Der Tod des Germanisten – meine Vorurteile zu einem schönen Fach

Nichtsahnend lese ich einen Artikel in der Zeit über Germanistik und Literatur und plötzlich stürmen auf mich so viele Erinnerungen ein – aus der Schulzeit, aus der Studienzeit. Ich habe Amerikanistik und Anglistik studiert, nicht Germanistik. Mein Plan war ursprünglich ein anderer. Aber den haben mir manche Lehrer zur Schulzeit ausgetrieben. Zurückgelassen wurde ich mit einem sehr erschreckenden Germanistikbild, von dem ich gar nicht weiß, ob es überhaupt stimmt.

„Was will uns der Autor damit sagen?“ – Wie sehr ich diese Frage gehasst habe und immer noch nicht ausstehen kann. Wo hörte ich sie? Eigentlich nur im Deutschunterricht; und außerhalb der Schule manchmal von ein paar notorischen Besserwissern. Meiner Ansicht nach ist das einer der überschätztesten und schlechtesten Sätze überhaupt. Dass ich das sage, ist klar. Ich bin Post-Strukturalist mit Leib und Seele und meine Frühstückslektüre ist Roland Barthes The Death of the Author.

Wie gerne ich meine damalige Deutschlehrerin heute treffen würde, denn jetzt könnte ich ihr all das widerlegen, was sie mich lehrte und eigentlich nur zeigte, wie wenig Ahnung sie von Literaturtheorie und Literaturkritik hatte.

Knavery’s plain face is never seen till us’d

Nachdem dir die letzte Castle-Staffel wirklich fast in einem durch geschaut haben, sitzen wir nun an der letzten Fringe-Staffel – und ich muss sagen: Oh je!

Der Anfang hat mich echt gefesselt. Ich bin wieder voll drin und ich mag den Setting-Wechsel und wie sich die Charaktere entwickelt haben, obwohl das zum Teil off-screen war. Das ist richtig gut erzählt und glaubwürdig, auch wenn Einiges erst über die Dialoge klar wird, was genau passiert ist, denn als Zuschauer hat man wenig Ahnung davon, was vor 20 Jahren passiert ist. Auch die neue Welt hat so viel Potenzial für moralische und philosophische Fragen. Großartig!

Wieso also „oh je“? Ganz einfach: Mich macht die Charakterentwicklung fertig – mal wieder! Ich liebe es und es bringt mich um den Verstand. Das ist das gleiche Phänomen, warum ich so ungeheure Schwierigkeiten habe, mir Othello von Shakespeare anzuschauen. Ich liebe dieses Theaterstück, aber es macht mich einfach fertig. Bei Othello ist es, dass Jago dem Zuschauer ständig seine Pläne sagt und man genau weiß, was passieren dürfte – und man sitzt hilflos dabei und würde am liebsten schreien. Doch die Tragödie nimmt ihren Lauf bis zum bitteren Ende. Es ist eine Fahrt in den Abgrund, an der man nichts drehen kann und man weiß genau, wo sie hinführt.

Eine ähnliche Situation haben sie nun in der letzten Fringe-Staffel geschaffen und mit jeder weiteren Folge geht mir das um so näher. Ich sitze vor dem Fernseher und sage innerlich die ganze Zeit: „Tu es nicht! Noch kannst du das und das machen! Geh diesen Weg nicht weiter!“ Und was passiert? Genau, natürlich. Es geht ja um das Drama und das hat so viel Potenzial, aber ich verzweifle daran.

Das ist einerseits gut und andererseits wühlt es mich einfach auf. Ein merkwürdiges Gefühl. Eigentlich genau so, wie es sein sollte, denn es bewegt. Aber dennoch hoffe ich, dass sie diese Spannung bald auflösen, denn ich habe wirklich Schwierigkeiten, solche Bögen über einen langen Zeitraum hinzunehmen. Mal schauen, wie es weitergeht.

