Milk and chocolate

Ihr erinnert euch an Amavel? Habe ich heute im Real auch gesehen – in richtig vielen unterschiedlichen Geschmackssorten. Auf den Preis habe ich natürlich nicht geachtet. Aber hat mich doch erstaunt, dass es das 1. wirklich noch gibt und keine Eintagsfliege war und 2. dass es richtig viele verschiedene Sorten davon gibt.

Falls es euch also interessiert, bekommt man wohl wirklich ziemlich problemlos in jedem Supermarkt. Ob es einem den Preis wert ist, muss man halt überlegen. Aber ich fand zumindest „Schokotorte“ ziemlich lecker. Hätte es mir vorhin fast wieder geholt. Es haben dann aber doch die No-Name-Mozartkugeln gewonnen. Die hatte ich auch schon lange nicht mehr und ich wollte mal wieder so etwas besonders im Kühlschrank haben.

I heave a sigh to myself

Gerade wurde ich leicht melancholisch. Wieso? Weil ich mir erneut das zweite Ending eines Animes mir angesehen habe, der mich letztes Jahr so stark beeindruckt hat und den ich wohl auf lange Zeit nicht mehr los werde: „Toradora!“

Da werdet ihr also vermutlich damit leben müssen, dass hin und wieder so ein leicht seufzender Blog-Beitrag dazu entsteht, denn immer wieder, wenn ich an diesen Anime denke, dann spüre ich so ein innerliches Seufzen, wenn ich an manche Szene denke, dann schlucke ich. Das hat mich einfach so mitgerissen und berührt damals, dass ich den ungeheuer gerne erneut ansehen würde – aber es gibt dort draußen noch so viele andere Animes und Filme und Serien, die ich gerne sehen will, dass mir das wohl kaum möglich sein wird.

Warum hat „Toradora!“ mich so bewegt? Er gehört ganz eindeutig zur „Romantic Dramedy“ – wenn ich diesen Ausdruck einmal so benutzen darf. Aber er umschreibt es sehr gut, denn es sind alle drei wichtigen Elemente drin: Romantik, Drama und Kömodie. Auch wenn der Anime sich ganz eindeutig mehr auf die ersten beiden Aspekte versteift. Die komödiantischen Einlagen dienen eher dazu, die Dramatik zu unterstreichen – und diese Dramatik wird irgendwann wirklich herzzerreißend. Wer bei den Weihnachtsfolgen am Ende nicht fast zu Tränen gerührt ist, der hat kein Herz. Das ist so… episch und tragisch. Ich liebe diesen Anime dafür.

Vermutlich brauchen viele ein wenig Eingewöhnung, denn „Toradora!“ ist sehr japanisch. Es ist außerdem eine sehr stille und ruhige Serie. Es dreht sich hauptsächlich um extrem tiefe Charaktere, die ein sehr kompliziertes Beziehungsgeflecht haben und wie dieses Geflecht „aufgelöst“ wird, hat meinen höchsten Respekt erfahren – denn es löst sich nicht komplett auf. Es lässt einige Dinge offen, aber… so schön!

Das ist einfach ein Anime zum schön seufzen und immer wieder daran zurückdenken, wie herausragend die Charaktere und die gesamte Geschichte ist. Ich denke immer wieder gerne daran oder schaue mir auf YouTube ein paar Schlüsselszenen an. Klar, gerade die erwähnten Weihnachtsszenen, aber auch ganz besonders die Szene am Valentinstag mit Taiga und der Schokolade – ich habe so verzweifelt auf der Couch gesessen, ein Kissen umklammert, dass mich meine Frau ganz verwirrt angeschaut hat, als sie ins Wohnzimmer um die Ecke kam. Ich  muss wirklich wie ein Häufchen Elend auf der Couch gesessen haben. So schön!

Aber gut, ich glaube, es ist rüberkommen, wie sehr ich für diesen Anime schwärme. Was diese Schwärmerei wieder ausgelöst hat? Das schöne zweite Ending, zu dem ich jetzt auch endlich eine englische Übersetzung im Video gefunden habe. Oder um es mit einem Kommentar auf YouTube zu sagen, der es überraschend gut trifft: „When you make a song about oranges and create something like this, there is only 2 words that could explain this.. Epic win!“

Jamas Tipp: Die Mumie kehrt zurück

Einmal wieder meine ich das vollkommen ernst: „Die Mumie kehrt zurück“ – großartiger Film! Leider vollkommen unterschätzt. Das ist der zweite Teil der neuen Mumien-Filme mit Brendan Fraser und auch der erste Teil ist wirklich sehr gelungen. Doch wo der erste Teil eher ein klassischer Abenteuerfilm ist, der dramatisch und auch durchaus witzig und spannend ist, so ist der zweite Teil „mind-blowing“, wie es so schön auf Englisch heißt.

