Alles wird gut ab hier

Heute habe ich einen Test gewagt: Auf der A66 sollte ganz fieser Stau sein laut meinem Navi und mich fast 30 Minuten kosten. Da ich den Weg mittlerweile auswendig kenne, habe ich mir für jeden Stau (es waren mehrere) eine Alternativroute berechnen lassen. Die erste Alternativroute wollte ich schon nehmen, ging auf die entsprechende Spur, merkte aber schnell, dass die Spur dicht war – da ging nichts mehr. Auf der normalen Autobahn hingegen konnte man munter mit 100km/h weiter brettern.

Irgendwie mogelte ich mich wieder auf die Autobahn und sah mir dann jede weitere Alternativroute an, bei denen es aber genauso aussah: vollkommen verstopft. Ich fuhr also meinen üblichen Weg nach Hause, hatte meinen üblichen Stau und kam mit der üblichen, leichten Verspätung nach Hause und nicht mit den angeblichen 30 Minuten.

Hatten alle anderen Autofahrer nun auch auf ihr Navi vertraut, dass die Ausfahrten so verstopft waren? Sonst waren die nämlich frei. Und wo war dieser ominöse 30-Minuten-Stau, den es bis zuletzt noch geben sollte? Spannende Dinge im Straßenverkehr…

Multipass!

Was mich an den Karlsruher Straßenbahnfahrern immer am meisten fasziniert: Man muss vorne bei denen eine Fahrkarte kaufen, solange man in keiner S-Bahn fährt. Aber die Fahrer sind nicht im Stande, während der Fahrt die Karten zu verkaufen. Und auch wenn man direkt nach vorne geht und nachfragt, fahren sie erst los und dann sagen sie: „Geht nicht während der Fahrt.“ Tolle Sache.

Good news, everyone!

Nun auch bei uns: Putricide im 10er down! Das hätte ich nicht gedacht. Ganz ehrlich: Ich war zuversichtlich, dass wir unseren Sindragosa-Kill bestätigen – was uns auch gelang. Die knochige Dame hat sich allerdings als erstaunlich widerspenstig erwiesen, so dass wir erst gegen 22 Uhr beim Professor waren. Damit blieb uns nur noch eine Stunde für ein paar Versuche, wovon ich – wie ich gestehen muss – nicht viel hielt.

Ich wusste, wieviel Probleme die Schleimmechanik und das Movement unserem Raid die letzten Male gemacht hatte und nach dem doch anstrengenden Sindragosa-Kill, bin ich nicht mehr davon ausgegangen, dass es noch Sinn macht – weder zeittechnisch, noch konzentrationstechnisch, noch sonst irgendwie.

Meine Frau wollte allerdings die neue Taktik ausprobieren. Warum also nicht? Wir gingen rein, pullten den Boss, überstanden die Phase 1 ohne Toten und die Phase 2 war irgendwie auch nicht so der Burner und plötzlich waren wir in Phase 3 und unsere Tanks spotteten sich den Professor wie wild am Rand entlang. Anfangs dachte ich mir noch: „Oh, cool, mal Phase 3 sehen.“ Kurz darauf dachte ich mir: „Der liegt! Der liegt! Der liegt!“

Er lag auch schließlich in einem klassischen 1st-Kill, denn natürlich killte der AE-Debuff unseren halben Raid, so dass zum Schluss nur noch… was? Ich glaube, zwei Tanks, ein Heiler und ein DD übrig blieben? Auf 1%! Aber die fielen zum Glück auch noch und ich saß ein wenig sprachlos vor dem Computer.

First try, first kill – gz! Na gut, nicht ganz first try, da wir schon ein paar Mal an dem Professorchen rumprobiert haben, aber das hat mich doch beeindruckt. Ich erspare mir jetzt mal die Lobeshymne, denn die geschah schließlich schon letztens zum Sindragosa-Kill.

Arthas, wir kommen.

The cookie formerly known as prince

Ich habe mir mal wieder eine Prinzenrolle geholt. Im Edeka gab es „Doppel-Choc“, da konnte ich einfach nicht dran vorbei. Als ich sie dann aber zu Hause eine Zeit im Kühlschrank hatte (ja, die gehört in den Kühlschrank!) und öffnete, war ich irritiert: Sind die geschrumpft? Ich habe die größer in Erinnerung!

