Königreich der Himmel

„Dead Space“ ist atmosphärisch unglaublich dicht, weswegen ich gemerkt habe, dass ich kurz vor dem Schlafengehen das besser nicht mehr spielen sollte. Es wühlte mich zu sehr auf. Daher bin ich ganz froh, dass ich mir letztens gebraucht für knapp über 10 Euro „Heavenly Sword“ geholt habe – anscheinend eine sehr kurze Spieldauer und auch schon ein wenig älter, aber die Optik hat mich angesprochen und ich glaube, dass ich einfach der Action-Adventure-Mensch auf der PS3 bin.

Anfangs war ich ein wenig irritiert bei „Heavenly Sword“ und hatte Schwierigkeiten, mich reinzufinden. Das Tutorial fand ich mal wieder nicht sonderlich gelungen. Mal sind die Tutorial-Fenster so lange bis zum Wegklicken da, dass man sich alles durchlesen konnte, manchmal verschwanden sie aber auch von selbst beim Lesen. Außerdem hat es ein paar unschöne Eigenheiten, die ich auch schon bei „Star Wars: Force Unleashed 2“ kritisert habe. Beispielswise ein Bosskampf, bei dem man sich durch drei Wellen kämpfen muss und wenn man dann beim Bosskampf versagt, muss man alles noch einmal von vorne spielen. Sehr unschön, zumal ich den Bosskampf nicht sehr einfach fand – anscheinend habe ich mit diesen „Drücke die Knöpfe in der richtigen Reihenfolge und zum richtigen Zeitpunkt“-Spielen hin und wieder ein Problem. Bei SW:FU2 ging es, bei Prince of Persia ebenso, aber bei „Heavenly Sword“ habe ich ein wenig Probleme damit.

Mittlerweile geht es aber und das Spiel gefällt mir ausgesprochen gut – besonders dafür, dass es älter ist. Die Geschichte scheint nett zu sein, der Hauptcharakter ist interessant und die Spielmechanik und das Kämpfem macht durchaus Spaß, wenn man einigermaßen durchgestiegen ist. Die Sache mit der „Bullet-Camera“ und der Steuerung durch den Motion-Tracker im Gamepad empfinde ich allerdings als sehr gewöhnungsbedürftig und unschön. Das hat schon zu ein paar Frustmomenten meinerseits geführt. Mich wundert nicht, dass ich bisher kaum Spiele hatte, die darauf gesetzt hatten und das jetzt meine erste Begegnung mit der Steuerung durch den Bewegungsmelder im Gamepad der PS3 ist.

Aber gebraucht für knapp über 10 Euro ist das Spiel definitiv kein Fehlkauf – im Gegenteil.

4 thoughts on “Königreich der Himmel

  1. Meep, Heavy Rain nutzt auch den Bewegungssensor. Nervig ist das da aber eher nicht (am „schwierigsten“ ist diese Art der Steuerung in der Autoverfolgungsjagd mit Ethan), zumindest meiner Meinung nach.

    Uncharted (1 oder 2, weiss nicht mehr genau welches) nutzt den Sensor, wenn man Granaten werfen will, um die Entfernung einzustellen, und da finde ich es sogar äusserst praktisch, weil man weiterhin die normale Steuerung zur Verfügung hat.

    • „Heavy Rain“ habe ich nie wirklich weit gespielt. Das hat mich einfach nicht gefesselt. Und bei „Uncharted“ hatte es auch nicht Klick gemacht.

  2. Was hab ich gelacht bei „SW:FU““ (Star Wars: Fuck You too)

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