Fantastische Buchmesse in Leipzig – ohne mich, aber mit mir

Die Leipziger Buchmesse 2018 steht vor der Tür und ich bin zwar nicht persönlich da, aber zumindest indirekt über meine Texte. Denn meine Kurzgeschichte „Die unmögliche Quest“ erscheint in der Anthologie „Fantastisch“ der Druckerei Wir machen Druck. Das Hardcover wird dort kostenlos verteilt und später gibt es eine PDF-Version auf der Website der Druckerei.

Jamas Tipp: Dragonheart

Lange habe ich überlegt, welchen Film ich sonst noch für Weihnachten vorschlagen sollte. Denn die beiden, die mir als nächstes einfallen, habe ich bereits einmal vorgestellt. Daher hier nur der Link: Besser Geht’s Nicht und Das Letzte Einhorn. Beide auf ihre Weise passend.

Besser Geht’s Nicht kommt da mit wirklich weihnachtlichen Botschaften daher und ist einfach ein schweineguter Film. Das Letzte Einhorn ist thematisch nicht unbedingt Weihnachten, aber da ich damals zur Winterzeit im Kino war und der Film auch immer zu dieser Zeit im Kino lief, gehört er für mich dazu.

Um aber einmal wieder etwas Neues vorzustellen, empfehle ich zur Weihnachtszeit einen Film, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Nicht, weil er so schlecht ist oder weil er mich langweilt oder weil ich ihn nicht habe. Er steht bei mir schon seit langer, langer Zeit im Videoregal und ich habe sogar ein Filmplakat von ihm: Dragonheart.

Aber wieso schaue ich ihn dann nicht, wenn er doch so gut ist? Weil ich es nicht über mein Herz bringe, ihn zu Ende zu schauen. Das geht einfach nicht und ich bin mit diesem Problem wohl nicht alleine, wie ich mittlerweile weiß. Ich kann ihn immer bis zu einer gewissen Stelle schauen und ab da habe ich immer abgebrochen. Irgendwann dachte ich mir: „Nein, das kannst du doch nicht machen. Der Rest vom Film ist doch so gut, du kannst ihn nicht immer frühzeitig beenden, weil du das nicht aushältst!“

Daher habe ich ihn nicht mehr geschaut – vermutlich seit Anfang 2000. Aber trotzdem ist er in meinem Kopf, weil die Geschichte ist so schön, die Charaktere sind toll und die Dramaturgie ist eigentlich genau meins. Dieser Film gehört für mich zu den ganz großen Fantasyfilmen neben Willow und dem dunklen Kristall. Trotzdem kann ich ihn einfach nicht mehr ansehen. Dabei würde ich so gerne. Vielleicht traue ich mich doch einmal wieder. Denn an sich ist er so schön!

Wer den Film gesehen hat, wird wissen, warum ich da so Probleme habe … und schaut euch nur den folgenden Trailer an. Nicht den anderen, den es noch auf YouTube gibt. Der gehört nämlich zur Kategorie „Verratet doch den ganzen verdammten Film in der Vorschau“-Trailer.

Winter is coming

Nur zehn Folgen? Wollt ihr mich ver…?

Na gut, es kommt nicht überraschend für mich, dass die 1. Staffel „Game of Thrones“ nur zehn Folgen hat. Das hat mir Marc immerhin sogar vorher gesagt, daher wusste ich es schon vorher. Aber es war ein guter Artikelanfang, oder nicht? Trotzdem: nur zehn Folgen? Uff, aber was für Folgen.

Ich bin echt hin und weg. Eigentlich wollte ich das nämlich schon vorher, denn wir haben letztes Wochenende angefangen und sind heute fertig geworden. Doch irgendwie bin ich vorher nicht dazu gekommen, darüber etwas zu schreiben.

