Erinnert sich noch jemand an … Times of Lore?

Bestimmt nicht! Ich habe mich jedenfalls auch lange Zeit nicht mehr daran erinnert. Bis mich ein Bekannter auf ein altes C64-D&D-Spiel hinwies: Hillsfar. Ich bekam einen absoluten Nostalgie-Flash, denn dieses Spiel hatte ich komplett verdrängt. Nicht weil es schlecht war, sondern weil ich es einfach vergessen hatte. Da gab es also etwas, das ich seit sicherlich 20 Jahren nicht mehr wusste und plötzlich habe ich wieder Erinnerungen gehabt – dank YouTube.

Doch noch etwas Anderes passierte dank YouTube: An der Seite wurde ein Video zu einem Spiel vorgeschlagen, dessen Namen ich schon ewig suchte – Times of Lore. Was habe ich nach diesem Namen gesucht! Doch ich erinnerte mich nur an den “Lore”-Teil und dachte die ganze Zeit, es wäre Lands of Lore – und wunderte mich, warum das so komplett anders aussah, als ich es in Erinnerung hatte.

Times of Lore habe ich damals vollkommen verschlungen. Ich kann mich kaum noch daran erinnern, nur noch, dass ich es liebte, dass es ein Action-Adventure war und ich mich immer freute, wenn ich die magische Axt gefunden hatte, die nach dem Werfen wieder zu mir zurückkehrt wie ein Bumerang. Geschichte? Keine Ahnung. Spielziel? Keine Ahnung. Aber ich erinnere mich noch an die Grafik und wie es sich anfühlte, das zu spielen. Ich weiß sogar noch, dass ich es durchspielte! Aber mehr? Alles weg! Sogar der Name war verschwunden, bis YouTube mir dieses Video vorschlug. Danke YouTube!

Heartbreaker of Dusk

Jetzt im Urlaub habe ich auch endlich mal wieder die Zeit gefunden, um ein neues Spiel auf meiner PS3 anzufangen. Die Wahl war schwierig, denn ich habe hier so Einiges herumliegen. Doch ich denke, dass ich mit dem neuen Assassin’s Creed noch ein wenig warten werde – womöglich kommen noch ein paar DLCs heraus, die ich dann direkt mitspielen will. Ebenso habe ich Batman: Arkham Origins vorerst zurückgestellt. Batman: Arkham City hatte ich erst vor Kurzem gespielt.

Es gäbe natürlich noch deutlich mehr Spiele, die ich hier für die PS3 habe – vorrangig einige J-RPG. Daher dachte ich mir, ich fange bei denen mal wieder an, denn die geben mir für gewöhnlich einfach ein gutes Gefühl und nach Beyond: Two Souls würde mir das gut tun – dachte ich. Daher habe ich nun Atelier Ayesha: The Alchemist of Dusk angefangen.

Ja, die Atelier-Reihe hat sich mit den letzten drei Teilen ziemlich in mein Herz gespielt, aber darüber habe ich ja schon Einiges geschrieben. Atelier Ayesha gehört nicht mehr zur Arland-Trilogie, sondern scheint der Auftakt zu einer neuen Reihe in der Reihe zu sein – eine Sub-Reihe sozusagen. Es spielt sich auch wieder recht ähnlich zu den vorherigen Teilen, denn viele Veränderungen haben die Atelier-Spiele eigentlich nicht; aber das macht es auch so schön, denn wenn man einmal dem Bann dieser Spiele verfallen ist, fühlt man sich, als ob man wieder nach Hause kommt.

Die Charaktere sind interessant, die Dialoge sind witzig und bizarr, das Setting ist faszinierend, die Schauplätze sind zum Träumen schön – und das Spielprinzip mit der Mischung aus Gegenstände herstellen, Gegend erkunden und kämpfen ist genau mein Ding. Das spricht den “Explorer” in mir an und gerade Atelier Ayesha scheint für Explorer wie mich wieder ein paar neue Dinge hinzugefügt zu haben, die klein sind, aber doch süchtig machen.