Wer die zentralen Themen der letzten Staffel sehen will, wird vielleicht etwas bemerken: Bei den bisherigen Staffeln waren immer nur übernatürliche Themen der Kernpunkt. Das waren die „Fringe“-Fälle. Was sind jetzt die Fringe-Fälle? Achtet mal auf die Texteinspielungen, denn es stehen nicht mehr solche Dinge wie „Teleportation“ oder „Precognition“ oder „Pyrokinesis“ oder „Quantum Entanglement“. Nein! Schaut in das Opening und ihr versteht, was ich meine. Das ist so philosophisch! So genial!

At the beginning

Beim Thomas gibt es einmal wieder einen spannenden Artikel über den Zauber erster Sätze – ein wirklich spannendes Thema. Wenn ich bedenke, wie lange ich auch bei meinen Entwürfen ausgerechnet immer am ersten Satz hänge, ihn umarbeite, verwerfe und dann was ganz Anderes nehme.

Der erste Satz ist immerhin die Tür zum Roman – im Normalfall das Erste, was man liest. Das sollte schon direkt in die Geschichte ziehen oder eine Charakterisierung des Settings, des Hauptcharakters oder der Stimmung sein. Viele erste Sätze sind in Ordnung, aber krachen nicht. Ob ich auf 10 Sätze komme wie Thomas komme? Mal schauen. Allerdings ist das bei mir auch keine Reihenfolge der Gewichtung, sondern rein assoziativ.

What have you done? – What I had to

Starcraft 2 – Heart of the Swarm hat richtig Spaß gemacht – aber war für mich sehr schnell durchgespielt. Es fühlte sich ungeheuer kurz an, wobei das auch daran liegen mag, da ich im Battlenet auch immer als Zerg unterwegs war, dass ich einfach direkt schon wusste, was und wie ich gegen eine KI vorgehen muss. Da waren die meisten Missionen im Handumdrehen geschafft; wobei ich es zunächst auf „normal“ gespielt habe, weil ich zunächst die Geschichte erleben wollte.

Und die ist echt gut. Während ich gestehen muss, dass Wings of Liberty zwar nett war, aber mich von der Geschichte weder überrascht noch mitgerissen hat, ist Heart of the Swarm handwerklich um Längen besser erzählt. Ich bin kein großer Kerrigan-Fan, aber HotS hat mich zu einem gemacht, denn sie haben mich direkt am Anfang mit einem nicht unbedingt überraschenden, aber verdammt guten dramatic hook abgeholt. Das fehlte mir in Wings of Liberty auf die Weise.

Ab diesem dramatic hook rollt die Geschichte so richtig an. Überraschend und wirklich wendungsreich wird sie nie, aber dafür besticht sie auf anderer Ebene: Es hat schon fast shakespearische Ausmaße, wie man als Zuschauer dasitzt und mit ansehen muss, was Kerrigan macht und sich die ganze Zeit denkt „Nein! Mach das nicht! Das geht nach hinten los!“. Man rollt immer weiter und leidet mit und das war auch der Punkt, wo ich zum ersten Mal überhaupt eine Bindung zu Kerrigan als Charakter aufbauen konnte; das hat mich wahnsinnig mitgerissen.

Auch mochte ich, wie viel Seele auf einmal die Zerg bekommen haben, während sie vorher doch eher ein gesichtsloser Haufen waren, gab es plötzlich Charaktere und Profile und Eigenheiten – und Herz! Sie haben also genau das geliefert, was sie mit dem Titel angedeutet haben und das gefällt mir. Handwerklich ist HotS also deutlich besser gelungen als WoL.

Schade nur, dass nicht alle drei Kampagnen zusammen ausgeliefert wurden, denn für mich fühlte es sich wie ein Add-on an; und nicht wie ein Vollpreisspiel. Ich hätte durchaus auch mehr für den gesamten Titel bezahlt, wenn alle drei Kampagnen dabei gewesen wären. Aber so? Dieses gestückelte wirkt, als ob man ein volles Spiel hatte und das jetzt in drei Teile aufspaltet, um die Einkaufszahlen zu verdreifachen. Das ist schade und an sich sollte man es abstrafen.