Die Bücher kenne ich nicht – noch nicht. Auch wenn ich mittlerweile die kompletten deutschen hier stehen habe, denn auch wenn das ein Blindkauf war, bin ich mir absolut sicher, dass es mir gefallen wird. Doch wann lesen? Ich bin ja seit Studiumsende doch ein sehr fauler Leser geworden. Kommt vermutlich daher, wenn man über Jahre hinweg dank Literaturstudium lesen und lesen und lesen muss – auch wenn es mir immer Spaß gemacht hat und Spaß macht. Aber zum Lesen brauche ich die Muße, die ich so selten seither so richtig habe, denn meine Gedanken schweifen beim Lesen ständig ab. So kann ich nicht lesen, schon gar nicht etwas, auf das ich mich freue.

Aber nach dieser ersten Staffel bin ich echt absolut heiß auf die Bücher. Doch dazu muss ich endlich mal „His Dark Materials“ zu Ende bringen. Das kann noch ein wenig dauern, spätestens bis zum nächsten Türkei-Urlaub, denn da hatte ich bisher immer genau die richtige innere Ruhe um Buch um Buch zu lesen; und es ist so schön, in der türkischen Sonne auf der Terrasse mit einem warmen Meereswind die Seiten umzublättern.

Doch zurück zur Serie: Tolle Aufnahmen, tolle Dialoge, tolle Schauspieler, tolle Musik, tolle Charaktere, tolle Momente, tolle Dramatik, tolle Epik… einfach alles. Echt ganz, ganz großes Kino. Ich habe staunend vor der Tiefe dieser Charaktere gesessen, selbst Charaktere sind mir sympathisch geworden, die ich sonst nicht so mag. Es ist wirklich eine großartige Saga um Adelshäuser in einer Fantasy-Welt. Ich hatte es weitaus dreckiger und blutiger und nackter erwartet, aber es hielt sich doch überraschend in Grenzen, hat sich aber gut in die Stimmung und Atmosphäre gefügt. Das hat mich alles ungeheuer gefesselt und wir haben mehr als einmal gleich drei Folgen am Stück pro Tag geschaut, weil wir einfach weiterschauen wollten.

Zweite Staffel also bitte? Jetzt?! Danke!

Wie ihr wünscht…

Nachdem ich letztens das Hörbuch zum „Letzten Einhorn“ fertig hatte, habe ich mir jetzt ein neues besorgt: „Die Brautprinzessin“ – das Buch zu einem meiner Lieblingsfilme, „Die Braut des Prinzen“.

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich das Buch nämlich nie gelesen habe. Dabei unterscheidet es sich massiv vom Film. Zwar haben sie den teilweise etwas zynischen Erzähler im Film in vielen Szenen gut rübergerettet, aber trotzdem ist der Ton ein ganz anderer, so dass ich auf der Autobahn beim Pendeln teilweise mit einem breiten Grinsen saß, während ich zuhörte.

Es gibt beispielsweise folgende Stelle (aus dem Gedächtnis zitiert): „Butterblume hatte ein Pferd und gab ihm den Namen ‚Pferd‘ – mit ihrer Kreativität war es nicht weit her.“ Später gibt es immer wieder Stellen, an denen dann gesagt wird, dass Butterblume mit Pferd ausreiten wäre und allein diese Kleinigkeit, dass es sich hierbei nicht um eine Bezeichnung des Tierart, sondern um den Namen handelt, gibt der Erzählung eine deutliche Distanz und ein Augenzwinkern. Das wird aber natürlich auch durch das ausufernde und großartige Vorwort entsprechend vorbereitet.

Bei meiner Ausgabe des Hörbuchs werden das Vorwort und die Anmerkungen von Bela B. gelesen – und zwar nicht sonderlich gut, wie ich finde. Der Vorleser des restlichen Buches, Jochen Malmsheimer, spricht viel lebhafter und besser. Trotzdem macht es bisher ungeheuer viel Spaß zuzuhören.

Jamas Tipp: Stardust

Dies ist einer der unterschätztesten Filme, die mir bisher untergekommen sind und leider ist er irgendwie untergegangen, dabei hat er bekannte Schauspieler und einen der besten Schreiber unserer Zeit: Neil Gaiman. Während „Chroniken von Narnia“ und das alles ganz nett anzusehen ist und ich den „Goldenen Kompass“ gar nicht so fürchterlich wie alle finde, ist „Stardust“ für mich der beste Fantasy-Film seit den „Herr der Ringe“-Filmen. Er ist witzig, er ist ideenreich, er ist verträumt, er ist spannend und so überaus romantisch. Ich liebe diesen Film.