Jetzt kommt mir keiner mehr mit: „Du warst eben noch kleiner und da waren sie größer.“ Das letzte Mal Doppel-Choc war vor zwei Jahren! Ich bin sicherlich in den zwei Jahren nicht so stark gewachsen, dass das ein Unterschied macht – aus der Zeit bin ich raus… so langsam.

Aber wurde da vielleicht wirklich der Prinzenrolle ein Zacken aus der Krone gebrochen und sie kleiner gemacht? Durch diese Aufhebung der Normpackungen? Skandal! Oder war die schon immer so klein und ich wunderte mich zu unrecht?

Dafür sind Helden da

Ich muss aufpassen, dass ich jetzt nicht ständig Musik-Videos poste. Doch es ist zu verlockend, dass ich die hier nun einbetten kann. Traumhaft! Dabei gibt es so viele wunderbare Videos, die ich teilen möchte. Nein, damit meine ich nun nicht den üblichen Internet-Quatsch – obwohl, doch das vielleicht auch hin und wieder. Nein, mir geht es um tiefergehende Sachen.

Der Titel für das „Krieger des Lichts“-Video war „The Impossible Dream“. Wer meine Blog-Posts kennt, weiß dass ich gerne Anspielungen mache. Ich finde das ganz witzig, denn dadurch wird aus einer einfachen Titelzeile eine Bedeutungsexplosion für den Beitrag und gibt dem Ganzen eine eigene Note, die nicht so wäre, wenn ich das Blog-Posting nur „Krieger des Lichts“ genannt hätte.

Was ist „The Impossible Dream“? Nein, nicht Martin Luther King – nicht direkt, aber fast. Es ist mein Lied – jede Zeile davon. Nein, ich habe das nicht geschrieben. Schön wäre es. Aber wenn meine Seele singen würde, würde sie dieses Lied singen.

Das ist nämlich auch ein Lied über Idealismus, über Werte, über Ziele, über Kämpfen, darüber nicht aufzugeben, egal wie schwer es ist. Dass es etwas gibt, das man erreichen kann, wenn man es will – auch wenn es unerreichbar ist. Zumindest muss man es probieren. Daher passte es so wunderbar als Überschrift zu dem „Krieger des Lichts“-Video. Und wer die heutige Anspielung versteht, bekommt einen virtuellen Lolli.

Das Lied gibt es in verschiedenen Versionen. Ich liebe die Version von Luther Vandross, der sowieso ein ganz großartiger Sänger war – einer meiner Lieblinge.

Some like it Hoth

Ich bin wirklich froh, dass ich momentan nicht mehr meine regelmäßigen Bewertungen der „Lost“-Folgen mache, denn das würde wirklich einfach nicht mehr passen. Nur schwer könnte ich sagen: „Diese Folge war nun schwächer“ oder „Diese Folge war verdammt gut“ – denn eigentlich gehe ich aus jeder bisherigen Folge der 5. Staffel raus mit dem Gefühl „das hat Spaß gemacht“. Da brauche ich nun keine Punkte-Skala, die mir bewertet, wie sehr mir das Spaß gemacht hat und vielleicht macht das auch zu einem Teil die Serie kaputt.

Die 5. Staffel von „Lost“ ist auch wieder – „anders“. Kein Wunder, dass sich manche ab der 3. Staffel abwenden, denn die Serie entwickelt sich natürlich weiter. „Lost“ ging und geht immer um Geheimnisse, die nicht aufgedeckt werden, aber ebenso will „Lost“ eine Geschichte erzählen. Wenn ich eine Geschichte erzähle, muss ich aber mich auch entwickeln und mit jeder Entwicklung verliert man Zuschauer, die sich denken: „Nein, gefällt mir nicht.“

Zuschauer sind da sowieso viel launischer geworden. Selten können sich Zuschauer einfach nur tragen lassen – gilt ebenso auch für Leser. Wo sind die Zeiten hin, in denen man einfach mal genießen konnte? Lesen konnte? Zuschauen konnte? Alles muss gleich zerpflückt werden – dekonstruiert werden. Da nehme ich mich natürlich nicht aus. Auch ich musste das erst lernen, aber es geht.