Dennoch bereue ich das Geld nicht, das ich für Heart of the Swarm bezahlt habe – und Blizzard hat sich das Geld verdient, das steht außer Frage. Denn ist einfach gut. Dennoch ist es eine gewisse Unverschämtheit auf diese Weise dreimal abzukassieren. Dann doch lieber alle drei Kampagnen zusammen für 100 Euro, wenn sie denn schon mehr damit verdienen wollen. Aber am Ende von HotS habe ich mich auch ein wenig unzufrieden zurückgelassen gefühlt – noch mehr als bei WoL. Dafür war der Weg dorthin aber sehr befriedigend und gut. Daher kann ich darüber hinwegsehen und ein Auge zudrücken.

Trotzdem … wenn das Spiel nicht so gut wäre diesmal, dann würde ich darüber wohl mehr zetern. So ist es ein Zähneknirschen und das Gefühl, dass es eigentlich nicht richtig ist, wie das alles vermarktet wird.

Ich mag aber diese shakespear’sche Tragödie, die sie reingebracht haben. Das hat mir so richtig viel Spaß bei dem allem gemacht und hat mich ein wenig an mein Leiden erinnert, jedes Mal, wenn ich irgendeine Interpretation von Othello sehe.

I cannot endure my Lady Tongue

Zu meiner Beschämung musste ich feststellen, dass ich das nur auf Facebook geteilt habe – dabei bin ich auf Facebook deutlich (!) seltener als hier im Blog. Sowas aber auch! Das muss ich direkt nachholen, denn der Trailer ist endlich da: Much Ado About Nothing (Joss Whedon)!

Das kann gut gut werden, wenn einer meiner Lieblingsschriftsteller mit einem meiner Lieblingsstücke von meinem großen Idol Joss Whedon neu verfilmt wird! Und seht euch mal den Cast an! Das ist ein „Who is Who“ im Whedonverse! Merkt ihr eigentlich meine Begeisterung schon allein an den Ausrufezeichen, die ich setze? Übrigens nicht in einem Satz mehrere, aber dafür in fast jedem Satz eines! Unglaublich!

Much Ado About Nothing ist meiner Ansicht nach eine der besten Komödien, die bisher geschrieben wurde. Zwar nennen viele da Midsummer Night’s Dream, was ja auch ganz nett ist, aber das ich bei weitem nicht so gut finde, wie MAAN und sogar Twelfth Night finde ich besser.

Ob diese Neuverfilmung besser wird als die Branagh-Version? Ich weiß es nicht und leider werden viele die Whedon-Version an der Branagh-Version messen. Da könnte ich mir schon vorstellen, dass Enttäuschung vorprogrammiert ist. Wieso muss man das eigentlich immer messen? Ich liebe die Branagh-Version und ich garantiere, dass die Whedon-Version zwar dicht am Text sein wird, aber dennoch hinreichend anders, dass man das nicht vergleichen sollte – sondern einfach an beidem Spaß haben sollte.

Wer es nicht erwarten kann, bis die Whedon-Version verfügbar ist, dem empfehle ich daher mit dem Jama-Gütesiegel in der Zwischenzeit das hier:

Two households both alike in dignity

Ich liebe Shakespeare – manchem dürfte das bereits bekannt sein. Wie sehr ich ihn doch liebe, wurde mir bewusst, als ich letztens überrascht feststellte, dass „Love Story“ von Taylor Swift sich an Romeo & Juliet anlehnt. Da war ich ganz fasziniert, als ich zum ersten Mal richtig bei diesem Lied zuhörte, das ich schon ein paar Mal hörte, aber bisher noch nie so richtig auf den Text geachtet hatte.

Rome & Juliet … da könnte ich ewig drüber schreiben. Meiner Ansicht nach ein zu unrecht häufig argwöhnisch betrachtetes Shakespeare-Stück – und das vermutlich nur, weil viele meinen, es zu kennen und es als Kitsch abtun. Dabei ist es eine ganz großartige Tragödie.

