Get busy living or get busy dying

Wie sicherlich viele habe auch ich eine recht große Liste an Büchern, die ich lesen, Spielen, die ich zocken und Filmen, die ich sehen will. Gestern habe ich einen Film von dieser Liste runternehmen können, wobei ich den vermutlich nie geschaut hätte, wenn es sich nicht einfach so ergeben hätte. Er war bei mir in der Kategorie „Klassiker, die du mal gesehen haben solltest, aber deren Setting nicht so richtig deins ist“: „The Shawshank Redemption“ (dt. „Die Verurteilten).

Ich bin durchaus froh, ihn gesehen zu haben und wirklich beeindruckt. Ein sehr schöner, sehr runder Film, der jetzt nicht unbedingt überraschend war, aber auf einer unerwarteten Note aufhörte, die ich so nicht erwartet hatte. Auch wenn der Film länger ist, habe ich mich wirklich keine Sekunde gelangweilt. Charaktere und Geschichte sind zwar äußerst ruhig, aber ungeheuer spannend erzählt.

Es ist ein Gefängnisdrama, kein Gerichtsthriller oder Gerichtskrimi. Es geht wirklich nur um die Gefangenen im Gefängnis und ihr Leben und ihre Probleme dort. Schon allein wegen Morgan Freeman ist der Film sehenswert – ich mag ihn einfach. Der Film ist stellenweise harter Tobak, aber trotzdem hat er mich sehr gerührt.