Dragonheart

Unbedingt sehen: „Drachenzähmen leicht gemacht“. Mir schien, dass der Film ein wenig unterging. Wer Drachen mag, sollte ihn sich auf jeden Fall ansehen. Aber auch generell, wer Animationsfilmen nicht abgeneigt ist: Gucken. Jetzt nicht der absolute Reißer, aber ich habe mich extrem gut unterhalten und habe den Film auf meine: „Will ich auf DVD“-Sammlung gepackt.

Das Drachen-Design hat mir sehr gut gefallen und Astrid ist großartig und hat mir richtig Lust auf meinen alten UO-Char Isabelle gemacht – die beiden sind sich einfach zu ähnlich.  Witzig und nicht flach und das Ende fand ich sogar recht mutig, verrate ich aber nicht, wieso. Aber gerade dieses Ende hat den doch sehr harmlosen Film eine gewisse Würze verliehen, die ich so nicht erwartet hätte. Da ich leider noch nicht herausgefunden habe, wie ich hier Spoiler verberge, muss ich meinen Kommentar dazu allerdings leider an dieser Stelle verkneifen.

The impossible dream

Da ich nun die Möglichkeit habe, auch Videos einzubetten, wollte ich das mal probieren und eigentlich passt es gerade ganz gut.

Zur Zeit hat es ein Lied mir besonders angetan. Irgendwie habe ich zu Silbermond ein komisches Verhältnis, denn viele Lieder gehen mir absolut ins Ohr, auch wenn ich das Gefühl habe: Die „darfst“ du nicht mögen. Mag sein dass es daran liegt, dass sie zeitgleich mit dieser schrecklichen „Juli“-Band und diesem unsäglichen „Das ist die perfekte Welle“ bei mir aufgeschlagen sind.

Diese Lied hier ist allerdings schön und mein derzeitiger Aufsteh-Motivationsschub:

Und nein, es ist kein Paladin-Lied. Man kann es vielleicht so interpretieren, aber es ist vielmehr ein Lied über Idealismus. Wieso ist das nun aber kein Paladin-Lied? Weil Idealisten nur eine Untergruppe von Paladinen sind. Paladine sind auch – anders. Zunächst einmal geht es aber um Idealismus, der natürlich auch bei Paladinen vorhanden sein kann und auch häufig ist, aber eben nicht immer.

Zusammen mit dem Video ist es ein wenig ernüchterndes, aber ebenso aufforderndes Bild davon. Wenn der Idealismus irgendwie in tief vergrabenen U-Bahnschächten schlummert und man sich ständig mit ihm schlägt, vielleicht kann man sich doch irgendwann mit ihm arrangieren. Zumindest spricht mir das Lied aus der Seele. Es gibt so einige Lieder von Silbermond, die mir gefallen. Nur wieso habe ich dann dieses Gefühl, dass ich das nicht dürfte?

Sehr schön übrigens auch die Entfremdung in dem Video, wenn es aussieht, dass die Männer mit der Frauenstimme singen. Ich muss gestehen, dass ich von solchen Brüchen immer sehr begeistert bin. Bei Yui Horie gibt es so etwas auch, aber darüber blogge ich mal demnächst, denn jetzt kann ich Yui Horie-Videos verlinken! Yay! Fürchtet euch!

I’ll be there for you

Viele beklagten in Aion irgendwann, dass ihre Friendlist so leer geworden wäre. Kein Wunder, wenn man gleich am Anfang die Massen-Invites macht. Meine Friendlist wird eher voller und zwar beständig voller. Nach so vielen Jahren MMOs sollte man ein Gespür dafür haben, wer nun eine Eintagsfliege ist und wer dauerhaft bei einem Spiel bleibt.

Das Problem ist doch: Die Lautesten sind häufig die Unbeständigsten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, aber kennt ihr das nicht auch? Da kommt jemand, ganz neu, und er will auf einmal die Welt neu erschaffen. Er hat ungeheuer viel Energie, will Strukturen von eben auf jetzt umwerfen, weil ja alles so viel besser ist. Man erkennt solche Leute durch einen ungeheuren Posting-Auswurf in Gilden-Foren oder offiziellen Foren und eine Online-Zeit, die beneidenswert ist. Diesen Leuten gebe ich dann meist eine Frist von 4-8 Wochen – danach sind sie verschwunden im Normalfall.  Ich habe bisher selten falsch gelegen mit diesen Vermutungen, aber bei denen, bei denen ich falsch gelegen habe, hat es mich gefreut, dass ich nicht im Recht war.