Ich weiß es noch ganz genau, als meine Frau und ich einen LARP-Bekannten im Saarland besuchten. Das war der ehemalige Lehrmeister meines Kenders und die beiden haben schon so manchen Untoten zur ewigen Ruhe geschickt. Keine Ahnung mehr, wie wir darauf kamen, aber zur gleichen Zeit lief „Die Mumie kehrt zurück“ im Kino und wir gingen rein. Klar, wir hatten uns im LARP auch auf Untote spezialisiert, warum auch nicht? Könnte eine Gaudi werden.

Das war nicht nur eine Gaudi! Ich setzte mich in den Kinosessel, um vollkommen von diesem rasanten Film in den Stuhl gepresst zu werden. Der Anfang fängt gewöhnlich an und kommt sehr sympathisch rüber, weil er sich sehr über sich selbst lustig machte. Apokalpyse? Ja, ja, kennen wir doch alles. Die typischen Buffy-Dialoge. Dann auch noch eine sehr liebevolle Tondarstellung von zertretenen Skarabäen und man merkt: Der Film nimmt sich nicht ernst, aber das macht er verdammt gut.

Schon sehr früh nimmt der Film aber auch ein solch rasantes Tempo an, dass ich plötzlich nicht mehr wusste, wie mir geschah. Gerade am Anfang gibt es bei fast jedem, der ihn gesehen hat, diesen Moment, bei dem er sagt: „Häh? Das ist doch…“ – und dann entscheidet es sich, ob man diesen Satz mit „… albern!“ oder „… genial!“ beendet. Denn der Film ist nicht realistisch, er ist nicht ernst, er ist cineastisch!

Ihr mögt das Feng-Shui-Rollenspiel? Das ist euer Film. Denn das ist einfach nur schnell. Es wird eine epische Geschichte mit so vielen kleinen Witzen und dramatischen Wendungen passiert, dass ich im Kino damals kaum merkte, wie die Zeit verflog. Das ist extrem gelungenes und einzigartiges Popcorn-Kino! Leider sehr unterschätzt.

Wollt ihr ein Beispiel, warum dieser Film nicht einfach nur Trash, sondern großartig ist? Gut, hier kommt es: Es gibt einen unbenannten Diener der Bösen, der immer wieder in Kämpfen auftaucht. Der hat kein markantes Gesicht, aber wenn man auf ihn achtet, dann sieht man ihn immer wieder, denn er taucht immer wieder auf und er hat immer wieder ähnliche Szenen. Er kämpft, dann passiert was, was ihn töten würde, er duckt sich oder springt weg oder hat einfach nur Glück und es erwischt den Handlanger direkt neben ihm und er entkommt. Das passiert mehrfach! Und dann kommt es gegen Ende zwischen diesem „Nebencharakter“ und einem der Hauptcharaktere, der auch ein ähnlicher „Schurkencharakter“ ist, zu einem kleinen Duell: Wer hat mehr schurkisches Glück und springt dem Tod von der Schippe? Total subtil aufgebaut, ohne Holzhammer! Es passiert einfach und ich wette, dass es wirklich verdammt viele Zuschauer nicht gesehen haben.

Das ist nur ein kleines Detail, das den Film so hervorhebt und das ist nicht das einzige Detail! Es gibt so viele kleine Spielereien, die wirklich stimmig und sehr liebevoll umgesetzt sind, dass es einfach ein Riesenspaß ist, dem allem zuzusehen.

