How I met your series…

Sehr spät schreibe ich erst davon, dass meine Frau und ich jetzt „How I met your mother“ geschaut haben – denn wir sind mit der ersten Staffel jetzt auch bereits fertig. Bisher hatte ich sehr wenig Kontakt mit der Serie und nur davon gehört – in erster Linie durch „Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog“, da jeder zu Neil Patrick Harris sagte: „Ist das nicht Starney Binson aus ‚How I met your mother‘?“

Da ich meist eher schlechte Erfahrungen mit Sit-Coms gemacht habe, die von vielen anderen gemocht werden, habe ich auch „How I met your mother“ nicht weiter beachtet. Das Schlimmste in der Hinsicht war „Big Bang Theory“, das ich zu unwitzig und peinlich fand und überhaupt keine Verbindung zur Serie bekommen habe. „How I met your mother“ hat mich aber direkt mit der ersten Folge eingefangen. Wieso?

Der Humor ist größtenteils sympathisch – natürlich nicht immer, denn heutzutage muss es wohl auch mit Fremdschämhumor gehen. Aber ähnlich wie „King of Queens“ schafft es „How I met your mother“, die Balance zu schaffen zwischen „zu peinlich“ und „witzig“. Außerdem gefallen mir viele absurde Ideen der Serie, dass sich Ted und sein Kumpel über Gedanken plötzlich unterhalten oder Figuren vollkommen unerwartet aus dem Hintergrund auftauchen. Das macht viele Szenen bizarr witzig und das ist auch das richtig Gute an der Serie.

Mir gefallen die „Fremdschäm“-Stellen kaum bis gar nicht, aber dafür hat die Serie ungeheuer viele intelligente Witze und Situationen und auch Einsichten in das tägliche Leben. Das war, was mich auch immer an „King of Queens“ fasziniert hat: Beide Serien sind vorrangig Sit-Coms, aber schaffen es, das Leben auf eine überdrehte Weise so ungeheuer wahr abzubilden, dass man sich auch stundenlang darüber unterhalten könnte. Man kann sogar in viele philosophische Situationen Szenen aus beiden Serien als Beispiele zitieren, weil sie manche Sachen einfach ungeheuer schön beobachten.

Leider hört die 1. Staffel mit einem ungeheuer fiesen und frustrierenden Cliffhanger auf – zum Glück haben wir die Serie aber erst so spät entdeckt, dass auch die 2. Staffel schon zu Hause liegt und das damit kein Problem ist. Ach ja, auch noch ein Grund, die Serie zu schauen, ist natürlich Alyson Hannigan! Interessanterweise spielt übrigens sogar Alexis Denisof in einer kleineren Rolle mit.

Und eine Bitte: Schaut euch die Serie auf Englisch an – mit englischen Untertiteln. Auf Deutsch geht sie – leider – einmal wieder gar nicht.

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