I have a bad feeling about this

Ein frisch erlebtes Beispiel, was ich an „Dead Space“ so liebe: Man spielt einen Techniker namens Isaac, der mit einem speziellen Anzug mit dem Namen „RIG“. Dieser Anzug hat in verschiedenen Varianten Panzerung, Magnetstiefel für Schwerelosigkeit, besondere Luftreserven für Vakuum und außerdem ein Kommunikationsgerät, mit dem man sich mit anderen RIG-Trägern unterhält. Während beider Spiele hat man da wechselnde Ansprechpartner, manchmal wird man auch von den „Bösen“ (sprich: wahnsinnige Wissenschaftler oder religiöse Fanatiker) angefunkt.

Jetzt hatte ich eine Situation, in der meine derzeitige Ansprechpartnerin auf einer Bahn außerhalb des Schiffes wartet, in dem ich bin, weil ich ein paar Reparaturen vornehmen muss, um ein Hindernis von den Gleisen zu räumen. Innerhalb dieses Schiffes bin ich nun selbst mit einer Bahn unterwegs und unterhalte mich mit ihr. Dabei sagt Isaac, dass alles nach Plan läuft und er jetzt auf dem Weg zur Brücke ist, um das Hindernis wegzuräumen. Die gute Frau in der Bahn freut sich und erzählt mir, dass es gut ist, dass ich nur zur Brücke muss, denn die Nekromorphs („die“ Monster des Spiels) dringen gerade durch die Krankenstation ins Schiff ein und es wimmelt wohl dort von denen.

Plötzlich ruckelt meine Bahn und hält viel zu früh an. Eine elektronische Stimme meldet sich: „Unerwartetes Hindernis auf den Gleisen. Herzlich willkommen in der Krankenstation.“ Danke. Ich schreie innerlich auf, weil es so fies ist, aber ebenso freue ich mich über diesen kleinen ironischen Witz und die großartige Situation. Das ist „Dead Space“ wie es leibt und lebt.