Der erste Teil ist auch in Ordnung, aber ein anderer Film. Wer jedoch wirklich alle Anspielungen bemerken will, wer auch den Witz bei vielen Charakterhandlungen mitbekommen will, der sollte sich auch den ersten Teil ansehen. Der ist solide, damit macht man auch nichts falsch. Aber seht euch um Himmels Willen nicht den dritten Teil an! Das war eine riesige Enttäuschung, obwohl ich mich da sehr auf Jet Li und Michelle Yeoh gefreut hatte. Aber es war fürchterlich. Nicht wegen den beiden, sondern dem Film hat insgesamt einfach die Seele gefehlt. Das war sehr erschütternd. Aber die ersten beiden Teile? Unbedingte Sehempfehlung, wenn man etwas mit einem vollkommen abgedrehten Indiana-Jones-Monster-Action-Film anfangen kann.

Einen Trailer verlinke ich diesmal nicht, denn den kannte ich damals auch nicht und bin sehr darüber. Da ich außerdem nur einen wirklich langweiligen Trailer gefunden habe, setze ich einfach darauf, dass ihr genügend Informationen aus meiner Lobeshymne über den Film ziehen könnt. Aber auch wenn ich euch keinen Trailer biete, so biete ich euch zumindest die Musik, die auch einen schönen Ausblick darauf geben kann, was euch erwartet:

Diese Musik fasst den Film wunderbar zusammen! Sowieso ist die Musik auch ein ganz großer Pluspunkt des Films.

Das große Rennen von Tatooine

Gestern war ich dann doch noch zu kaputt und auch gestresst, um großartig über das Event oder gar etwas anderes zu tippen. Denn man kann schon sagen, dass so ein RP-Großevent keine einfache Sache zu organisieren ist – selbst wenn man sowas schon häufiger gemacht hat. Jedes Mal werde ich doch auch wieder nervös und frage mich bereits ein paar Tage bevor es anfängt: „Wieso hast du das eigentlich noch einmal gemacht?“

Aber ich gehöre da auch nicht zu denen, die das dann einfach hinwerfen. Zu viel Organisation ist ab dem Punkt schon reingeflossen und es hat schon seinen Grund, warum ich sowas gerne ungefähr vier Wochen vorher bereits organisiere und plane und versuche, bis eine Woche davor alles abgeklärt zu haben. Das gelingt mir auch normalerweise und so ist es nicht tragisch, wenn ich in der letzten Woche anfange nervös zu werden – es steht ja im Prinzip bereits alles, also brauche ich mir darum keine weiteren Sorgen zu machen.

Trotzdem ist es jedes weitere Mal immer wieder ein Abenteuer, das Spaß macht, bei dem ich aber auch immer wieder froh bin, wenn es ausgestanden ist. Wer einen ungefähren Überblick über sowas bekommen will oder einen Einblick, wie so etwas organisiert wird oder wie das abläuft, der kann gerne in folgende zwei Threads schauen:

Die Wumpratte – Gleiterrennen auf Tatooine (Ankündigung)

Die Wumpratte – Gleiterrennen auf Tatooine (Planung)

Ich denke, im Planungsthread kann man auch schön die Entwicklung insgesamt sehen, wie sich das dann über die letzten vier Wochen vollzogen hat und dann auch, wie es am Ende aufgehört hat. Denn das Feedback und die Resonanz gibt da durchaus einen guten Einblick.

Wer einen mehr „innerweltlichen“ Einblick bekommen will, kann sich auch gerne folgende Sachen ansehen:

Interview mit Yvizu’seen zur Wumpratte auf GNN

Bericht über die Wumpratte auf GNN

Ja, es ist immer wieder Arbeit. Ja, es schlaucht immer wieder. Ja, gegen Ende wünsche ich mir immer, es wäre vorbei. Und ja, ich bin dann auch immer froh, wenn es vorbei ist. Trotzdem ist es das alles dann auch immer wieder wert und auch wichtig.

The Race Menace

Ich bin total fertig. Seit einiger Zeit mal wieder endlich ein richtiges Groß-Rp-Event in SW:TOR veranstaltet: „Die Wumpratte“ – ein Swooprennen auf Tatooine. Dementsprechend geschafft bin ich durch die ganze Moderation und den SW:TOR-Chat. Daher gibt es heute auch keinen längeren Blog-Eintrag außer: Es hat sich gelohnt, es waren wirklich viele da und ich hoffe, dass sich viele neue Vernetzungen ergeben haben.

Drama! Drama! Drama!

Mein Bekenntnis: Ich schaue gerne „Germany’s Next Top-Model“. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich immer noch leicht verschnupft bin, dass Bruce Darnell nicht mehr mitmacht. Aber man kann nicht alles haben und zumindest die letzte Staffel war wieder recht spannend mit spannenden Charakteren.

