Call to arms

Giftschlangen in Foren sind schlimm – wirklich schlimm. Besonders, wenn sie sich mit nettem Verhalten tarnen. Aber wer genau hinsieht, der mag hier und da was bemerken, besonders wenn er längere Online-Erfahrung hat. Wenn Leute öffentlich angeprangert werden, wenn Community-Mitglieder gegeneinander ausgespielt werden, spätestens wenn PNs veröffentlicht werden oder andere Leute verumglimpft werden, dann fällt die Tarnung; nur leider nicht für alle.

Ich bin niemand, der eine Konfrontation scheut. Eigentlich enttarne ich solche Leute auch gerne. Trotzdem ist es mühsam, denn meist hat man dann bei so einem Grima Schlangenzunge noch eine ganze Horde von Theodens dahinter, die sich dann auf einen stürzen. So gerne ich Leute beschütze, ich merke, dass ich mittlerweile auch nicht immer die Energie mehr dazu habe.

Trotzdem muss etwas gegen so Leute gemacht werden. Machen leider nur wenige – wenn nicht ich. Viel Feind, viel Ehr – aber mit ein wenig mehr Taktik und friedlicher. Man muss solchen Leuten immerhin nicht auch noch selbst die Waffen reichen. Ich habe schließlich auch dazu gelernt.

Write another day

Der April nähert sich und damit auch der “Script Frenzy”! Ursprünglich wollte ich daran teilnehmen, denn ich hatte eine wirklich schöne Idee für den Auftakt eine echt verdammt coolen Serie – das Remake einer alten Jugendleidenschaft. Da würde ich mich sehr drauf freuen, aber ich muss ehrlich sein: Das schaffe ich zur Zeit nicht. Ich will es nicht einfach hinschludern und mir steht der Kopf nicht danach.

“Script Frenzy” ist da sicherlich wie der NaNoWriMo: Man hat nie Zeit – man nimmt sie sich einfach, denn sonst nimmt man sie sich nie. Doch ich habe hier noch das Manuskript aus einem NaNoWriMo liegen von dem ich wirklich absolut, absolut, absolut überzeugt bin, dass das richtig gut ist. Da komme ich auch nicht zum Überarbeiten.

So gerne ich also den April nutzen würde, um einen meiner Jugendhelden in einer eigenen Kreation wieder aufleben zu lassen, muss ich diese Projektidee leider vertagen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Dafür werde ich aber ganz bewusst den April für Manuskriptüberarbeitungen für “Die Zitadelle der verlorenen Träume” nutzen. Denn das will ich nicht weiter in der Schubladen schlummern lassen. Das will raus, das will gelesen werden – da freue ich mich tierisch drauf.

Außerdem will ich mich vermutlich diesen NaNoWriMo im November dann an den zweiten Teil wagen, denn ich freue mich auch sehr darauf, ein paar dramatische Eckpunkte aus dem ersten Teil aufzugreifen und weiter auszubauen. Das wird so spannend! Ich habe noch so viele Ideen! Das wird so dramatisch! Dazu bietet es sich an, den April für eine kleine Rundumüberholung des Manuskripts zu machen.

Und dann geht es raus… da irgendwo in die Welt. Ein paar erste Anlaufstellen, die es als erstes bekommen, habe ich da auch schon im Sinn. Ich denke, mindestens einer davon kann es sich auch sicherlich schon denken, wenn er diese Zeilen liest. Und danach? Das werde ich dann schauen. Ich schiele immer noch auf den Wolfgang-Hohlbein-Wettbewerb, der hoffentlich endlich dieses Jahr ausgeschrieben wird – oder nächstes Jahr.

Community building

Wenn ich doch “Rift” für das bessere Spiel halte, wieso spiele ich dann zur Zeit trotzdem mehr “Star Wars: The Old Republic”? Ich habe es vorhin durchaus wieder gemerkt, als ich in “Rift” eingeloggt bin: Der Karneval der Auserwählten ist großartig. Das macht echt Spaß und ist ungeheuer stimmungsvoll. Es ist beeindruckend, wie viel Content Trion da in so kurzer Zeit immer wieder nachpackt und wie viel Liebe zum Detail da drin ist. Manche nennen “Rift” seelenlos, aber das kann ich echt nicht nachvollziehen.

Ich habe heute Mittag in “Rift” eingeloggt und war wieder gefangen von dem einfach verdammt schönen Spiel. Denn im Gegensatz zu SW:TOR macht das Spiel an sich bei Rift bereits Spaß, weil es rund ist. Warum dann also SW:TOR trotzdem?

