Failing in translation

Und das MMO-Unwort des Jahres iiiiiist: „Fail“!

Zumindest, wenn es nach mir geht, denn ich könnte bei jede Mal, dass ich dieses Wort höre, Ponies töten. Wieso? Man hört es wirklich ständig und es wird so überstrapaziert. Fail hier, Fail da, NCFailsoft, World of Failcraft und was man da nicht noch alles für tolle, kreative Sachen basteln kann. Damit möchte ich nicht sagen, dass mir nicht auch ein paar Sachen stinken, aber dieses ständige, penetrante Gemeckere und dann auch noch immer dieses Wort: „Fail, Fail, Fail…“

Warum das nun bei mir aufkommt? Wenn man zur Zeit im Keep-Raid ist, dann hört man das auch ständig. „Fail der Raidleitung“, „Failraid“ und so weiter – dabei ist der Raid noch nicht einmal gelaufen. Ja, es passieren mal Fehler, ja, es läuft nicht immer gut, aber muss man dann ständig gleich so übertreiben? Das Problem ist ja nicht, dass man sagt „Das war ein Fehler der Raidleitung“, sondern die Konnotation, die „Fail“ mittlerweile in der MMO-Landschaft hat – und die ist einfach: absolutes Versagen, häufig sogar noch mit Ankündigung. Ich kann es echt nicht mehr hören.

Das ist übrigens so etwas ähnliches, wie wenn die Nationalmannschaft ein Spiel vergeigt und am nächsten Tag eine reißerische Schlagzeile in der Bildzeitung steht. Denn es ist eben nicht einfach nur ein Fakt, den man da unterstreicht. „Fail“ ist ein unglaublich hartes Wort, mit dem ich momentan meine Wand tapezieren könnte, wenn ich wollte – will ich aber nicht. Daher: Was mache ich mit dem Überschuss?

Für mich hat „Fail“ aber nicht nur mehr diese Bedeutung, des absoluten Versagens. „Fail“ war mal witzig. Mittlerweile ist es ernst geworden.

The pen’s in my hand ending unplanned

In etwa einem Monat ist der nächste NaNoWriMo. Was ist das? Der National Novel Writing Month. Was wird da gemacht? Innerhalb des Monats November soll man einen Roman-Entwurf mit 50.000 Wörtern schreiben – egal über was, egal wie. Es gibt keinen Preis zu gewinnen. Das Einzige, was es zu gewinnen ist, ist der eigene Roman-Entwurf am Ende des Monats.

Viele werden bestimmt sagen, dass man doch auch ohne NaNoWriMo sowas machen kann. Aber Hand aufs Herz: Wie häufig habt ihr schon mit sowas angefangen, aber es nicht zu Ende gebracht? Der NaNoWriMo ist ein wenig wie Weight Watchers für Autoren, denn man soll am besten allen seinen Freunden und Bekannten sagen, dass man im November 50.000 Wörter schreiben wird, man sollte sich im NaNoWriMo-Forum beteiligen und so weiter.

Ich selbst gehöre durchaus zu der Fraktion, die gerne Sachen vor sich herschiebt – „prokrastinieren“, wie es so schön genannt wird. Aber genau diese Sache bekämpft NaNoWriMo dadurch. Man will sich schließlich nicht die Blöße geben und zugeben müssen, man hat aufgegeben. Außerdem ist es ungeheuer motivierend, wenn man den Word-Count immer höher gehen sieht und Tag für Tag sieht, dass es voran geht – ungefähr 1400 Wörter sind das pro Tag.

Jedem, der gerne schreibt, kann ich den NaNoWriMo nur ans Herz legen und ich würde mich freuen, wenn auch ihr mitmacht. Es ist stressig – natürlich. Aber auch mit einem ganz normalen 40h/Woche-Job ist es möglich. Für mich waren die 1400 Wörter am Tag etwa eine bis eineinhalb Stunden schreiben. Ich kann jedem auch nur empfehlen, wirklich jeden Tag zu schreiben und sich erst an sein Freizeitprogramm zu setzen, wenn man fertig damit ist – auch das ist nochmal so ein Zug, der einen mitnimmt, um die 50.000 Wörter zu schaffen.

