Geister des Blogs

Mancher wird sich fragen: „Ja, wo ist der Holger denn abgeblieben?“ Die Ursachen sind vielfältig und auch nicht schlimm. Keine Sorge. Wen das interessiert, der mag das unter dem Cut weiterlesen. Aber der eigentliche Grund für meine recht rüde Unterbrechung der angenehmen Stille hier ist ein anderer. Von mir darf man wieder etwas lesen! Ja, darf man hier auch und auch so mal vielleicht, sogar ohne dass man es bemerkt. Ich meine aber in gedruckter und kurzgeschichtlicher Form: Ich bin mit meiner Geschichte „Echo“ in der Anthologie Geister der Vergangenheit des Torsten Low-Verlags mal wieder dabei – herausgegeben von Sarina Wood. Das ist auch der Verlag, bei dem ich schon mit meiner Geschichte „Bitte nicht lesen!“ in den Verbotenen Büchern dabei war.

Worum geht es in der Anthologie „Geister der Vergangenheit“?

Mehr Informationen gibt es dazu sicherlich in Kürze. Wen aber dennoch ein wenig etwas zum Drumherum interessiert: Die Anthologie dreht sich um Geistergeschichten aus Deutschland. Es geht also um lokale Legenden und ich habe mich auch mit einer Sage aus meiner Heimat Mainz beschäftigt. Nicht ganz Mainz, aber zumindest das Rheintal. Viele mögen jetzt sogar vielleicht schon an die richtige Sage denken und gerade der Titel meiner Geschichte „Echo“ dürfte auch einen guten Hinweis geben. Ich halte euch natürlich über alle Entwicklungen zu den Geistern der Vergangenheit auf dem Laufenden. Denn da wird es sicherlich noch mehr geben, denn Torsten plant das alles ein wenig multimedialer. Ihr dürft also gespannt sein! Aber mehr dazu … SOON!

Da waren doch noch bis kürzlich Bilder?

Das stimmt! Wie ich schon einmal schrieb: Ich probiere derzeit viel aus. Momentan versuche ich es noch mit diesem Theme, denn bisher gefällt es mir an sich gut. Auch wenn Dominik bereits die fehlenden Brauntöne vermisst (ich auch!), so ist es trotzdem aktuell, es scheint vernünftig schnell und ist ungeheuer kompatibel mit einigem WordPress-Krempel, mit dem ich experimentiere.

Was hat das mit den Bildern zu tun? Nicht direkt etwas. Aber durch mein Ausprobieren, versuche ich auch manche Layout-Dinge. So will ich insgesamt es optisch ansprechender machen; wenn schon die Brauntöne nicht mehr klappen. Aber mit den Bildern ist das natürlich so eine Sache: die Rechte, die Rechte, die Rechte. Und damit meine ich nun nichts Politisches. Ich bin kein Jurist und daher kann ich da natürlich auch keine richtig fachmännische Auskunft geben. Das muss man hierbei immer dazu sagen.

Aber wie ich nun herausgefunden habe, ist es scheinbar mindestens grenzwertig, Fotos von solchen Dingen wie DVDs oder Büchern online zu stellen – wenn nicht sogar schlimmer. Das ist anders, wenn man dies bei Ebay macht. Denn dort ist die Grundlage eine Andere. Dort geht es um den Wiederverkauf. Hier in meinem Blog ist es allerdings ein redaktioneller Bereich und daher … schwierig. Denn auch wenn dies redaktionell ist, gelten Blogger an sich nicht als Journalisten, auch wenn sie in vielen Bereichen online gleichgezogen haben.

Während aber bei Spiegel oder der Zeit online eine Rezension gepostet werden darf samt Bild, ist dies problematisch für den privaten Blogger. Also für mich. Auflockern schön und gut, aber eine Abmahnung muss nicht sein. Daher sind die Bilder rausgeflogen und ich muss einfach mal schauen, wie ich das mit den Bildern in Zukunft vielleicht besser hinbekomme. Denn Bilder machen es schon ansprechender und schöner, aber … naja, nicht um jeden Preis.

Vielleicht ergänze ich die Beiträge aber nachträglich um noch ein paar unproblematische Bilder.

Dinge, die da kommen mögen …

Im Moment bilde ich mich als Online-Redakteur fort. Nachdem ich sieben Jahre viel „on the fly“ gelernt und mir alles selbst beigebracht, ist es einfach an der Zeit, mich up-to-date zu bringen und dies auch mit einem offiziellen Zertifikat zu bestätigen. Das bedeutet aber auch, dass ich diese Seite hier sicherlich für ein paar kleine Experimente mit einem Blog-Umbau benutzen werde.

Wenn es also einmal ein wenig anders aussieht, nicht wundern. Vielleicht überarbeite ich es auch ein wenig, denn immerhin finde ich derzeit immer wieder ein paar Sachen, die ich vorher übersehen habe. Daher kann es gut sein, dass ich endlich einmal ein anderes Theme finde, auch wenn ich durchaus emotional an diesem Design hier hänge. Es ist schlicht, es hat Stil, es passt auch thematisch – und ich mag die Brauntöne.