Es ist letzten Endes vermutlich eine Mischung daraus, dass die Rollenspiel-Community (zumindest zur Zeit) noch deutlich aktiver und produktiver ist und dass es sich einfach um Star Wars handelt.

So eine aktive RP-Community habe ich seit Neverwinter Nights nicht mehr erlebt. Da passieren lauter Dinge, es gibt durchaus viele Macher und dank der doch sehr großen Anzahl an Rollenspielern gibt es so viele Dinge, die ich nicht mitbekomme, dass ich mich freue, wenn ich reinschliddere oder das nur von außen berühre. Das mag sich auf Dauer auch durchaus ein wenig auslaufen, wenn man die meisten Leute kennt, aber dank der zumindest derzeitigen Community-Größe ist da eigentlich mehr Potenzial als bei der üblichen Größe einer Ultima-Online- oder NWN-RP-Community – denn bei SW:TOR ist das um ein Vielfaches größer.

Der Hauptgrund dürfte aber sein: Star Wars. Das ist stark, das zieht als Lizenz. Ich liebe den Hintergrund von “Rift”, finde ihn durchdacht und spannend. Viele können damit nichts anfangen, finden ihn hanebüchen und können sich nicht darauf einlassen. Ich glaube, es liegt weniger daran, dass der Hintergrund von “Rift” doof ist, sondern daran, dass diese Leute nicht wollen. Denn das Setting von “Rift” ist gut – aber eben etwas anderes. SW:TOR ist nicht neu. Das Setting ist alt bekannt und nahezu jeder von uns kennt es. Nicht jeder mag es, aber fast jeder kann sich etwas darunter vorstellen und große Einarbeitung ist da nicht von Nöten. Das zieht Leute.

Das ist es auch, warum es Spaß macht – obwohl so viele Bugs drin sind, obwohl das Gameplay extrem hakelig ist, obwohl so viele versprochene Features einfach nicht drin sind, obwohl es enttäuschend ist, dass eigentlich nur die Esseles am Anfang so wirklich anders als Instanz ist und die anderen Instanzen doch eher bekannt sind.  Es gibt so viele Dinge bei SW:TOR, die nicht so sind, wie sie sein könnten oder sollten. Im direkten Vergleich mit “Rift” verliert es da eindeutig. Aber dass es Star Wars ist, kittet es dann doch – zumindest für mich.

Wenn SW:TOR die Qualität eines “Rift” hätte, dann wäre es echt ein verdammt gutes Spiel. So? Benutze ich es zur Zeit hauptsächlich als kurzzeitigen PvP-Spaß und langfristigen RP-Spaß – zumindest hoffe ich, dass die Community sich nicht all zu schnell auflöst. Denn wenn ich eins in all diesen Jahren Online-RP gelernt habe, dann dies: Viele Rollenspieler sind bequem, sie sind parasitär und sie wollen nicht den ersten Schritt gehen.  Wenn die Menge dieser Rollenspieler zu groß ist, dann implodiert so eine RP-Community. Momentan sieht es aber überraschend gesund bei SW:TOR aus. Ich habe zwar trotzdem natürlich Angst, was aber einfach daran liegt, dass ich immer Angst um sowas habe. Dabei will ich einfach nur als Rollenspieler an einem Ort bleiben. Ich habe es satt, immer hinter Leuten herzureisen, weil sie das Spiel verlassen, das ich gerne spielen würde. Ich will, dass sie mal bei mir bleiben. SW:TOR macht mir Hoffnungen, dass es diesmal vielleicht anders sein könnte.

Ob das auch wirklich so ist, werde ich aber leider erst in ein paar Monaten sehen.

Die Rückkehr der Jedi-Ritter

War da war nicht was mit “Star Wars: The Old Republic”? Ja, da war was und ist auch streng genommen immer noch was. Wieso ich dann (noch) nicht darüber schreibe? Ich komme einfach nicht dazu. Über Weihnachten hatte ich so viel anderes zu tun, außerdem hat sowieso die ganze Welt über SW:TOR geschrieben – da dachte ich mir, ich muss das nicht auch noch, sondern mache das, wenn die ganze Welle erst einmal wieder abgeflaut ist.

Ich bin immer noch sehr überrascht, wie viel Spaß mir das Spiel macht, denn eigentlich hatte ich es so gar nicht auf dem Radar. Ursprünglich wollte ich es sogar außen vorlassen und gar nicht erst anspielen. Die Beta hat mich dann umgestimmt, es doch zu probieren und momentan bin ich sogar so sehr drin, dass ich seit einiger Zeit nicht mehr in Rift eingeloggt habe.

