Among Explorers

„Uncharted 2 – Among Thieves“… wow! Während ich den ersten Teil wirklich gut fand, aber so meine Zwiespalte mit der Steuerung und mancher Spielmechanik hatte, sind diese Probleme beim zweiten Teil irgendwie nicht mehr vorhanden und übrig bleibt ein grandioses Spiel, das mich auch wieder absolut fesselt.

Es fühlt sich fast ein wenig wie der Sprung von „Assassin’s Creed“ zu „Assassin’s Creed 2“ an von der Erhöhung des Spielspaßes. Während ich beim ersten „Uncharted“ auch ein wenig Probleme mit der Umgebung hatte, die nicht wirklich abwechslungsreich war, bekommt man im zweiten Teil jetzt wirklich unterschiedliche Kulissen für die Ballerei, Erforschung und Kletterei geboten. Auch die Charaktere sind natürlich wieder großartig und die Story geht in ähnlich mystisch abgefahrene Indiana-Jones-Richtung wie auch beim ersten Teil schon.

Was mich vor allen Dingen begeistert ist, wie gut manche Szenen umgesetzt sind. Schon allein das „Tutorial“ am Anfang ist so verdammt spannend umgesetzt, dass man wirklich das Gefühl hat, man muss aus einem Zug klettern, der gerade unzählige Kilometer über einem Abgrund hängt. Solche Situationen gibt es häufiger. Aber auch dass von diesem Punkt ab erst einmal ein Rückblick geschieht, der bis zu diesem Punkt erzählt wird, macht die Geschichte spannender. Selbst wenn man dann aber an diesem Punkt angekommen ist, hat man knapp die Hälfte des Spiels erst vorbei – zumindest wenn ich meinem Fortschrittsbalken Glauben schenken darf.

Allerdings scheint auch der zweite Teil nicht sonderlich lang zu werden – länger ja, aber ich vermute, nur ein paar Spielstunden, denn ich bin nach knapp einem Wochenende zocken schon bei fast 70%. Ich gehe davon aus, dass ich heute noch ein wenig vorankomme und das Ende dann Anfang des nächsten Wochenendes schaffe. Somit hätte ich auch den zweiten Teil innerhalb von zwei Wochenenden durch.

Die Spiellänge ist also nicht sonderlich lang, aber lohnt sich noch viel mehr als beim ersten Teil. Besonders da man beide Teile mittlerweile in der Doppel-Platinum-Variante für nur knapp 40 Euro bekommt, lohnt es sich allemal. Da sollte man auf jeden Fall zupacken, wenn man nichts gegen 3rd-Person-Shooter und Jump&Run hat.

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