Sorry, I never told you…

Don’t give people what they want, give them what they need. (Joss Whedon)

Das gilt sicherlich auch für Autoren und es ist ungeheuer schwierig, sich von Figuren zu trennen, die man mag. Gestern kam mir allerdings eine Idee, denn ich saß in einer ideenlosen Grube, weil ich wusste, wo meine Protagonistin jetzt hin sollte, aber ich habe mir ein paar Probleme eingebaut. Das ist an sich gut, denn ein Roman ohne Probleme ist langweilig. Doch ich bekam langsam Panik, dass es doch nicht mehr gelingen könnte.

Doch dann wusste ich, wie ich das mache – auch wenn es mich schmerzt. Und vermutlich kann und muss ich mich nicht ganz von dieser Figur trennen, aber ich glaube, heute Abend oder morgen Abend wird es soweit sein und es wird eine sehr heroische Szene geben, die mich endlich dahin bringt, wo ich hin muss.

Danke an Mariah Carey und Boyz II Men für diese Inspiration:

Wobei es in diesem Fall weniger heißen müsste: „Never had I imagined living without your smile“ als vielmehr „… living without your growling.“ Das wird so großartig. Da ist so viel Dramapotenzial und so viel Tragik drin und so viel, was zunächst ungesagt bleibt. Ich muss mich nur dazu durchringen.

Is this a dagger I see before me…?

Jamas Tipp: Thor

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich Thor gesehen habe – trotzdem möchte ich ihn empfehlen, denn das ist ein so überraschend guter Film! Vergesst den Trailer, vergesst die albernen Rüstungen, vergesst die eigenwillige Interpretation der nordischen Mythologie. Vergesst außerdem auch, wie Thor in den Comics früher auf euch gewirkt hat. Ich mochte Thor nie in den Comics. Das war einer der langweiligsten Helden, die ich kenne. Aber diese Verfilmung? Großartig!

Das Problem sind die Erwartungen, mit denen man an diesen Film herangehen könnte. Vor allen Dingen, weil die erste halbe Stunde ein anderer Film sind als der Rest. Das ist nicht schlecht, sondern in dieser Kombination eigentlich gut. Man muss dem Film nur die Chance geben. Die erste halbe Stunde ist nicht schlecht, doch Leute, die sehr allergisch auf Pathos reagieren, könnten dazu neigen, ihn zu früh abzuschalten.

Worum geht es in dieser ersten halben Stunde? Sie zeigt die eigentliche Macht Thors und dessen, was dahinter steckt. Sie zeigt, wo der Charakter wachsen muss und was seine Probleme sind. Warum er nicht der Held sein kann, der er sein sollte. Denn sein Ego steht ihm im Weg. Das ist die Exposition der ersten halben Stunde. Die ist imposant, die ist bombastisch und die ist pathetisch – aber gut.

Wenn ihr mir also vertraut und euch den Film unvoreingenommen ansehen wollt, erwartet einen unsympathische und großkotzigen Thor, zu dem man kaum Verbindung haben kann. Ab dem Zeitpunkt von Thors Fall jedoch beginnt der eigentliche Film und das ist auch die Entstehung des Superhelden.

Das ist nämlich das Kuriose an dem Film: Thor hatte am Anfang gewaltige Macht – war aber an sich kein Held. Erst als er diese Macht verliert, wird er zu einem. Damit hat es Kenneth Brannagh mit einer meisterhaften Schreiberleistung geschafft, eines meiner Lieblingsmotive aus dem Superhelden-Genre zu schreiben: ein Held ist nicht ein Held, weil er Superkräfte hat, sondern weil er Schwächen hat und über diese hinaus wächst. Erst in diesem Moment, wird er zum Held.

Wenn man den Film aus dieser Perspektive sieht, dann erwartet einen ein Plot von shakespearischen Ausmaßen, wie man es nicht anders von einem Kenneth Brannagh hätte erwarten können.