Natürlich ist auch gerade die Farbgebung mit anderen Themes machbar. Wir werden sehen, was passieren wird. Eigentlich ist eine Aktualisierung dieser Seite und ein Blog-Umbau schon längst überfällig. Auf jeden Fall wird hier jetzt wieder mehr Leben in die Bude kommen. Die Zeit des Winterschlafs ist entgegen zur Jahreszeit vorbei. Die Seitenleiste mit den Blogs sollte ich auch sowieso einmal aufräumen. Manch ein Link ist sowas von tot, dass er in R’lyeh träumen könnte.

Was war denn da los?

Kaum stellt er sein Blog-Theme wieder auf das hübsche Notizbuch um, verschwindet er wieder – sowas! Ja, das war ein wenig unglücklich, aber ich bin noch da, ich bin noch aktiv und mir geht es gut – wieder. Das klingt nun dramatischer, als es ist, doch die letzten Wochen waren sehr durchwachsen.

Zunächst einmal hatte ich kurz vor meinem jährlichen Türkei-Urlaub einen eingeklemmten Nerv. Keine schöne Sache. Vermutlich auch keine schlimme Sache, aber sehr unangenehm. Sowas wirft aus der Bahn. Zum Türkei-Urlaub ging es dann aber wieder, auch wenn ich weiterhin leichte Nackenprobleme habe. Zu guter letzt hatte ich dann auch noch eine unschöne Magen-Darm-Sache nach meinem Urlaub gehabt. Die war schlimmer und hat mich länger aus der Bahn geworfen. Vielleicht ist das alles ein Zeichen davon, dass ich doch langsam alt werde. Vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech. Klopfen wir mal auf Holz.

Ansonsten geht alles einigermaßen gut voran. Den Autorenvertrag für meine Kurzgeschichte „Bitte nicht lesen!“ in der Anthologie „Verbotene Bücher“ aus dem Torsten-Low-Verlag ist mittlerweile auch unterschrieben und ich bin gespannt, wie und wann es weitergeht. Scheinbar ist der Druck in gar nicht einmal so weiter Ferne, doch da möchte ich lieber nichts versprechen. Sobald ich aber sichere Informationen habe, erscheint das natürlich auch hier. Ich freue mich jedenfalls schon wahnsinnig darauf, denn das wird sicherlich ein extrem cooles Buch.

Soweit zum kurzen Lebenszeichen von mir. Ich hoffe, ich komme so langsam wieder rein, denn eigentlich will ich mein Blog hier nicht versauern lassen. Dafür macht mir das Bloggen zu viel Spaß.

Back to business

Da gab es wieder das alte Design! Ich weiß nicht, ob ich vorher die Option übersehen habe oder mein altes Layout des Blogs ein kleines Update erfahren hat. Mehr durch Zufall habe ich es mal wieder ausprobieren wollen und sah dann einen Haken, mit dem ich wieder die alte Seitenleiste nehmen konnte und nicht zwangsweise die dynamische Seitenleiste nutzen muss – denn die funktionierte bei meinem Chrome nicht. Daher ist es hier wieder literarischer, gemütlicher und ockerer (tolles Wort). Jetzt fühle ich mich auch gleich viel wohler. Das Weiß vorher war schon ein wenig grell, aber ließ sich leider nicht vermeiden.

Waiting for Jamapi

Wurde das Blog still gelegt? Das ist eine gute Frage, die mir auch einen guten Einstieg wieder ermöglicht. Nein, wurde es nicht. Es war nur leider die letzte Zeit bei mir ein wenig turbulenter und stressiger, als ich es gerne gehabt hätte. Da ich sowieso hier nur noch sporadisch geschrieben habe, ist das hier dann ein wenig hinten runtergefallen.

Aber hast du dann auch noch gezockt? Ja, natürlich. Denn diese Momente der Erholung brauche ich immer wieder und das war mir dann – zugegebenermaßen – wichtiger, als hier regelmäßige Beiträge zu schreiben; zumindest vorerst. Allerdings habe ich im Hintergrund schon ein paar Sachen vorbereitet, wie die angekündigten Let’s Plays. Das ist keine tolle Sound-Qualität und auch kein besonders professioneller Krempel. Aber auch das hat Spaß gemacht und war ein etwas anderes und neues Gebiet für mich.

Im Moment werkele ich da noch dran herum, um nicht mit tröpfchenweise ein paar Videos zu starten, sondern gleich ein paar zu haben. Einen kleinen „rant“ habe ich dann auch direkt am Anfang, doch der kommt demnächst – ich sage nur: „Warner Brothers und Mittelerde: Schatten Mordors“. Aber alles zu seiner Zeit.

Wird hier also wieder mehr kommen? Ich hoffe es doch! Denn ich will hier weiterschreiben und während ich gerade den Text hier verfasse, merke ich auch, wie mir das durchaus gefehlt hat. Da wird es also auch in nächster Zeit wieder mehr geben. Sicherlich auch gerade wegen des kommenden NaNoWriMos 2014 (National Novel Writing Month). Aber auch wegen des NaNoWriMos wird es ein wenig schwieriger für mich werden.

