Magicka: The Gathering

Bisher ist „Magicka“ ziemlich an mir vorbei gegangen. Ich habe es zwar schon mehrfach als Casts bei TotalBiscuit oder HomerJ gesehen, aber so richtig damit befasst habe ich mich nicht. Bis zu letztem Wochenende, wo ich es mir dann doch ganz spontan einfach mal bei Steam gekauft und runtergeladen habe – im Komplettpaket.

Das Ende vom Lied war, dass ich nach zwei Stunden spielen mit meiner Frau und jemandem aus meiner Rift-Gilde Schmerzen vor Lachen hatte. Denn es waren weniger die Gegner, die uns zugesetzt hatten, als vielmehr wir selbst. Denn bei Magicka spielt man Zauberer, die zaubern können – oder auch nicht, wie in unserem Fall.

Man hat ein rudimentäres Set an Elementen, die man zu verschiedenen Zaubern frei kombinieren kann – ähnlich wie das alte Runensystem bei „Dungeon Master“ (wer das noch kennt). Das Spiel tendiert dazu, sehr chaotisch zu werden, besonders da man keine gegenteiligen Strahlen/Elemente kreuzen sollte, gerne mal aus Versehen seine Mitspieler wegsprengt oder ähnliches macht.

Die gegnerischen Monster dienen einfach nur dazu, das Ganze noch chaotischer zu machen, damit man sich noch beherzter gegenseitig ins Jenseits zaubern kann. Kurzum: Ich hatte einen gewaltigen Spaß, denn das Spiel schafft es, mit einer sympathischen Portion Humor und einer passenden Optik eine pratchetteske Atmosphäre zu schaffen, in der man die eigenen Tode dann doch sehr gelassen sieht.