Aber bitte tut mir einen Gefallen: Schaut euch keinen Trailer zu dem Film an. Denn diese Trailer zeigen alle einen anderen Film. Wenn ihr euch einstimmen wollt und euch fragt, ob euch der Film gefallen könnte, hört euch den folgenden wunderbaren Zusammenschnitt ein paar der Musikstücke aus dem Film an. Wie so häufig fängt diese Musik die Essenz des Films wunderbar ein.

Thor ist episch, ist bombastisch, witzig, romantisch und hat ein hervorragendes Ende. Spätestens da hat man den Urrumpel Thor in sein Herz geschlossen, selbst wenn man ihn anfangs unausstehlich fand. Ich bereue es sehr, dass ich diesen Film nicht im Kino gesehen habe. Er ist einfach schön…

Tödliche Spiele

Momentan fesselt mich auf der Montags- und der Freitagsfahrt beim Wochenendpendeln ein neues Hörbuch: „Die Tribute von Panem„. Den Film fand ich bereits großartig, das könnt ihr hier nachlesen. Das Hörbuch reißt mich ebenso in seinen Bann.

Ursprünglich wollte ich doch lieber das Buch lesen, aber so sehr, wie ich zur Zeit zum Lesen komme, habe ich mich entschieden, die verlorene Zeit auf der Autobahn und im Stau zu nutzen. Das klappt verdammt gut, denn seitdem diese CDs bei mir laufen, vergeht diese schreckliche Fahrtzeit wie im Fluge und ich bin sogar fast ein wenig enttäuscht, wenn ich in die Zielgerade einbiege.

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, da die Erzählerin nicht ganz so schön die unterschiedlichen Stimmen verstellt, wie ich es nun schon bei anderen Hörbüchern hatte. Andererseits waren diese Hörbücher nicht im Ich-Erzähler geschrieben, „die Tribute von Panem“ schon und da passt es dann als persönlich erzählte Geschichte schon mehr und zaubert sogar noch einen Hauch Authentizität dazu. Hört sich auch ungeheuer gut an und auch wenn ich anfangs skeptisch war, ob auch die Jetztzeit als Erzählzeit arg irritieren könnte, so ist das als gesprochener Text schon verdammt gut und passend.

Das ist einfach eine intelligente und spannende Dystopie mit Charakterfokus.

The Reader

Huch, da hatte ich plötzlich auch einen. Nein, kein Smart-Phone – das ginge schon grammatikalisch nicht. Einen e-Book-Reader und zwar einen Kindle. Eigentlich habe ich bisher immer sehr skeptisch dem allem gegenüber gestanden. Ich bin bibliophil – ich liebe Bücher. Wundert vielleicht niemanden, ich habe Literaturwissenschaften schließlich wegen genau dieser Liebe studiert.

Daher konnte ich es mir bisher nicht vorstellen, kein Papier in den Händen zu halten, nicht ein Buch aufzuklappen beim Lesen und nicht das Gefühl des Einbandes zu spüren. Trotzdem habe ich schon häufiger in der letzten Zeit überlegt, ob ich mir nicht doch einmal einen Kindle (oder einen anderen e-Book-Reader) holen sollte. Um so erstaunter war ich, als mir meine Frau gestern zum Geburtstag einen solchen schenkte; denn mit ihr hatte ich – dachte ich – mich nicht über diese Gedanken unterhalten. Trotzdem hat sie genau in diese Kerbe geschlagen, dass ich es überlegt habe, dann aber doch zurückgeschreckt bin. Also eigentlich: perfekt.

Wieso nur eigentlich? Weil ich immer noch nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Im ersten Moment hat mich vieles am Kindle irritiert. Die Installation ging zwar einfach, aber war doch irgendwie unhandlich – ebenso wie die Steuerung mit dieser arg kleinen Tastatur, bei der mir die Tasten manchmal an den falschen Stellen zu sitzen scheinen. Mittlerweile habe ich mich damit arrangiert, mittlerweile klappt es gut.