Warum ich das schaue? Eigentlich ist es wirklich nichts anderes als eine charakterzentrierte Serie. Wie ihr sicherlich mittlerweile wisst, mag ich Charakterdrama. GNTM bietet das ziemlich gut, recht unterhaltsam. Mit vielen anderen Casting-Formaten kann ich nichts anfangen, damit schon.

Daher freue ich mich, dass gestern die erste Folge wieder lief und auch wenn ich nie Donnerstag abends reinschaue, schaue ich mir die Folge meist zeitversetzt im Live-Stream oder am Wochenende früh morgens an.

Time Machine

Heute bin ich aus Nostalgie auf YouTube bei einem alten Outro der „Augsburger Puppenkiste“ gelandet: „Katze mit Hut„. Wie sehr ich doch diese ganzen Sachen geliebt habe. „Schlupp vom grünen Stern“ war mein ganz persönlicher Liebling und danach hatte mir als Kind eigentlich nichts mehr von den späteren gefallen. Aber davor? Jim Knopf, Urmel, Kater Mikesch, natürlich auch die erwähnte Katze mit Hut…? Großartig!

Sehr gestutzt habe ich aber bei der Diskussion zu dem Lied auf YouTube, denn da waren einige erstaunt, dass es quasi nur vier Folgen gewesen sein sollen. Ganz ehrlich? Ich war auch erstaunt – sogar sehr! Denn für mich fühlte sich das auch nach deutlich mehr. Gut, ähnlich wie beim Schlupp gab es da wohl dann auch „Neues von der Katze mit Hut“, aber auch das waren wohl nur vier Folgen. Faszinierend, wie anders das Zeitgefühl von Kindern zu sein scheint.

Sowas war mir schon einmal aufgefallen, als ich eine andere meiner Lieblingsserien aus der Kindheit gesehen habe: „Dr. Snuggles“. Ich war verblüfft, dass manche Handlung doch nur eine Folge war. Aus der Erinnerung hätte ich gedacht, dass die Sache mit den Farbdieben über mehrere Folgen ging! Aber nein, es war nur eine Folge von unter einer halben Stunde. Das war also ein ähnliches Gefühl, was die anderen bei der „Katze mit Hut“ hatten.

Fühlte sich das nur so gestreckt an, weil häufig eine ganze Woche zwischen den Folgen war? Fühlte es sich mehr an, weil das ständig wiederholt wurde und das einem als Kind nicht so auffiel, weil man Wiederholungen eigentlich mochte? Oder ist das wirklich so ein anderes Zeitgefühl? Ich meine: Die Sommerferien habe sich auch manchmal ewig angefühlt – jetzt verfliegt eine Arbeitswoche für mich und ich bin überrascht, wie schnell ein Jahr vorbei ist. Wie geht das? Hat das mit den Erinnerungen zu tun, die sich verfälschen? Oder liegt es daran, dass sie sich anhäufen? Oder ist es einfach, weil wir das mit wachsender Erfahrung alles besser vergleichen können?

Ich bin baff vor diesem kleinen Rätsel und auch irgendwie Wunder des Universums.

Suicide Mobs

Was bringt Menschen eigentlich dazu, sich auf die Straße zu werfen? Damit meine ich jetzt keine Selbstmordopfer, sondern ganz normale Menschen. Es ist wirklich unfassbar, was für ein Gottvertrauen oder Menschenvertrauen manche haben, dass die einfach über die Straße gehen, ohne links oder rechts zu schauen – idealerweise auch noch mit Kopfhörern auf den Ohren, um richtig schön die Umwelt abzuschotten. Das ist mir unbegreiflich.

Wenn ich unterwegs bin und über die Straße gehe, dann schaue ich mich um. Wenn ich auf einer Straße gehe, blicke ich regelmäßig hinter mich, ob ein Auto oder auch „nur“ ein Radfahrer kommt. Aber diese Menschen? Nö, kein Stück! „Die werden schon auf mich aufpassen“ ist da vermutlich der Gedanke oder noch besser: „Wenn ich umgefahren werde, bin ich zum Glück im recht.“ Ja, prima, aber eben auch im Krankenhaus.