Ein wenig Bedenken habe ich wegen der Geschichte. Nicht, weil sie schlecht wirkt oder mir nicht gefällt. Ich befürchte, das Gegenteil wird der Fall sein. Während Atelier Meruru nicht ganz so herzzerreißend war, hatte mein Einstieg in die Atelier-Serie, Atelier Totori, eine Geschichte, die mich echt mitgenommen hat. Es ging nicht um einen großen Bösewicht, nicht um das Ende der Welt. Totori wollte einfach nur ihre verschollene Mutter finden und hat sich deswegen auf ihre Reise begeben, um eine große Alchemistin und Abenteurerin zu werden. Das Ende, das ich erspielt hatte, war eines der “besseren” Enden, aber nicht das absolute Happy End. Das hat mich ungeheuer mitgenommen, weil da ein paar so herzzerreißende Szenen waren … hach ja!

Atelier Ayesha könnte leider in genau die gleiche Kerbe schlagen und ich sehe mich schon mit glasigen Augen vor dem Fernseher hocken. Denn Ayeshas Schwester Nio ist ebenso verschollen und scheinbar zu einem ruhelosen Geist geworden. Nun hat Ayesha drei Jahre Zeit, ehe “irgendwas” passiert und sie ihre Schwester wohl nicht mehr retten kann. Daher begibt sich die naive Apothekerin auf die Suche nach dem Geheimnis um ihre Schwester und die merkwürdigen Blumen an ihrem Grab. Das klingt absolut vielversprechend, aber ein wenig Angst habe ich schon.

Nichtsdestotrotz ist die Grundstimmung des Spiels auch wieder extrem heiter bis surreal und das ist, was ich an der Atelier-Reihe insgesamt so sehr schätze. Um so mehr werden mich die tragischen Momente wieder mitten ins Herz treffen – das weiß ich jetzt schon. Ein wenig habe ich Angst davor, aber ebenso freue ich mich schon darauf. Einmal wieder kann ich also bisher auch diesen Atelier-Teil nur wärmstens empfehlen; wie sowieso die gesamte Reihe.

http://youtu.be/WniZFEhZOXQ

Erinnert sich noch jemand an … die Bitmap Brothers?

Ja, normalerweise schreibe ich in dieser Kategorie über Spiele. Doch ich habe einen Nostalgie-Flash, seitdem ich auf Steam gesehen habe, dass eine HD-Version von Speedball 2 erschienen ist. Wer die glorreichen alten Zockerzeiten noch miterlebt hat, weiß sicherlich, worauf ich hinaus will. Denn es gab zu jener Zeit ein Entwickler-Team, das vom Look der Spiele und vom Design her immer sehr deutlich erkennbar war – und ich wüsste kein einziges Spiel von ihnen, das schlecht war! Die Bitmap Brothers!

Als kleiner Junge war ich bei jedem Spiel der Bitmap Brothers immer Feuer und Flamme – sei dies besagtes Speedball 2, Magic Pockets, Gods oder oder oder. Das Art-Design war immer ähnlich und deutlich erkennbar. Auch die Steuerung war immer ähnlich und im Rückblick bin ich verwundert, dass mich die manchmal klobige Steuerung nie störte. Aber ich hatte einen so unglaublichen Spaß mit all diesen Spielen! Die hatten etwas Besonderes an sich.

Es gab immer genug zu entdecken, es gab genug Dinge freizuschalten und für die damaligen Verhältnisse sah jedes Spiel verdammt gut aus. Zugegeben, Speedball 2 war was Entdeckungen betrifft nicht ganz so umfangreich. Aber dafür erinnere ich mich sehr gut an solche Spiele wie Gods und Magic Pockets, in die ich vermutlich ganze Spieltage versunken war!

Bitmap Brothers – für mich ein unvergessenes Highlight meiner Kindheit, an das ich mich sehr, sehr gerne zurückerinnere und viele schöne Erinnerungen damit verbinde.

Beyond interactive stories

Zurzeit habe ich es wohl mit interaktiven Geschichten. Zuerst Corpse Party und jetzt bin ich an Beyond: Two Souls. Dabei hatte ich sogar überlegt, ob ich es mir überhaupt holen soll, denn Heavy Rain hatte mich ziemlich gelangweilt und ich mag keine QTE (Quick Time Events). Aber Willem Dafoe und Ellen Page war dann für mich doch ein Grund, es auszuprobieren.

Es fesselt mich bisher auch deutlich mehr als Heavy Rain. Wobei es sowieso geschickt ist, diesmal noch eine zweite Figur zu haben, die extrem viele Parallelen zu einem selbst als Spieler hat; ich befürchte, diese Ironie entgeht wohl vielen, wenn sie Beyond: Two Souls zocken. Für mich ist das natürlich genau der Haken, der mich an Land zieht.

