Destiny awaits

Soulcalibur 4 war eines der weiteren Spiele, die ich mir für die PS3 geholt habe – einen Prügler kann man eigentlich immer gebrauchen und mit der Soulcalibur-Reihe habe ich eigentlich ganz gute Erfahrung gemacht. Auch wenn ich gestehen muss, dass mein erstes Soulcalibur (der zweite Teil) mir am meisten Spaß gemacht hat. Ich habe wirklich lange daran gesessen und dies und das frei gespielt. Beim dritten Teil hatte ich nicht mehr ganz den Nerv dafür – außerdem fand ich die Kampagne auch merkwürdiger als im zweiten Teil und die Auswahl der Charakter empfand ich auch nicht als sonderlich prickelnd.

Hinzu kam, dass mir mein eigentlicher Lieblingscharakter (Talim) im dritten Teil überraschend wenig Spaß gemacht hatte – keine Ahnung, wieso, aber ich bin im dritten Teil eher auf Taki und Xiang-Hoa umgestiegen. Im vierten Teil geht es nun allerdings wieder ganz gut.

Der vierte Teil gefällt mir bisher durchaus besser als der dritte, auch wenn ich hier ebenso wieder ein wenig müde des Freispielens bin. Vielleicht habe ich schon zu viele „Beat ‚em up“s gespielt und schon zu viel darin jeweils frei gespielt, als dass ich mich da noch einmal durchackern möchte.

Merkwürdig ist jedoch das System mit dem „Rüstung kaputt hauen“, denn es gibt eine Mechanik, mit der man nun einem Gegner diese zerhacken kann. So richtig durchgestiegen bin ich nicht – aber vielleicht habe ich mich auch noch nicht genug damit beschäftigt.

Insgesamt macht es also schon Spaß, aber dennoch würde ich es mir ein wenig simpler wünschen – vielleicht bin ich da vom „Dead Or Alive“-Spielen auf Marcs Xbox zu verwöhnt. Oder gibt es da auch so viel Schnickschnack? Klar, freispielen kann man da recht viel, aber in erster Linie einfach alternative Kostüme und Stages. Bei Soulcalibur gibt es merkwürdige Mechaniken und ganz viel freispielen, was sich mir bisher noch nicht so richtig erschließt.

Naja, mal schauen, wie es weiter geht. Momentan verbeiße ich mich an der PS3 doch eher in mein „Prince of Persia“.

Datamining

Mein schlechter Eindruck von der Agentur für Arbeit wird einmal wieder bestätigt: Ich wollte eben gerade eine Bescheinigung für meine Arbeitslosenzeit bis Anfang 2009 beim Arbeitsamt anfordern, weil diese Bescheinigung wohl im Zuge des Umzugs sich versteckt hat. Zwar haben wir schon gesucht, aber an den üblichen Stellen nichts gefunden, weswegen ich mir dachte: „Selbst wenn es was kostet, fordere die einfach noch einmal an.“

Dort angerufen und was ist? Erst einmal können sie mir keine „Negativ-Bescheinigung“ ausstellen – also sie können mir nicht bescheinigen, dass ich in dem Zeitraum kein Arbeitslosengeld bekommen habe. Aber das beste: Meine Daten sind schon aus dem Computer gelöscht. Ich dachte immer, dass solche Daten einen gewissen Zeitraum behalten werden müssen und dass dieser sicherlich nicht mal grade ein Jahr ist. Daher können sie mir auch keine Bescheinigung schicken, dass ich bis Anfang 2009 arbeitslos war. Aber muss ich überhaupt da eine Bescheinigung beilegen bei der Lohnsteuererklärung? Denn Geld habe ich sowieso keines bekommen.

Heißt dann wohl: die komplette Wohnung noch einmal durchsuchen. Das ist zudem ärgerlich, weil die Arbeitsagentur damals schon einen Fehler gemacht hat und mir die Zeit damals bis April und nicht bis Mai bescheinigt hat. Da will ich mal hoffen, dass ich das Schreiben doch noch finde. Wirklich toll gelaufen… und ich hatte echt gedacht, dass die meine Daten noch speichern müssen…