Es würden so viel weniger Unfälle passieren, wenn die Menschen einfach einmal mitdenken würden. Damit sind natürlich nicht nur die Fußgänger gemeint, sondern auch die Autofahrer und damit auch sicherlich mal ich. Wobei ich schon denke, dass ich sehr rücksichtsvoll und mitdenkend fahre. Aber natürlich unterlaufen auch mir manchmal Fehler. Doch solche suizidären Fehler? Nein, das zum Glück nicht.

When the dawn seemed forever lost…

Meine Frau hat mich letztes Wochenende überrascht – und zwar sehr. So sehr, dass mir gar nicht bewusst wurde, wie sehr ich mich eigentlich darüber gefreut habe. Denn sie hat Karten für das Loreena-McKennitt-Konzert in Frankfurt geholt. Das muss recht schwierig gewesen sein.

Im ersten Moment habe ich zwar durchaus gefreut, aber da ich zur Zeit nahezu gar keine Loreena McKennitt (mehr) gehört habe, war es doch recht weit weg für mich. Nicht falsch verstehen: Ich mag die Musik noch, aber ich habe immer so Phasen, in denen ich verschiedene Sachen höre. Es gab eine Zeit, da habe ich Loreena McKennit rauf und runter gehört. Gerade ihre Live-CD in Toronto und Paris ist bis heute eines meiner Lieblings-Alben.

Aber ich habe sie nun einmal lange nicht mehr gehört, habe es auch immer wieder im Auto weiter gedrückt, wenn der MP3-Player eines ihrer Lieder spielte. Ich war einfach nicht in Stimmung. Vermutlich habe ich sie einfach überhört – in mehrerem Sinne. Doch dann grübelte ich heute nach, als ich erste Vorbereitungen traf und meinen Urlaub organisierte. Denn leider liegt das Konzert an einem Donnerstag, was bedeutet, dass ich mir idealerweise dafür Urlaub nehmen müsste. Ansonsten wird das mit dem Pendeln ätzend und das ist kein Konzert, zu dem ich gehetzt hin will.

Ich hörte mir auf YouTube wieder ein paar Lieder von ihr an und dann erst wusste ich, was das bedeuten würde. Ich könnte das endlich mal live hören! So häufig, wie mich ihre Lieder wirklich bewegt und berührt haben, wenn ich sie laut im Auto oder zu Hause hörte, das könnte ich jetzt live und direkt in der alten Oper in Frankfurt hören. Im Moment dieser Erkenntnis freute ich mich riesig.

Damit ihr versteht, was ich meine, eines der Lieder, die mir wirklich viel bedeuten: „Dante’s Prayer“.

Eines der schönsten Lieder, die ich je gehört habe. In diesem Sinne kann ich wärmstens die „Live in Paris and Toronto: Loreena McKennitt„-CD empfehlen. Nur 18 Euro zur Zeit bei Amazon, aber so schön. Das ist wirklich eine Empfehlung, die mir sehr am Herzen liegt.

Hört euch mal das Video an und wenn es euch gefällt, dann könnt ihr mit der CD nichts falsch machen.

Wait for it

Vor kurzem habe ich mich an einem kleinen Charaktermotiv-Video für meine Schmugglerin versucht. Das lief nur teilweise gut, obwohl ich eigentlich mit den Szenen ganz zufrieden war, aber schwarze Balken haben es mir ein wenig kaputt gemacht.

Dieses Problem ist nicht gelöst, dafür aber ein paar Szenenfehler, die mir nicht so gefallen haben. Es ist immer noch nicht perfekt, vor allen Dingen am Ende bin ich am Überlegen, ob ich das Aussteigen nicht doch noch beim Ausklingen der Musik reinpacke und da eine Szene rausstreiche, aber so langsam wird es – wie ich finde.

Der zweite Versuch:

Ich habe bei der erneuten Arbeit gemerkt, dass ich so langsam doch viel besser mit dem Schnittprogramm umzugehen lerne. Gerade was die Ansichten betrifft. Auch gelingt es mir viel besser, zielgenau bestimmte Stellen zu schneiden.

Vorher hatte ich nämlich immer einmal ein paar Probleme, dass ich dachte, ich könnte manche kleinen Schnitte nicht machen – ich muss nur eine größere Lupe nehmen, um bis den einzelnen Frames auf die Ansicht zu kommen. Das war der ganze Trick.

Intuitiv ist allerdings anders…