Mittlerweile hatte ich schon mehrere wirklich tolle Momente in der Geschichte, die mich bewegt haben – allen voran die Geschichte um die Obdachlosen und die Navajos. Der Rest ist in Ordnung, aber reißt einen nicht immer mit.

Die Hauptfigur wächst einem sehr schnell ans Herz, was aber sicherlich auch daran liegt, dass man sie wirklich durch alle Altersstufen begleitet – auch wenn ich zugeben muss, dass die Zeitsprünge zwar erzählerisch wohl gewollt sind, mich aber eher stören und ich mir eine stringendere Chronologie wünschen würde. So wirkt es auf mich eher gekünstelt und unnatürlich, als ob man einer eigentlich spannenden und interessanten Geschichte unbedingt noch hier und da etwas aufzwingen will.

Allerdings komme ich nicht umhin, die Parallelen auch zu Last of Us zu ziehen. Auch das habe ich mehr als interaktive Geschichte mit Shooter- und Stealth-Elementen empfunden. Doch diese waren sehr viel stärker und besser umgesetzt als die Spielelemente in Beyond: Two Souls. Bei Last of Us habe ich kein Problem, es ein Spiel zu nennen. Es hat Erfolg und Versagen, es hat Interaktivität und es hat Herausforderungen. Das ist definitiv ein Spiel.

Aber Beyond: Two Souls? Da tu ich mir echt schwer, das ein Spiel zu nennen. Denn es ist wirklich mehr eine interaktive Geschichte. Noch mehr sogar als Corpse Party! Und das ist schon nicht gerade viel Spiel, sondern auch mehr Geschichte. Dennoch macht B:TS Spaß – Geschichte und Charaktere sind wirklich gut gelungen, auch wenn mir die Stimmung hier und dort einfach zu melancholisch und deprimierend ist. Selbst Last of Us hatte da deutlich lichtere Momente und das war schon teilweise arg frustrierend von Setting und Plot.

Heute Abend werde ich passend zu Halloween aber erst einmal Corpse Party zu Ende spielen – hoffe ich zumindest. Noch zwei Kapitel habe ich vor mir, von den freigeschalteten Bonuskapiteln mal abgesehen. Aber ich sollte das endlich einmal durchziehen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Danach werde ich wohl auch wieder in Beyond: Two Souls reinschauen – keine Ahnung, wie weit ich da nun genau bin. Mehrere Spielstunden sind es jedenfalls.

Redacted

Man mag zu Total Biscuit stehen, wie man will, aber hier möchte ich ein Video von ihm teilen, das ich wichtig finde.

Ich persönlich mag TB sehr gerne. Ich finde seine Meinungen erfrischend, witzig und unterhaltsam. Vor allen Dingen finde ich ihn aber immer fair – selbst wenn er zerreißt. Es gab schon so schöne Kommentare von ihm, bei denen man wirklich merkt, wie leid es ihm tut zu sagen: “Sorry, aber das ist Scheiße. Es hat da und da gute Ansätze und die sind echt gelungen, aber leider ist das Spiel ansonsten Mist.”

Zu all dem mag man aber stehen wie man will. Ich denke, selbst wenn man TB nicht mag, so sollte man zumindest ihm in diesem Fall zuhören:

Sie kommen! Sie sind hungrig!

Natürlich muss ich korrigieren. Ich hätte im letzten Beitrag nicht schreiben dürfen, dass ich kein Problem mit der Munition hatte. Die bekam ich in den letzten Kapiteln von Dead Space 3 dann doch. Lag allerdings auch daran vermutlich, dass es deutlich weniger Werkbänke gab und auch keine optionalen Missionen oder versteckten Türen.

Dadurch wurde der Schluss noch einmal sehr hakelig für mich und ich musste sehr rumtricksen – in diesem Moment verfluchte ich mich, dass ich doch mal ausnahmsweise wieder auf “normal” spielen wollte und nicht auf “einfach”, wie ich es sonst immer mehr. Um so zufriedener war ich, als ich dann doch das Ende schaffte.

Es fühlte sich sogar richtig gut an, auf dem letzten Loch zu pfeifen und sich durch die letzten Karten zu kämpfen. Das hatte richtig schön: “Ach, du scheiße!”-Gefühl und erzeugte es eine wunderschöne Atmosphäre, die sich in einem besonderen Spielverhalten meinerseits zeigte: Bisher gab es in jedem Dead Space diesen Moment, in dem das Spiel alles um mich herum explodieren ließ und mir Nekromorph um Nekromorph um die Ohren warf. Was macht der Holger in solchen Momenten? Er nimmt die Beine in die Hand und rennt und ballert panisch um sich.