Populärstes Beispiel für mich bei Aion ist der ehemalige Admin des Balder-Forums Erytheia. Was hat er nicht alles für Staub aufgewirbelt! Und alles wird ganz toll! Und sie werden ja die Community-Site! Und was er für Arbeit reinsteckte. Na gut, es waren mehr als 8 Wochen, aber ich glaube, nicht viel mehr – vielleicht 12 oder lass es mit gutem Willen 16 sein. Allerdings gab es bereits ab Woche 4 Möppeleien und man konnte die Richtung schon sehr deutlich sehen: „Der macht es nicht mehr lange.“

Ich wage zu behaupten, dass der Großteil der leeren Friendlists auf genau solche Leute reingefallen ist. Die Heuschreckenplage, von der man doch absehen konnte, dass sie ein paar Wochen das Feld ratzekahl leer frisst und sich dann zum nächsten MMO aufmacht (oder zurückkehrt). Daher war ich in dieser Zeit extrem vorsichtig mit solchen Freundeseinladung und war auch extrem vorsichtig, zu wem mein Charakter längere Bindungen aufbaut. Denn ansonsten hockt man plötzlich ohne Freunde da und fragt sich, wohin nun? Dass es da draußen noch mehr Leute gibt, fällt einem nicht auf und man kommt nur schwer aus diesem Loch raus.

Auch viele Legionen aus der Anfangszeit gibt es nicht mehr. Witzigerweise sind es eher die kleinen Legionen, die überstanden haben, die Einzelspieler, die sich eben nicht haben von der Heuschreckenplage mitreißen lassen.

Natürlich hatte ich auch auf meiner Friendlist einbußen, das will ich nicht klein reden. Aber deutlich weniger als die meisten, wie mir scheint. Außerdem wächst meine Friendlist derzeit täglich, denn ich weiß, wer schon länger dabei ist, ich weiß, mit wem ich über längere Zeit nett gespielt habe, ich weiß, wer zuverlässig ist und diesen Leuten gebe ich gerne eine Freundeseinladung. Das ist doch aber auch so, wie das System sein sollte, oder?

Aber vermutlich sind alle schon zu sehr Facebook-geschädigt, dass man alles invitet, was nicht gleich bei drei auf den Bäumen ist. Dann muss man sich am Ende aber auch nicht wundern, wenn einen plötzlich nach kurzer Zeit der Hyperaktivität einfach nur gähnende Leere anstarrt. Schön ist das nicht, oder? Aber abzusehen…

Chilled to the bone

Sie liegt! Wer? Sindragosa im 10er bei uns!

Huch? Das ist aber nun WoW, ich dachte, du spielst Aion! Ja, mache ich auch und weiterhin liegt mein Fokus auf Aion. Ich habe lange Zeit ja nicht mehr von WoW geschrieben, was aber nicht heißt, dass ich es nicht mehr spiele. Dafür mag ich WoW zu sehr, dafür sind mir meine Charaktere zu sehr ans Herz gewachsen und es gibt nun einmal in keinem anderen Spiel Nachtelfen.

Zwar habe ich mich damals gegen das Hardcore-Raiden mit meinem Bruder entscheiden müssen – so viel Spaß es auch gemacht hat und so gerne ich mit meinem Bruder und den Leuten von Ara gespielt habe. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran, wie auch an das tolle Gilden-Treffen. Klar habe ich mich auch immer mal wieder aufgeregt, aber das ist normal bei sowas. Ich habe mich auch im Mannschaftssport früher über manche Sachen aufgeregt. In gewissem Maße ist das einfach gesund und natürlich.

Aber den Spagat mit zwei Servern und zweimal raiden, einmal mit meinem Bruder und einmal mit meiner Frau, der ging einfach auf Dauer nicht gut, weswegen ich dann kurz vor Ulduar dann doch einen Strich drunter setzen musste, auch wenn ich mir sicher bin, jederzeit wieder zurückkommen zu dürfen. Auch wenn ich da natürlich nichts erwarten würde.

