Surprise, surprise

Wir haben heute erst das ganze Essen für Silvester morgen geholt – zum größten Teil aus Bequemlichkeit. Allerdings ist es sowieso nie verkehrt, Fondue-Fleisch erst spät zu holen. Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass wir heute im Supermarkt ähnlich lange anstehen, wie wenn  man kurz vor Weihnachten noch Geschenke einkaufen will. Aber ich war ungeheuer positiv überrascht, wie schnell wir doch durchgekommen sind.

An sich war es der übliche Supermarktverkehr und es schien mir, dass nur wir noch Einkäufe für morgen machen mussten. Aber vielleicht lag es auch daran, dass wir dafür ein wenig aus der Stadt rausgefahren sind. Hätte ich nicht gedacht, dass das so gut lief.

Doch natürlich haben wir dann beim Einkaufen – mal wieder – viel zu viel eingepackt. Wenigstens habe ich darauf geachtet, dass das Verfallsdatum großzügig ist, so dass es nicht schlimm ist, wenn wir morgen nicht alles wegputzen. Aber wer weiß, ob unsere Gäste nicht doch einen größeren Hunger haben als ich dachte. Denn auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass wir zu viel geholt haben, ein wenig Unsicherheit bleibt noch. Man will schließlich am Ende nicht plötzlich dastehen und dann sagen: „Nein, tut mir leid, gibt nichts mehr.“