Drama! Drama! Drama!

Veronica Mars“ ist eine merkwürdige Serie. Ich mag die Kameraführung häufig nicht, ich mag die Farben nicht, ich mag das Opening nicht und ich mag es nicht, dass das Englisch für mich so ungeheuer schwer verständlich ist, dass ich manchmal die Subplots nicht verstehe – oder erst im Nachhinein. Es ist keine von diesen Serien, nach denen ich zu meiner Frau sage: „Unbedingt noch eine!“ Ich merke, dass ich mich durchaus immer mal wieder dazu zwingen muss. Dennoch ist es keine schlechte Serie – und das verstehe ich nicht so ganz.

Die Krimiplots in den Folgen finde ich meist vernachlässigbar. Mich interessiert da eher der Metaplot und vor allen Dingen: die Charaktere. Das sind so ungeheuer toll geschriebene Charaktere, dass sie all das da oben wieder rausreißen. Leider sind die Punkte oben so gravierend, dass ich nicht vollkommen begeistert Folge um Folge sehen kann. Aber die Charaktere machen die Serie wertvoll und sehenswert.

Ich werde mir mit ziemlicher Sicherheit nicht die darauffolgenden Staffeln holen, denn an sich würde ich viel lieber die nächste „Chuck“-Staffel schauen oder noch viel lieber die nächste „Fringe“-Staffel. Auch „Battlestar Galactica“ liegt mittlerweile bei uns im Wohnzimmer und lockt immer wieder. „Supernatural“ wartet auch noch mit der 3. Staffel und „Lost“ kommt natürlich auch noch. Ich muss gestehen, dass ich jede von diesen Serien eigentlich lieber schauen würde, aber dennoch sind mir die Charaktere von „Veronica Mars“ so sehr ans Herz gewachsen, dass ich die 1. Staffel zu Ende sehen muss.

Kurios, oder?

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