Das bedeutet nicht, dass ich mit “Rift” aufhöre. Wieso auch? Rift ist meiner Ansicht nach das bessere MMO der beiden. Aber dank der RP-Community in Rift fühle ich mich doch zu sehr ausgebrannt, weswegen ich den Urlaub in SW:TOR doch sehr genieße. Schon allein, dass die RP-Community noch einmal ein ganzes Stück größer ist und ich mich nicht wieder dazu berufen fühle, Motor zu sein, entlastet ungemein. Da kann man viel angenehmer wieder aufspielen und einfach spielen und seinen Teil beitragen.

SW:TOR hat seine Macken, aber der Start war in Ordnung – auch wenn Rift einen deutlich sauberen Start hinbekommen hat. Die ganze Sache mit den Warteschleifen aber… das wird vollkommen überbewertet und man bekommt fast den Eindruck, als ob manche Leute noch nie MMO-Starts mitbekommen haben, so wie sie sich über die Warteschlangen aufregen. Kurioserweise regen sich dann die gleichen sofort auf, wenn es keine Warteschlangen mehr gibt, denn das wäre ja dann ein Anzeichen für das bereits verfrühte Sterben des Spiels.

Mittlerweile glaube ich ja, dass es nicht nur die üblichen Spielertypen wie Explorer, Socializer, Powergamer etc. gibt, sondern auch noch den Möppler. Möppler haben immer Content – und wenn der Content nicht kommt, über den sie möppeln können, können sie darüber möppeln. Eigentlich sehr clever. Aber doch sehr entnervend auf Dauer für Leute wie mich, die das Spiel wirklich spielen wollen, und nicht das Abo bezahlen, um in Chats und Foren herumzuflamen.

Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit SW:TOR. Es ist ein gutes Spiel, das Spaß macht. Man sollte – wie immer – nicht den heiligen Gral der MMOs erwarten, sondern es einfach spielen und dann hat man auch Spaß. Dass es viel Singleplayer-Content gibt, stimmt. Aber das ist vermutlich sowieso die Richtung, in die sich diese Spiele entwickeln werden – gerade wegen der Community-Entwicklung. Denn da man mittlerweile so viel von Deppen umgeben ist, braucht man einfach die Möglichkeit zu sagen, dass man eben auch mal nicht mit allen spielt, sondern auch mal solo. Die Möglichkeit gibt Rift, die Möglichkeit gibt SW:TOR. Das ist nur die logische Entwicklung, wenn die Community unfreundlicher und fordernder wird.

Das ändert aber ebenso nichts daran, dass man trotzdem gemeinsam spielen kann. Nur wird man nicht dazu gezwungen – wie früher. Das hat etwas Positives, aber natürlich auch etwas Negatives. Ob einem das gefällt oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich habe kein Problem damit, habe meine Leute, spiele einfach das Spiel und habe Spaß – solang er mir nicht durch das Gemöppel vermiest wird oder weil dieses Gemöppel Spieler vergrault, mit denen ich gerne spielen würde. Das ist eigentlich mein einziges Problem, das ich mit dem allem habe. Denn ansonsten könnte mir kaum etwas egaler sein.

I don’t care…

Manchmal frage ich mich, was bei manchen durch den Kopf geht, wenn sie in einem Forum in einer Diskussion ihr Posting anfangen mit: “Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber…” oder “Ich habe jetzt nur das erste Posting gelesen und will dazu auch einmal etwas sagen…”

Es ist nicht so, dass eine Forumsdiskussion einem wegläuft. Man kann das alles nachlesen. Für mich zeugt es von fehlendem Respekt, wenn man denkt, die eigene Meinung wäre so wichtig, dass man bei einer laufenden, längeren Diskussion nicht nachsieht, was bereits gesagt wurde.

Eventuell wurde der Punkt bereits behandelt, eventuell wurde das schon entkräftet, eventuell könnte man sich auf etwas beziehen, das bereits gesagt wurde, damit man in der Diskussion nicht den Murmeltiertag erlebt. Aber nein, man muss direkt seine Meinung in den virtuellen Äther blasen und es interessiert einen scheinbar nicht, was bisher gesagt wurde.

Das ist fehlender Respekt gegenüber dem Thema und vor allen Dingen gegenüber den Mitdiskutierenden. Leider eine weit verbreitete Eigenschaft im Internet mittlerweile. Ich habe das Gefühl, dass sich diese Unart immer mehr häuft. Vielleicht bilde ich es mir ein und die Erinnerung verklärt. Aber mich stört es immer mehr, wie rücksichtslos sich viele in Foren aufführen und wie egal diesen Leuten andere Menschen sind.