Moonphase

In letzter Zeit schlafe ich ungeheuer schlecht – aber es scheint nicht nur mir so zu gehen. Von allen Seiten höre ich: „Ich habe so schlecht/wenig geschlafen.“ Selbst wenn ich früh ins Bett gehe, könnte ich zur Zeit ewig schlafen und fühle mich morgens nicht ausgeruht. Ich merke aber auch, dass ich in der Nacht häufig wach und unruhig werde. Manchmal werde ich richtig wach, dass es mir bewusst wird. Häufiger aber habe ich nur am nächsten Morgen das Gefühl, dass ich durch die Wohnung halbschlafend gegeistert bin.

Woran liegt das? Wetter? Könnte sein. Stress? Könnte auch sein. Sorgen? Vielelicht. Aber wieso ist es momentan bei so vielen gleich? Ich würde gerne endlich einmal wieder richtig ausgeschlafen sein. Selbst am Wochenende gelingt mir das nicht und auch im Urlaub war mir das nicht möglich. Ich werde immer zur gleichen Zeit wach: Spätestens um 10 Uhr. Und selbst dann habe ich das Gefühl, ich könnte weiter schlafen, aber selbst wenn ich das probiere, gelingt es mir nicht. Ich wälze mich dann einfach weiter und nach einer weiteren halben Stunde gebe ich es auf.

Am liebsten würde ich es einfach auf den Mond schieben, aber ich bezweifle, dass wir schon seit mehreren Wochen Vollmond haben. Zugegeben, ich habe ihn mir schon länger nicht mehr angesehen – könnte also sein, sofern es sonst auch niemandem aufgefallen ist. Man weiß ja nie…

Back in town

Das war also mein Urlaub – viel zu kurz, aber sehr schön. Was ich gemacht habe? Weniger als ich vor hatten, aber genug, dass ich mir nicht vorwerfen muss, ihn vertrödelt zu haben. Leider bin ich im Urlaub nicht dazu gekommen, meinen Roman-Entwurf für „Die Zitadelle der verlorenen Träume“ zu überarbeiten und das ist ein wenig blöd, denn im November steht immerhin der nächste NaNoWriMo an.

Dafür habe ich aber einige wichtige Termine endlich machen können – Zahnarzt, Abijahrgangstreffen und solche Sachen. Auch war ich mit meiner Frau unterwegs, wir waren essen, haben auch so viel unternommen. Es wird einfach unterschätzt, wie ätzend Wochenend-Pendelei ist, dass man sich dann nur noch am Wochenende sieht, daher haben wir die Zeit im Urlaub besonders tagsüber genutzt, viel zusammen geschaut und auch gespielt.

Das Ende vom Urlaub kam natürlich einmal wieder schnell und absolut unerwartet und ich frage mich, wo er hin ist. Aber es war trotzdem schön und kann mich nun wieder gestärkt ins Alltagsleben stürzen. Auch wenn ich mir im Urlaub ein leichtes Schlafdefizit zugelegt habe, das ich die Woche über mal beheben sollte.

Death Note

In Aion gibt es diese „Wiederbelebungssteine“, mit denen man sich selbst rezzen kann nach einem Tod. Irgendwie benutze ich sie kaum, weil ich die nur über die Veteranenbelohnungen bekommen habe – ich glaube aber, dass es die auch noch irgendwie anders gibt (für AP?). Aber daher bin ich sehr knauserig mit denen.

Wenn ich sie aber mal benutze, dann bin ich fast immer ein paar Sekunden danach wieder tot, der Stein ist weg und hat dann einen Cooldown drauf. Sei es, dass direkt an dem Ort doch noch ein Mob ist, der mir dann die wenigen Hitpoints runter klopft oder auch, dass ich im Keep-Raid direkt wieder ins Ziel genommen werde. Daher habe ich überlegt, ob ich meine Wiederbelebungssteine nicht einfach umbenenne in: „Bitte nochmal sterben“-Steine.

Drama! Drama! Drama!

