Tron 2.0

Am Wochenende haben wir uns „Tron: Legacy“ angesehen und wie sich vielleicht mancher erinnern wird, habe ich schon vorher gesagt: Der Film wird es verdammt schwer bei mir haben und das tut mir sehr leid. So richtig aus meiner Haut kann ich da nicht, auch wenn ich dem Film gerne unvoreingenommen gegenübertreten würde.

Was war aber das Fazit? Größtenteils fühle ich mich bestätigt, allerdings war der Film nicht für mich die Katastrophe, die ich erwartet hatte. Was sind meine Schmerzen bei dem Film? Eigentlich sind es gar nicht viele und ich finde den Film „in Ordnung“.

Welche Kritiken ich gar nicht nachvollziehen kann, sind, dass der Film seelenlos wäre oder dass es schlimm wäre, dass Tron kaum darin vorkommt. Was störte mich dann aber? Eigentlich Kleinigkeiten, die es aber verhindert haben, dass ich mich so richtig auf den Film einlassen konnte. Bereits das Zusammenspiel von Optik und Musik – das war an sich schon passend, aber eben nicht das, was ich gerne gesehen hätte.

Für mich war der alte „Tron“ ein Film, der „meine“ Computerwelt damals in einen Film übertragen hat und nette Parallelen geschaffen hat. Das ist dem „Tron: Legacy“ – zumindest für mich – nicht gelungen. „Tron“ ist ein zweiter Teil und das macht er auch vernünftig. Er erzählt die Geschichte plausibel weiter, er bleibt im Tronversum und alles wirkt dahingehend glaubwürdig. Was ich mir mehr gewünscht hätte, wären mehr Parallelen zur heutigen Computerwelt und das war, was mich so störte. Während sich die Computerwelt weiter entwickelt hat, hat sich das Tronversum fast nicht weiter entwickelt.

Spoiler-Cut!