Geht man nicht in Foren, um sich dort mit ihnen zu unterhalten? Scheinbar mittlerweile nicht mehr. Es geht nur noch um Meinungen abzulassen und dann zu verschwinden. Das hat dann aber in einem Forum recht wenig zu suchen. Dazu würden sich Blogs doch dann viel besser eignen.

Sicherlich hat man nicht immer die Zeit, sich alle Postings durchzulesen. Aber bevor man dann einfach etwas sagt, das bereits gesagt wurde, etwas aufrollt, was bereits ausgeführt wurde, etwas anheizt, was bereits abgekühlt ist, sollte man dann doch einfach auch mal seine Klappe halten. Besonders, wenn diese Postings dann mit “Ist nur meine Meinung” schließen, um es zu immunisieren.

Long Day’s Journey into Night

Auch ich habe mir den WoW-Jahrespass zugelegt. “Hast du nicht aufgehört?” Ja, aber ebenso habe ich auch gesagt, dass ich mir Cataclysm sicherlich ansehen werde, denn neugierig war ich darauf schon immer. Da ich auch Diablo 3 mir holen werde, ist das einfach eine Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lassen konnte. Die “Mists of Pandaria”-Beta interessiert mich dabei fast gar nicht.

Ob das für WoW eine zweite Chance wird? Ich bezweifle es. Ich reaktiviere in erster Linie, weil ich sowieso die neuen Startgebiete mir ansehen wollte, auch mal die Welt an sich, mir ein Bild aus erster Hand machen wollte, ob das mit dem Skillsystem wirklich so verkorkst ist, wie ich es befürchtet habe, aber auch vor allen Dingen, um ein paar alten Bekannten “Hallo” zu sagen. Vielleicht mache ich sogar mal wieder die eine oder andere Instanz mit ihnen – keine Ahnung.

Aber als ich dann letztens das erste Mal wieder seit langer Zeit in WoW eingeloggt habe, wusste ich: “Nee, auf Dauer wird es das nicht mehr.” Es war zwar ein nettes Gefühl, wieder einzuloggen, aber für mich fühlt es sich eher wie ein langsamer Abschied an. Ich bezweifle, dass das nächste Add-On daran etwas ändern wird, denn dabei müsste Blizzard eine Kehrtwende um 180 Grad machen, denn die Richtung, die seit WotLK eingeschlagen wurde, haben den Weg von WoW und mir entfernt. Nicht dass das Spiel schlecht ist, aber ich glaube, nach all den Jahren haben wir uns einfach auseinander gelebt. Das ist nicht schlimm, sowas passiert.

Auch habe ich noch zwei Gildenbesuche vor mir auf unterschiedlichen Servern – das wird einiges an Zeit in Anspruch nehmen, denke ich, aber da ich viel Zeit mit beiden Gilden verbracht habe, ist es mir auch das wert. Ein Jahr sind immerhin genug Zeit dafür. Von daher bereue ich es auch jetzt ein paar Tage danach nicht rückblickend, den Jahrespass geholt zu haben. Es wäre so oder so eine Reaktivierung noch vor dem nächsten Addon passiert. Nur habe ich so noch ein Jahresabo für knapp 70 Euro bekommen (wenn man Diablo 3 sowieso davon abzieht).

Aber genau rechne ich da sowieso nicht. Kann also sein, dass die Zahl da nicht so direkt stimmt. Es muss nicht alles immer auf den letzten Cent stimmen und wenn ich daraus ein Plus mache, dann ist es schön, wenn ich am Ende da doch drauf gelegt hätte, dann ist es auch so. Zocken ist mein Hobby und meine Leidenschaft und das ist mir eben auch mal Geld wert, das nicht immer ideal bis auf den letzten Cent berechnet ist – zumindest bei mir. Von daher war es einfach der Stein des Anstoßes, den es für mich gebraucht hat, um mein Vorhaben schon seit etlichen Monaten in die Tat umzusetzen. Spaß werde ich sicherlich haben und das Geld ist quasi gerade mal ein neu erschienener PS3-“Blockbuster”. Das ist mir mein Hobby wert.