Veronica Mars“ ist eine merkwürdige Serie. Ich mag die Kameraführung häufig nicht, ich mag die Farben nicht, ich mag das Opening nicht und ich mag es nicht, dass das Englisch für mich so ungeheuer schwer verständlich ist, dass ich manchmal die Subplots nicht verstehe – oder erst im Nachhinein. Es ist keine von diesen Serien, nach denen ich zu meiner Frau sage: „Unbedingt noch eine!“ Ich merke, dass ich mich durchaus immer mal wieder dazu zwingen muss. Dennoch ist es keine schlechte Serie – und das verstehe ich nicht so ganz.

Die Krimiplots in den Folgen finde ich meist vernachlässigbar. Mich interessiert da eher der Metaplot und vor allen Dingen: die Charaktere. Das sind so ungeheuer toll geschriebene Charaktere, dass sie all das da oben wieder rausreißen. Leider sind die Punkte oben so gravierend, dass ich nicht vollkommen begeistert Folge um Folge sehen kann. Aber die Charaktere machen die Serie wertvoll und sehenswert.

Ich werde mir mit ziemlicher Sicherheit nicht die darauffolgenden Staffeln holen, denn an sich würde ich viel lieber die nächste „Chuck“-Staffel schauen oder noch viel lieber die nächste „Fringe“-Staffel. Auch „Battlestar Galactica“ liegt mittlerweile bei uns im Wohnzimmer und lockt immer wieder. „Supernatural“ wartet auch noch mit der 3. Staffel und „Lost“ kommt natürlich auch noch. Ich muss gestehen, dass ich jede von diesen Serien eigentlich lieber schauen würde, aber dennoch sind mir die Charaktere von „Veronica Mars“ so sehr ans Herz gewachsen, dass ich die 1. Staffel zu Ende sehen muss.

Kurios, oder?

Aions Prozess

Mittlerweile war ich schon ein paar Mal in der zweiten Solo-Instanz: „Kromedes Prozess“ – für die Bereiche Ende Level 30 bis Anfang 40 (ich weiß es auswendig nicht genau). Dort spielt man die Geschichte von Kromedes Fall nach. Insgesamt macht die Instanz einiges her, sowohl optisch als auch storymäßig.

Viele finden „Kromedes Prozess“ gelungener als Talocs Höhle. Ich persönlich muss allerdings sagen, dass mir Taloc mehr Spaß macht, was aber auch eventuell daran liegt, dass mir die Jägerin einfach mehr Spaß macht als meine Zauberin. Außerdem ist es nicht so, dass Kromede keinen Spaß macht. Es wirkt auf mich ein wenig storylastiger als Taloc, wobei man auch nicht zu viel Story erwarten darf. Wem aber die Geschichte um Kromede und den Feuertempel gefällt, dem wird auch „Kromedes Prozess“ gefallen.

Ein kleines Licht in der Dunkelheit – Teil 9

Kassiopeia saß auf diesem kleinen Hügel in Tolbas, auf dem sie noch wenige Wochen zuvor gesessen hatte, als es zur vermeintlich letzten Schlacht gegen Enyzia ging. Was nicht alles seitdem passiert war. Aeson war verschwunden, hatte anscheinend einen Schwur dem Schwarzen Tor geleistet.

Mit Hilfe der verschiedenfarbigen Steine sind sie auf die Spur Aesons gekommen – auch wenn Kassiopeia immer noch nicht das ganze Drumherum verstand. Und was hatte es mit dieser Erscheinung auf sich? Jene, die sie für Aesons Mutter hielten? Das wollte Kassiopeia einfach nicht in den Kopf, was das mit all dem zu tun hatte.

Schließlich fanden sie Aeson – in Sanctum an der Kugel Atreias. Mit Idunas Kind stand er dort und bedrohte es, verhöhnte sie schon fast. Zuerst hatte Kassiopeia gedacht, dass es wieder eine Erscheinung gewesen wäre, wie an all den anderen Stellen zuvor. Ihr gefror das Blut in den Adern, als Ildan ihr leise flüsterte, dass er nicht denkt, dass das eine Erscheinung, sondern tatsächlich Aeson war. Und Aeson hielt das kleine Kind über den tiefen Abgrund unterhalb Sanctums neben der Brücke.