Das hört sich im ersten Moment blöd an, aber das gibt mir ein ungeheure Immersion. So tief drin bin ich selten in einem Spiel und genau dieses Gefühl hat mir jedes Dead Space gerade auf den letzten Schritten gegeben. Ich liebe diese Momente! Im Nachhinein würde ich mich nicht immer an diese Orte trauen und wenn ich überlege, dass ich diese Sequenzen noch einmal durchspielen müsste, dann graut es mir. Aber es ist ein so ungeheur großartiges Gefühl!

Auch Dead Space 3 hat das mit mir gemacht. Ich hatte kaum noch Munition, meine Health Packs waren weg und dann geht es zum Endkampf hin und um mich herum bricht die Hölle los. Ich habe nur noch den L2-Button zum Rennen gedrückt, bin gerannt, habe wild vor mich geschossen, wenn sich was bewegte, musste aber ebenso manche gezielte Schüsse setzen, um ein paar Tentakel zu beseitigen, die mir den Weg versperrten; während hinter, vor und neben mir lauter Gegner spawnten. Das ist Dead Space und ich liebe es dafür!

Auch im dritten Teil hatte ich dadurch eine so starke Immersion, dass sich das nicht nur optisch bei mir in den Kopf gebrannt hat. Dieses Spielgefühl war einfach unbeschreiblich, vor allen Dingen, als sich der Endgegner dann kolossal vor mir aufbaute und ich mir echt dachte: “Äh, ja … und jetzt?!” Da gab es zum Glück einen Trick, den ich auch anwenden musste, auf Grund meiner spärlich gewordenen Munition.

Ein Jammer, dass es Dead Space 4 angeblich nicht mehr geben wird, denn nach dem Ende bin ich richtig gespannt, wie es weitergeht. Gerade auch nach dem DLC-Ende bin ich noch neugieriger, denn da kann man so richtig geniale Sachen draus machen! Andererseits wäre es auch so ein klassisches Cliffhanger-Ende, bei dem einfach alles im Eimer ist. Na gut, nach dem normalen Ende noch nicht, erst nach dem DLC.

Aber gestern erzählte mir der Marc, dass es möglicherweise doch ein Dead Space 4 geben könnte. Das wäre mal richtig toll, denn auch nach dem dritten Teil bin ich immer noch begeisterter Fan dieses Franchises. Es macht einfach so viel richtig und ist genau mein Ding – Space-Horror auf hohem Niveau!

Die Hintergrundgeschichte und auch die Ereignisse aus Dead Space 1 & 2 nach dem Spoiler-Cut, denn … naja, ich denke, Spoiler-Cut ist recht offensichtlich.

Spoiler-Cut

I can feel it coming in the air tonight

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu und ich habe einiges geschafft, aber dennoch nicht ganz so viel, wie ich mir vorgenommen hatte. Aber dank der doch recht heftigen Erkältung, die ich immer noch nicht ganz los bin, war da einfach nicht mehr drin; und ich will mir meinen Urlaub auch nicht zu sehr kaputt machen.

Was ist jedenfalls noch offen? Ein paar Lücken will ich noch in meinem letztjährigen NaNoWriMo-Manuskript schließen. Das ist eine gute Vorbereitung auf den diesjährigen NaNoWriMo, selbst wenn es mir nicht gelingt, alles aneinander zu fügen. Aber mal schauen, was mir noch gelingt. Es sind noch ein paar Wochen bis dahin.

Auch offen ist noch Dead Space 3. Naiv, wie ich war, dachte ich, ich kann es in meinem Urlaub ohne Problem durchspielen. Typischer Fall von “denkste” – und das lag noch nicht einmal nur an der Erkältung, sondern daran, dass es sich viel größer anfühlt als die letzten beiden Teile. Als ich dachte, ich wäre in der Hälfte des Spieles, hatte ich gerade mal ein Viertel und der Spielteil auf dem Planeten unten ist doch deutlich umfangreicher als ich dachte.

Aber es macht eine Menge Spaß. Es ist anders als die Vorgänger – natürlich. Dennoch sehe ich einfach nicht, wo es ein schlechtes Spiel sein sollte, wie es gerne behauptet wird. Doch das sind wirklich meist Leute, die es nicht selbst gespielt haben. Das hört man besonders heraus, wenn der einzige Kritikpunkt dieser Leute ist, warum sie DS3 nicht spielen wollen, dass die Necromorphs verheizt werden und es zu einem Shooter wie Resident Evil verkommt.