Ich muss also sehen, was und wie und wo und überhaupt. Aber: Ich lebe noch! Ich schaue hier rein! Ich will auch mehr schreiben! Also wenn euch die Beiträge hier gefallen haben, dann wird es bald schon wieder was geben und daher haltet die Augen offen. Ich hoffe, die Pausen werden demnächst nicht mehr so lang. Aber ich denke, diese kleine Auszeit hat mir gut getan, denn ich habe schon wieder einige Dinge im Kopf, die vielleicht nicht mehr ganz so aktuell sind und manche vielleicht auch banal, aber die will ich schon schreiben.

Ach ja, und was ihr bei den Let’s Plays erwarten könnt? Ich habe die letzte Zeit recht viel Dawngate gespielt – ein MOBA. Da werden meine verzweifelten Versuche, irgendwie als langsam alternder Gamer mitzuhalten vielleicht erheitern. Ebenso habe ich mich mal wieder an Dead Space gewagt – und erschrecke da regelmäßig, obwohl ich das Spiel kenne. Don’t Starve wird das ganze dann auch noch komplettieren; und wer weiß, was in Zukunft da auch noch dazu kommt.

Attack of the killer spam

Beeindruckend! Da wollte ich gerade mal in der Kommentarfunktion von WordPress nachschauen, ob ein normaler Kommentar aus Versehen im Spam-Filter gelandet ist und was sehe ich da? Knapp 2000 Spam-Kommentare! Innerhalb von einer Woche.

Das ist erschreckend viel und deutlich mehr als ich nach einer Woche normalerweise wegwerfe – knapp zehnmal so viel. Falls also jemand einen Kommentar geschrieben hat und der nicht erschienen ist, dann ist er vermutlich leider in den 2000 Kommentaren mitversumpft. Denn da hatte ich natürlich wenig Lust, durch die knapp 200 Seiten durchzuscrollen.

Aber da waren einige Bots wirklich sehr fleißig. Sehr erschütternd und ich hoffe, dass das nun nicht ständig ist. Denn das könnte es sehr mühsam machen, im Spam-Filter nach falsch aussortierten Kommentaren zu suchen.

A new beginning

Der Urlaub ist nun auch offiziell vorbei und da bin ich wieder. Allerdings habe ich die letzten Wochen ein wenig gegrübelt und es hat schon gut getan, nicht jeden Tag hier schreiben zu müssen. Ich war deutlich produktiver und bin bei der Aufbereitung meines NaNoWriMo2013-Entwurfs deutlich weitergekommen. Das wäre mir vermutlich nicht gelungen, wenn ich täglich hier meinen Eintrag hätte abliefern müssen.

Das bedeutet nicht, dass ich hier nicht mehr schreiben will – im Gegenteil. Nur war ursprünglich der Plan, hier „nulla dies sine linea“ zu fahren, also: „Kein Tag ohne eine (geschriebene) Zeile.“ Das war auch gut, denn so habe ich mir das antrainiert und das ist eine definitiv wichtige Eigenschaft, die man als Schreibender erlernen sollte. Das war anfangs schwierig, aber irgendwann kam die Routine und ab dann war es kein Problem mehr.

Doch ich brauche das nicht mehr. Mittlerweile schreibe ich sowieso immer täglich – auch ganz ohne Blog. Daher werde ich mit diesem Jahr diese Beschränkung von mir und diesem Blog nehmen. Das dürfte mich für so viele Sachen befreien, aber im Gegenzug bezweifle ich, dass es hier sonderlich schweifen lassen werde. Es kann nur auch mal sein, dass hier nicht täglich was steht. Aber ich denke, das dürfte zu verschmerzen sein, oder?

Ich stelle es mir einfach angenehmer vor, wenn ich nach Hause komme, ein paar Dinge im Kopf habe und die direkt in mein Manuskript hacken kann, ohne im Nacken noch die Deadline des Blogs hier haben zu müssen. Das ist unschön und blockiert auf eine gewisse Weise. Und da ich noch genug offene Stellen in meinem Manuskript habe, brauche ich diesen Spielraum, um kreative Schreibenergie dorthin zu kanalisieren und nicht in dieses Blog.

Allerdings brauche ich das Blog noch weiterhin. Denn irgendwo will ich schließlich auch meine Gedanken, Erlebnisse und kleinen Fingerübungen verewigen. Auch wenn ich es von anderen Blogs kenne, dass nach so einem Schritt es dann irgendwann einschläft, denke ich, dass gerade wegen dieser Erkenntnis das hier nicht passieren wird – und weil ich das hier gerade geschrieben habe. Die Blöße möchte man sich schließlich nicht geben; eine alte NaNoWriMo-Weisheit.

Ab jetzt wird hier wieder geschrieben! Unregelmäßiger vermutlich als die letzten Jahre, aber: Ich bin wieder da!