Wie so häufig die letzten Tage verstand Kassiopeia jedoch nicht so ganz, was genau um sie herum ablief. Ildan und Failin hatten an der Atreia-Kugel eine Einkerbung entdeckt und dort irgendetwas mit Failins schwarzem Stein gemacht, unterdessen war hinter ihr bei Aeson und dem Kind ein kurzes Handgemenge ausgebrochen, bei dem Aeson scheinbar nicht nur mit den anderen, sondern auch mit sich selbst kämpfte und nur mühsam hervorbrachte: „Schlagt mich… bewusstlos… ich kann nicht mehr… lange…“

Von der Kugel ging ein Strahl zu Aeson und aus diesem stieg… ja, Kassiopeia wusste nicht so recht, was das war. Es war schwarz? Dunkel? Und im gleichen Moment spürte sie wieder jenen Schauder, der ihr auch damals in Eltnen über den Rücken gelaufen war, als Aeson sie auf der Suche nach Ildan begleitet hatte – Balaur-Magie!

Es war ein düsteres Etwas, das über dem bewusstlosen Aeson schwebte und sich dann auf einen des Tirith-Ordens stürzen wollte. Dann geschah alles wieder viel zu schnell, es war viel Gekreische, viel Lärm, viele Worte, die erhoben wurden, so dass Kassiopeia nur mitbekam, wie mit einem Mal das schwarze Etwas

Doch was war mit dem Schwarzen Tor? Und mit Enyzia? Lebte sie wirklich? Bisher hatte Kassiopeia noch kein Anzeichen dafür gesehen und wollte es auch immer noch nicht wahr haben. Würde das Schwarze Tor Aeson wirklich so einfach aus seinen Fängen lassen? Auch das konnte sie sich kaum vorstellen. Doch sie hatte gestern die Wiedersehensfreude bei Aeson und Failin nicht trüben wollen. Warum hatte Ildan Kassiopeia wirklich das gefragt? Was war mit seiner…?

„Komm, lass mich deinen Sonnenbrand behandeln“, erklang Ildans Stimme hinter ihr, als er Kassiopeia vorsichtig eine Hand auf die Schulter legte. Kassiopeia blickte auf und lächelte zu Ildan, aus ihren düsteren Gedanken gerissen. Wie gelang es ihm nur immer wieder, dass allein, wenn er sie ansah, ihre Sorgen so viel leichter zu werden schienen? Viel hatte sich verändert. Ja, so viel! Kassiopeia konnte es kaum fassen und sie dachte, dass sie jeden Moment aufwachen müsste. Doch sie wachte nicht auf.

Sie musste unbedingt mit Eilinora reden – so dringend, wie nie zuvor, auch wenn es diesmal nicht um Mord und Totschlag ging, nicht um wahnsinnige Balaurendaevas, nicht um das Schwarze Tor, nicht um Äthermesser, nicht um Gift-Attentäter… einfach mit Eilinora reden, von Frau zu Frau.

Clash of Titans

In der Türkei haben meine Frau und ich recht viel „Might and Magic: Clash of Heroes“ gespielt – ein rundenbasiertes Strategiespiel für das NintendoDS, das ich sehr empfehlen kann. Die Kamapgne ist sehr nett gemacht und die Charaktere sehr schön geschrieben. Jedenfalls habe ich die Kampagne regelrecht aufgesaugt, da sowohl die Kämpfe Spaß machten, aber auch, was den einzelnen Charakteren passiert; obwohl es anfangs ein wenig simpel wirkte und durch die Graphik auch eher kindlich.

Als alter „Heroes of Might and Magic“-Fan hatte ich den Titel mal blind meiner Frau zum Geburtstag geschenkt und bereute diesen Kauf wirklich nicht. Nicht nur die Kampagne ist toll, auch der Multiplayer-Modus ist nett. Für den kompletten Multiplayer-Modus braucht man zweimal das Spiel. Wenn man nur eines hat, kann man zwar beide NintendoDS verbinden und das eine verbindet sich mit dem Anderen, aber es sind nur zwei Völker spielbar. Alle werden erst im Multiplayer mit zwei Spielen anwählbar.