Nostalgia Strikes Back

Bisher habe ich mich von Good Old Games (kurz: GOG) fern gehalten. Bisher dachte ich, dass ich das neben Steam nicht auch noch brauche. Ja, mir war bewusst, dass die Intention eine ganz andere ist als bei Steam und dass man nicht online sein muss für die Spiele ist natürlich auch gut. Dennoch war mir das zu viel. Auf Grund meiner Wizardry-Nostalgie-Attacke gestern habe ich aber mit ein paar Leuten mich unterhalten über die gute alte Zeit – und da war ich plötzlich doch auf gog.com.

Ich stöberte ein wenig und dann wurde ich schwach bei der Spieleserie, die bis heute noch tief in meinem Herz verankert ist. Das hat mich geprägt wie kaum etwas Anderes: Ultima. Dort waren sie! Alle Teile! Ja, das hatte ich schon früher mal gesehen und war damals schon versucht, mich anzumelden. Doch diesmal konnte ich nicht widerstehen. Also meldete ich mich rasch an.

Gierig packte ich alle Ultima-Teile in meinen Warenkorb und dann stutzte ich. Denn Ultima 4 hatte ich angeblich schon? Dieser eine Teil, den ich so unbedingt wiederspielen wollte! Dieser eine Teil, an den ich bei all den Diskussionen denken musste! Den hatte ich? Ja, denn GOG hatte ihn mir kostenlos geschenkt. Gut, ich schreibe es noch einmal separat, damit man es nicht überlesen kann:

Es gibt Ultima 4 kostenlos auf GOG!

Ich war und bin immer noch sprachlos. Ja, schon klar, dass dieses Spiel nicht mehr viel kosten kann, aber das war meine Rollenspielkindheit! Ich verstand kaum ein Wort Englisch und lernte es teilweise – mit diesem Spiel! All die Bilder in meinem Kopf, viele Ideen und sogar Charakterkonzepte bauen auf diesem Spiel für mich auf.

Ja, Ultima 5 war auch etwas ganz Besonderes für mich. Ich erinnere mich noch gut, wie ich es damals über meine Spielezeitschrift vorbestellt habe und sehnsüchtig darauf gewartet habe. Dann hielt ich auch irgendwann triumphierend die Box in der Hand und was da alles drin war! Ein Amulett mit dem Avatarzeichen, ein Stück “Mondstein” (einfach nur ein Amethyst) und eine Stoffkarte der Welt! Das war einfach phänomenal damals für mich.

Ich erinnere mich noch gut, da ich Englisch nun besser konnte, dass die Geschichte mich auch direkt mitriss und ich verstand, dass ich quasi wie Robin Hood eine Rebellion für die guten Tugenden gegen Lord Blackthorn entfachen musste und ich traf all die alten Bekannten aus Ultima 4 wieder. Das war auch ein herausragendes Spielerlebnis. Und als ich den ersten Schattenlord besiegte, wie aufgeregt und euphorisch ich vor dem Computer war!

Aber auch die ganzen anderen Teil der Ultima-Reihe waren ganz besonders für mich. Ich gehöre vermutlich zu den wenigen Menschen auf dieser Welt, die sogar ihren Spaß an Ultima 9 hatten. Mit Ultima Online ging auch meine MMO-Welt los. Ultima … mein Herz hängt an dir.

Es gab vor einiger Zeit mal die Möglichkeit, Ultima 4 kostenlos zu spielen im Netz. Doch die Seite wurde leider irgendwann runtergenommen. Vermutlich auf Copyright-Gründen. Das könnte der Grund sein. Andererseits kostet es auf GOG nichts.