Wie dem auch sei: Mit meiner Frau und einigen RL-Bekannten spielen wir seit einiger Zeit bereits in einem gemütlichen Casual-10er-Grüppchen. Damals schon zu Karazhan-Zeiten und Zul’Aman haben wir auch gut mitgemischt und wären fast sogar an den Bären gekommen – es haben uns nur zwei IDs vom Bären getrennt, ehe es uns gelungen war, den Speed-Run zu absolvieren.

In leicht veränderter Besetzung ging es dann in WotLK weiter und da schlachten wir uns fröhlich und gemütlich mit reichlich albernen Sprüchen im Teamspeak und mit musikalischer Sing-Untermalung meinerseitd durch die Instanzen. Hardmodes konnte wir hier und da auch immer mal wieder legen, lediglich Yogg-Saron hat sich bei uns im Normal-Modus bisher doch gesperrt und seither sind wir auch nicht mehr dazu gekommen, der ollen Qualle eins auf die Mütze zu geben.

ICC lief anfangs bei uns auch recht schleppend, zwischendurch hatten wir einige Problemchen – ja, auch im 10er. Denn dazu sollte man sagen, dass wir den 10er eben so spielen, wie er wohl gedacht ist, denn zumindest bis vor kurzem haben wir keinen 25er nebenher gespielt. Seit neuestem gehen ein paar von uns (ich nicht) auch ICC-25er, was das leider ein wenig aufweicht, aber dennoch bin ich stolz darüber, dass wir den 10er-Content eben nicht so drastisch outgearen, wie manche Gilde, die sich dann beschwert, dass das alles zu einfach wäre.

Vermutlich lag es auch daran, dass wir einige Problemchen mit unserem special friend Modermiene hatten. Aber der Flügel musste bis auf den Professor dann doch gegen uns die Segel streichen. Blutprinzen war auch ein wenig ein Krampf und sehr chaotisch, hatten wir aber überraschend schnell im Griff (mit mir als Schattenkugel-Fänger und Ranged-Tank, *yay*), Lana’thel war irgendwie so gar kein Problem und fiel auch noch vor dem ersten Wrynn-Buff, ebenso wie wir auch kein Problem mit der armen Valithria hatten.

Wir hatten dann eine Entscheidung zu treffen: Professor oder Sindragosa. Vor Sindragosa warnten uns alle, es hieß überall, dass der Professor so viel einfacher wäre. Ich muss gestehen, dass ich da von Anfang an nichts drauf gegeben habe. Nachdem ich den Raid immerhin viele Monate auch selbst geleitet hatte (mittlerweile nicht mehr, weil ich ein aufkommendes Raidleiter-Burn-Out bei mir entdeckte), kenne ich unseren Raid ja auch ein wenig und mir war von vornherein klar: Sindragosa wird uns einfacher fallen als der Professor.

Also haben wir uns an dem Drachen festgebissen. Es hat ein wenig gedauert, aber wir haben einen kontinuierlichen Fortschritt gezeigt und letzten Endes ist er dann gefallen in einem fast klassischen First-Kill, bei dem nur noch ein Heiler am Ende stand und einer unserer MTs auch noch in einen Eisblock kam.

Ich bin stolz auf unser Grüppchen. Dafür, dass wir eigentlich ein casual Ü30-Raid sind, schlagen wir uns nicht schlecht, wie ich finde. Sicherlich ist das kein Vergleich zu richtigen Progress-Raids – die kenne ich ja immerhin auch aus meiner früheren Hardcore-Raid-Zeit. Aber ich bin beeindruckt, dass wir doch sicherlich mit so manchem Progress-Grüppchen im 10er gleichziehen können. Ist zumindest mein Eindruck.

Ja, so läuft es bei mir zur Zeit in WoW. Ich spiele zwar hauptsächlich Aion, weil mich das einfach mehr packt, aber man kann immerhin auch zwei MMOs nebeneinander spielen. Nur liegt natürlich auch dementsprechend mein Bericht-Fokus mehr auf Aion als auf WoW, denn da – muss ich gestehen – bin ich einfach nicht mehr so sehr in der Materie drin, als dass ich da großartig was schreiben kann. Aber um so schöner, dass ich mal von diesem Sindragosa-1st schreiben konnte.