Marketing-Trick? Bestimmt. Aber nur weil es Marketing ist, muss man es nicht mit der Kneifzange anfassen, wenn es einem genau das bietet, was man will. Wir leben in einer Konsumgesellschaft, ich kenne mich aber mittlerweile gut genug mit Marketing aus, um mich ganz aktiv dazu zu entscheiden, ob ich da mitmache oder nicht. Ich bin jedenfalls gespannt, was sich alles verändert hat, wer noch alles da ist, aber bin mir nahezu sicher, dass es nur ein Besuch auf eine unbestimmte Zeit ist.

Nostalgisch werde ich schon ein wenig, aber ich glaube, mehr auch nicht. Aber wer weiß. Ganz verschließe ich mich dem sicherlich nicht.

Honor Ranking

Immer mal wieder schaue ich beim guten HomerJ in die Starcraft2-Casts rein und diesmal wollte ich den “Cyborg Albino Cup” von letztens verlinken. Ich habe ihn mir noch nicht komplett angeschaut, aber was ich am Interessantesten fand: Es ist ein Dual-Cast mit AIHonor – einem deutschen Protoss-Pro-Spieler.

Sehr sympathischer Kerl, wie ich schon bei dem Dual-Cast der beiden vor einigen Wochen fand, und jetzt bei diesem Turnier spielt er sogar vor Ort im Studio von HomerJ. Sicherlich nichts Atemberaubendes, aber ich fand es ganz spannend es fühlte sich sehr schön an, wie man da hinter die Kulissen schauen konnte.

Honor sieht man leider erst im Teil 5/12 spielen und zwischendurch gibt es leider auch zwei Teile, die keinen Sound haben. Die habe ich einfach übersprungen, denn das ist nur semi-spannend, wenn man dazu keine Kommentare hören kann.

Das Turnier ist lang und sicherlich nur etwas für welche, die Starcraft 2 mögen, aber vielleicht hat ja sonst auch noch jemand Interesse, sich sowas einfach mal grundsätzlich anzusehen. Der folge bitte dann diesem Link hier zum “Cyborg Albino Cup” – er ist in zwölf Teile aufgesplittet. Das bedeutet, nach dem verlinkten Teil müsstet ihr die restlichen Teile in der VOD-Sektion von HomerJ raussuchen.

S.H.I.E.L.D.

Letztens beim Open-PvP in Rift – das gibt es trotz widersprüchlicher Behauptungen bei uns auf dem Server recht gut trotz RP-PvE: Wir kämpfen gegen Skeptiker und ich mache – wie immer – den Heiler. Dabei benutze ich eine Läuterer/Schildwache/Templer-Skillung. Den Läuterer habe ich voll ausgeskillt, damit die Schilde maximalen Schaden absorbieren (funktioniert ähnlich wie ein Disziplin-Priester), die Schildwache für Instant-Zauber und ein wenig Gruppenheilung und noch ein ganz klein wenig Templer, um CC-Effekte abzuschütteln.

So heile und beschütze ich mich durch die Landschaft und wir können auch eigentlich immer wieder die Skeptiker zurückdrängen, ihre Risse schließen oder unsere beschützen, als plötzlich ein Skeptiker schreit: “Hey, Elsbeth (dicht an meinem Charakternamen vorbei), was ist das denn für ein Cheat, den du da benutzt, mit dem du deine Gruppe immun gegen Schaden machst?”

Ich glaube, das führte dann dazu, dass doch ein paar gestorben sind, denn ich war zuerst verdutzt und bekam dann einen Lachanfall im Teamspeak. Die Antwort: “Noch nie was von Läuterer gehört? Nennt sich Schilde!” wird er vermutlich nicht verstanden haben, zumindest zeterte er weiter, warum da dann die ganze Zeit “absorb” an den Charakteren stehen würde. Das ist ein typischer Fall von: Kopf -> Tisch.

Seitdem haben wir auch einen ehrfürchtigen Fan auf Skeptikerseite, denn wir werden ständig von genau diesem Skeptiker entsprechend geflamed. Manche Leute sind eben doch einfach zu blöd und alles, was sie nicht verstehen oder gegen das sie verlieren, muss ein Cheat oder Hack sein. Anders würden sie nicht verlieren, oder?

Ich will Spaß, ich will Spaß

Letztens habe ich im Rift-Forum einen wunderschönen Satz auf all die Nörgler gelesen, denen irgendwas zu langweilig ist: “Nur weil du für Rift eine monatliche Gebühr bezahlst, hast du keine Spaß-Flatrate, dass dich das Spiel immer und überall unterhalten muss.” Das trifft es ziemlich genau und ist der Punkt, den leider scheinbar so viele Spieler mittlerweile nicht mehr verstehen. Man bezahlt zum Spielen auf den Servern, nicht dass man Spaß hat.