Das Abenteuer ist so real wie das Vergnügen

Mit Freuden habe ich gestern gesehen, dass es alte Wizardry-Teile auf Steam gibt! Und dann war ich erschüttert über das, was ich in der Beschreibung lesen durfte. Kostprobe gefällig? Quelle:

  • 11 Rennen, 14 Berufe (mit Rankings)
  • Waffe, Physikalische und Academia Fähigkeiten
  • Sechs Zauberbücher, 462 Kombinationen
  • Nicht-Spieler-Charaktere
  • Ein Arsenal von über 400 recherchierten Artikel
  • Abwechslungsreiche kämpfende Modi
  • Primäre und sekundäre Angriff
  • Continuous Journey
  • Unbegrenzte Backups
  • Spiel speichern [/ list]

    Vor zehn Jahren, setzen die Standards in WIZARDRY Fantasy-Rollenspiel (FRP). Jetzt, nach zwei Millionen Exemplare verkauft wurden und Dutzende von Auszeichnungen gewonnen worden sind, wirft Bezwinger des Cosmic Forge und definiert diese Standards. Diese neue WIZARDRY, die wahrste Simulation jemals of Fantasy Rollenspiele, wird Push Ihrem Computer, Ihren Geist und Ihren Sinn für Abenteuer an ihre Grenzen. Nur durch die Kraft der neuesten Computertechnologie konnten die volle Dimension dieses neuen Genres in FRP möglich sein.

    Dies ist das FRP, wie Sie wollten es zu sein.

    Bereiten Sie sich. Nehmen Sie mit sechs Gefährten – wählen Sie mit Bedacht, weil er gewählt wird, ist dein Schicksal in ihren Händen. Geben Sie die alte Burg, die Cosmic Forge, einem magischen Stift, dessen Schriften verursachte die rive der Zeit selbst zu einem Kurswechsel abzurufen. Sie werden feststellen, Schatz, Rüstungen und magische Gegenstände, um Ihre Suche voranzutreiben; treffen wizened und kryptische Bewohner, die Geheimnisse, die ausgegraben werden muss halten, und lösen die Rätsel und Aufgaben, die es zuhauf.

    Aber Vorsicht-Sie und Ihre Partei begegnen unzähligen Gefahren, Gefahren und Kreaturen der blendenden Form, um Ihren Weg blockieren. Nur durch Ihre Magie und Fähigkeiten, ständig wachsende, wie Sie Fortschritte, können sie besiegt werden.

    Und die Geschichte, die so reich an Mythologie und Legende, webt ein Netz aus Intrigen so komplex, dass nur Sie, mit Geduld und Mühe kann entwirren.

    Lassen Sie den Computer würfeln, wenden Sie die Charts und die Regeln. Von den 400 Positionen von Rüstungen und Waffen für Authentizität der realistischen Kampf Struktur erforscht unter Einbeziehung Primäre und sekundäre Angriff, wird diese Wiedergabe der wahren FRP innerhalb der Computer-Umgebung machen alle anderen Versuche obsolet.

    Das Abenteuer ist so real wie das Vergnügen.

 

Ihr habt es gemerkt, oder? Da war der Google-Übersetzer dran – oder Babelfisch. Denn so wörtlich und ungelenk wie das übersetzt ist, ist das schon kein Deutsch mehr. Ich fange jetzt gar nicht an, mich über “Rennen” = “races” oder “Artikeln” = “items” aufzuregen, weil der Rest noch viel absurder und das nur offensichtlich ist.

Abseits davon freue ich mich aber riesig, dass es diese alten Klassiker jetzt auch auf Steam gibt. Gerade Bane of the Cosmic Forge und Crusaders of the Dark Savant waren herausragende Spiele. Den Nachfolger habe ich leider nur mal angespielt und bin damals mit der Steuerung und Ansicht nicht ganz klar gekommen.

Dennoch sind alle drei auf meine Wunschliste gekommen. Sicherlich werde ich sie nicht durchspielen, aber ich möchte ein wenig Nostalgie beim Anspielen spüren.

Dead Reviews

Angeblich wird man bei Dead Space 3 mit Necromorphs zugeworfen. Das liest man in einen Rezensionen und darf ich mir auch ständig in Unterhaltungen von Leuten anhören, die das Spiel nie gespielt haben. Reden wir mal tacheles, denn ich habe Dead Space 3 das letzte Wochenende gespielt: Wo sind diese Unmengen an Necromorphs?

Ich bin mir ziemlich, wenn ich abzählen würde, wie viele Necromorphs ins Spielgeschehen geworfen werden, dass das gar nicht so viel mehr wären. Ja, ich gebe zu, der zweite Teil ist anders als der erste und der dritte Teil auch. Wobei ich schon bisher das Gefühl hatte, dass der dritte Teil sich mehr an den Ursprüngen orientiert – es ist keine Raumstation mehr zumindest am Anfang. Momentan hüpfe ich von verlassenem Raumschiff zu verlassenem Raumschiff und das ist sehr atmosphärisch und auch nicht überladener mit Necromorphs als im ersten Dead Space.