I’m ready to go

Ich verabschiede  mich für zwei Wochen in die Türkei. Dort haben wir zwar einen Internet-Hotspot im Dorf, aber dort werde ich vielleicht ein oder zweimal im gesamten Urlaub mit dem Laptop sein. Daher wird es in dieser Zeit natürlich auch keine Blog-Beiträge geben. Das ist auch der Grund, warum die letzten Tage ein wenig knapper ausgefallen sind, da ich doch einiges zu tun hatte – vor allen Dingen die letzten Tage vor dem Urlaub so viel durchzocken, dass ich den Urlaub dann auch richtig ohne Internet genießen kann.

Was mir beim Packen jetzt aufgefallen ist: Ich habe mir extra einen MP3-Player für den Urlaub besorgt, da ich das Gefühl habe, dass mein alter langsam den Geist aufgibt. Aber als ich eben den neuen Player bespielen wollte, fiel mir ein grundlegendes Problem auf – er ist batteriebetrieben. Was? Daran habe ich gar nicht gedacht! Und dieses dämliche Ding hält dann auch nur so um die acht Stunden. Wer hat sich denn das bitteschön ausgedacht?

Ich muss gestehen, dass ich kein bisschen darüber nachgedacht habe, ob da ein Akku drin ist, den ich bei jedem PC auffüllen kann. Jetzt weiß ich es für die Zukunft, dass es diese dämlichen Dinger auch noch mit Batterien gibt. Toll – absoluter Fehlkauf also, denn was soll ich mit so einem blöden Teil, das maximal acht Stunden hält und dann eine neue Batterie braucht. Sehr ärgerlich!

Aber da hilft alles nichts. Daher werde ich auf meinen alten MP3-Player wieder umsteigen können, was aber schade ist, da ich den eigentlich meiner Frau dann geben wollte, damit die im Urlaub auch Musik hören kann. Jetzt hat sich der ganze Plan also in Wohlgefallen aufgelöst. Naja, egal, momentan übertrage ich dann eben meine gesamte Musik auf meinen USB-Stick und zur Not wird dann über den Laptop gehört.

Ansonsten speichere ich gerade meine ganzen Word-Dokumente ab, denn in der Türkei will ich neben viel, viel Lesen und NintendoDS spielen auch endlich an meinen NaNoWriMo-Romanen weiter schreiben. „Die Zitadelle der verlorenen Träume“ ist immerhin ziemlich fertig und harrt nur der Überarbeitung und ich denke immer noch, dass das ein verdammt gutes Ding geworden ist. Das wird also im Urlaub überarbeitet und ich vermute, dass noch ein paar Szenen hinzukommen werden – außerdem gibt es noch ein paar Charaktere, denen ich gerne mehr Fleisch geben will, weil die bisher für meinen Geschmack noch ein wenig blass rüberkommen. Vielleicht komme ich am Ende dann auch dazu, meinen „Gadgette“-Roman zu Ende zu schreiben.

Aber das wird vor Ort in der Türkei sicherlich sowieso alles anders, als ich denke. Ich verabschiede mich aber schon einmal, auch wenn es noch ein wenig dauert ehe wir mit dem Taxi zum Flughafen fahren. Trotzdem sage ich bereits: Ciao und bis in zwei Wochen!