The bird says „yay“

Gestern Nacht hat es bei mir bei „Final Fantasy 13“ klick gemacht – der Funke ist übergesprungen und das hat doch ein wenig gedauert. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Spiel wirklich einen schweren Start bei vielen hat und viele dem Spiel nicht die Chance geben, richtig Spaß zu machen. Der Anfang ist auch wirklich gewöhnungsbedürftig, zumal man noch mehr als sonst bei FF-Teilen das Gefühl hat, einer Einbahnstraße ohne wirkliche Entscheidungsmöglichkeiten zu folgen.

Ab Kapitel 5 habe ich allerdings das Kampfsystem richtig verstanden und ab da habe ich mich sogar richtig auf die Kämpfe gefreut. Leider ist das Kampfsystem extrem ungewohnt und nicht sonderlich gut erklärt. Da es auch noch ein Active-Time-Battle-System ist, wirkt das alles sehr hektisch und man hat kaum Möglichkeiten, sich alles anzusehen. Ich musste erst merken, dass es weniger wichtig ist, die Aktionen und Zauber richtig auszuwählen, wie sonst bei Final Fantasy, bei FF13 ist es viel wichtiger, in den richtigen Momenten die Paradigmen zu wechseln und die Rollen der Charaktere neu zu verteilen.

Man muss sehr viel mit dem Kombo-Balken spielen und eigentlich dreht sich das Kampsystem hauptsächlich darum, die Kombos oben zu behalten, um den Gegner in den Schockzustand zu bekommen, um dann die Schadensboni so richtig draufzuknallen. Das muss sich erst einspielen und man muss ein Gefühl dafür bekommen. Es wirkt anfangs wirklich so, dass man wenig tun muss und wenig zu tun hat, dabei ist das richtige Timing beim Wechsel der Paradigmen kampfentscheidend. Ich merke es sehr schnell, wenn ich die richtige Rollenverteilung jeweils habe, schaffe ich immer die beste Leistung in einem Kampf mit fünf Sternen, wenn ich mich verheddere oder aus dem Rhythmus komme, dann verlängert sich der Kampf ungemein.

Das macht durchaus Spaß, aber leider nicht von Anfang an.