Der Film dreht sich um den jungen Tristan, einen Träumer, der seiner eingebildeten Angebeteten verspricht, einen Stern vom Himmel zu holen. Sie lacht, doch was macht er? Er probiert es. Und auf dieser Reise, um den Stern zu ihr zu bringen, findet er sich selbst und wird vom verträumten Jünglich zum verantwortungsvollen Helden – eine „coming of age“-Geschichte, locker und leicht und phantasiereich erzählt.

Wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt und wenn ihr Fantasy-Filme mögt, bitte seht ihn euch an. Ich verstehe nicht, warum viele Leute, die das Fantasy-Genre mögen, diesen Film nicht bemerkt haben. Es gibt so wunderbare Zitate, die Charaktere sind so toll und die Szenen sind einfach großartig und bildgewaltig – aber dennoch nicht übertrieben. Der Film ist deutlich bodenständiger als viele Fantasy-Filme unserer Zeit, auch wenn man natürlich merkt, wie das verträumte Buch von Neil Gaiman doch mit Effekten aufgemotzt wurde. Meiner Ansicht nach allerdings nicht zum Selbstzweck, sondern um die wunderschöne Geschichte zu unterstützen.

Warum ich euch diesen Film gerade jetzt empfehle? Es ist ein wunderbarer Film für die Weihnachtszeit – vertraut mir einfach. Ich werde jedenfalls während meinem Urlaub meine Frau dazu überreden, den mal wieder zu schauen; und wenn sie nicht will, dann schaue ich mir den eben alleine an! Jawohl! Aber ich glaube, da gegen den Film hat sie nichts.

Was aber auch sehr schön den Film einfängt, ist das wunderschöne Lied von „Take That“ dazu: „Rule the world“. Ich wusste ursprünglich nicht, dass es von „Take That“ ist. Ich saß im Kino und war noch ganz gerührt und mitgenommen von dem wunderschönen Film als der Abspann kam und dieses Lied erklang und es passte so sehr, dass bei mir eine Gänsehaut enstanden war.

Leider gibt es auf YouTube nicht den richtigen Musik-Clip, daher verlinke ich ihn nicht. Ein Video langt ja auch eigentlich, aber wenn ihr den Film seht und dann der Abspann erscheint und die Musik im Hintergrund, dann denke ich, wisst ihr genau, was ich meine und wie ich im Kinosessel förmlich zerschmolzen bin.

World of Mythbusters: Aion ist ein Fantasy-Setting

Meine persönlichen Highlights der letzten Wochen in Bezug auf Rollenspiel in Aion waren ja folgende Aussagen:

„Ich persönlich spiele einen Elfen. Da kann kommen wer will. Wer keine Lust darauf hat möge mich ignorieren. Ich fände es schade diese Möglichkeiten auszuschliessen. Elfen, Zwerge, Gnome.. ich finde diese Rassen gehören in jedes vernünftige Fantasy-MMO. Desweiteren finde ich ab und zu Gegenstände welche die Namen eben dieser Völker tragen. Ring des Elfen. Halskette des Elfen usw.“

und

„Angebot und Nachfrage denke ich mal. Solange die Leute solche Beträge für einen Bikini auszugeben, werden die Sachen um diese Preise gehandelt werden. Warum die Leute soviel dafür bezahlen, verstehe ich auch nicht ganz. Ich bin da doch zu sehr ein Rollenspieler der alten Schule, als dass ich meinen Charakteren Sachen anziehen würde, die nicht wirklich in eine Fantasywelt passen.“

Diese beiden Aussagen möchte ich einmal ein wenig zerpflücken. Wer also kein Blut sehen kann: Besser jetzt wegsehen. Ich möchte aber ein paar Sachen zum Setting in Aion klarstellen.