Let it snow, let it snow, let it snow

Da war er dann auf einmal doch da: der Schnee. Es hat sich schon einige Zeit angekündigt, denn hier und da fielen mal ein paar Flocken, aber nichts, was liegen blieb. Dann und wann war es auch mal so leicht frostig, dass ich das Gefühl hatte, es könnte über Nacht schneien. Außerdem lag manchmal so ein ganz besonderer Geruch in der Luft. Aber er kam nicht – bisher.

Heute morgen durfte ich dann mal wieder den Indiana Göttmann auf der Suche nach dem verschneiten Auto spielen. Mache ich aber lieber, als Scheiben frei zu kratzen. An sich gefällt mir das da draußen, vor allen Dingen, wenn die Sonne richtig schön scheint und es weiß ist.

Es ist mir auf jeden Fall lieber, dass das heute passiert ist und nicht Donnerstag oder Freitag, denn das hätte für meine Heimfahrt nach Frankfurt ätzend werden können. Denn beim ersten Schnee scheinen alle Autofahrer so leicht panisch zu werden und ganz spontan das Autofahren zu verlernen.

Klar, man muss mehr aufpassen und es ist natürlich gefährlicher. Aber manchmal habe ich eben doch das Gefühl, dass einigen dann erst klar wird: „Uh, vielleicht hätte ich ja doch Winterreifen…“ – und die dann auch entsprechend fahren.

Natürlich sind Winterreifen aber kein Allheilmittel und ersparen es einem nicht aufzupassen. Aber meiner Erfahrung nach ist es eben besonders nervig und schlimm zum ersten Schnee – sobald das ein paar Tage anhält, gewöhnen sich die Autofahrer mehr dran. Sieht also hoffentlich gut für Freitag aus.