hatte sie jemanden im Haus geweckt? Sie hoffte es nicht. War der Schrei wirklich nur im Traum oder hatte sie auch wirklich geschrien?

Vorwort zu “Ein kleines Licht in der Dunkelheit”

Immer einmal wieder habe ich überlegt, ob ich Kassiopeias weitere Geschichte auch hier in den Blog stellen soll wie “Der Wind unter Sanctum” im alten Blog. Aber dann wiederum zögerte ich, denn “Der Wind unter Sanctum” hat einfach gepasst. Es ist unglaublich, wie eine nicht geplante Story so stimmig sein kann und Bilder, die ich am Anfang gewählt habe, zum Ende hin wirklich passten und dass die Metapher funktionierte.

Das war danach leider nicht mehr so. Das heißt  nicht, dass das RP nicht gut war, das heißt auch nicht, dass der Plot nicht so gut war. Aber in “Der Wind unter Sanctum” hat einfach alles gestimmt. Das war wie perfekte Fußballpässe zum Tor. Die weitere Geschichte von Kassiopeia ist nicht schlecht – wie kann sie auch, denn ich hänge mittlerweile ungeheuer an dem Charakter? Aber die RP-Postings danach kamen irgendwie nicht mehr an den roten Faden von vorher.

Trotzdem gefallen sie mir, trotzdem finde ich sie gut, trotzdem will ich sie teilen, auch wenn es eben nicht mehr dieses “geschlossene” Stück ist, auf das man so ungeheuer stolz sein kann. Aber daher werde ich hier in der nächsten Zeit wohl auch immer einmal wieder Kassiopeias Geschichte fortsetzen – in “Ein kleines Licht in der Dunkelheit”.