Nach all den Echtzeit-Strategiespielen machte es wirklich wieder Spaß, rundenbasiert zu spielen und auch das Spielprinzip ist sehr nett. Zwar muss man sich erst einmal reindenken und am Anfang wirkt es auch sehr simpel und merkwürdig, aber gerade mit den unterschiedlichen Völkern und den unterschiedlichen Einheiten sind die Möglichkeiten komplexer als man anfangs denkt.

Wer auch die „Heroes of Might and Magic“-Reihe mochte und ein NintendoDS hat, dem kann ich „Clash of Heroes“ wärmstens ans Herz legen. Das Spielprinzip ist komplett anders, da man keine Gebäude baut, um Einheiten zu bauen. Der Fokus liegt auf dem rundenbasierten Kampf und den Eigenheiten der Truppen, aber die Kämpfe sind ähnlich strategisch spannend und spaßig, wie bei den bisherigen „Heroes of Might and Magic“.

It’s a mess

Letzte Woche bei der Popstars-Folge habe ich mal wieder ein tolles Beispiel für Geschlechter-Klischees mitbekommen. Es ging um ein nicht ganz so einwandfreies Bad und eine der Kandidatinnen meinte: „Ich meine, wir sind Mädels, wir müssten das eigentlich wissen, dass man Ordnung halten muss.“

Genau! Denn das ist ja genetisch so drin – in Mädels! Jungs? Nein, da gibt es das nicht. Aber so ein Mädel, das hat das ja schon so per Definition drin! Bitte nun keine empörten Aufschreie, sondern erst einmal weiter lesen. Ich bin mittlerweile ja doch sehr vorsichtig, wenn ich etwas über solche Sachen schreibe, denn das gerät irgendwie – fast immer – in den falschen Hals.

Jetzt werden sicherlich wieder ein paar sagen: „Ach, das war doch nicht so gemeint und damit ist Erziehung gemeint.“ Nein – beziehungsweise ja. Natürlich liegt es an der Erziehung oder besser gesagt „Sozialisation“ – das ist es ja immer. Ich wehre mich nur immer gegen solche Sätze wie: „Das ist eben typisch Mann/Frau“ – wie vermutlich viele mittlerweile wissen, die schon länger hier mitlesen.

Ich habe kein Problem damit, wenn das eben ein normaler Charakterzug ist, aber der ist nicht darauf zurück zu führen, dass man ein Mann oder eine Frau ist – ehrlich. Oder meint ihr wirklich, dass es ein Ordnungs-Gen da irgendwo gibt? Das ist reine Sache der Kultur – oder unreine, wie man es nimmt. Aber mit allgemeinen Wahrheiten über Männer und Frauen hat das nichts zu tun.

Und bei „Wir sind Mädels, wir müssten das wissen…“ da bekomme ich wirklich Magenschmerzen. Das ist nicht schön. Ich trete für das Recht ein, dass auch Mädels das nicht wissen müssten! Sie dürfen, aber sie müssten nicht…

Schöner fände ich ja den Satz: „Wir sind erwachsene Menschen, wir müssten das wissen…“ und schon hätte ich kein Problem mehr damit, denn damit sind erwachsene Menschen gemeint – Männer und Frauen. Keine Aufteilung in Geschlechter und sogar viel sinnvoller in dem Moment, denn solche Sachen, wie dieses unordentliche Badezimmer sind sowohl bei Männern wie auch bei Frauen gleich schlimm.

Für mich ist diese Staffel bei Popstars daher überaus faszinierend, denn die läuft unter dem Motto „Girls forever“ und ich bin gespannt, was mir da noch für Geschlechter-Klischees begegnen, wo ich als Gender-Studies-Mensch die Hände über dem Kopf zusammenschlage. Ja, ich stehe dazu, ich rege mich zwar immer wieder gerne darüber auf, unterhalte mich dabei aber immer köstlich.