The real Torv

Letztens war ich schon begeistert von den Schauspielern in der dritten Staffel von „Fringe“, denn ich fand es beeindruckend, wie sie ihre Alter-Egos aus der anderen Dimension mit teilweise so feinen Unterschieden gespielt haben, die glaubwürdig, nicht zu plump, aber doch markant waren. Allen voran hat mir da Anna Torv gefallen, die bei beiden Olivias Kleinigkeiten in ihr Spiel eingebaut hat – wie das großartige „not easy with a smile“, das Peter in einer Folge anspricht.

Spoiler-Cut!

Dieses „not easy with a smile“ wurde dann sogar noch spannender, denn nachdem sich ein wenig wieder die Spannungen in der Beziehung zwischen Peter und Olivia aufgelöst haben, wird sie dann doch tatsächlich wieder „easy with a smile“ – es wird noch nicht einmal explizit erwähnt. Es wird einfach gespielt und ist da. Großartig.

Aber ganz besonders spannend fand ich dann, als William Bells Geist wieder zurückgeholt wird – in Olivias Körper. Anna Torv ist es da wirklich verdammt gut gelungen, diese Sprechweise von Leonard Nimoy bei Willam Bell zu kopieren, dass es nicht übertrieben wirkte, aber genau dieses Sprechen mit den zusammengekniffenen Zähnen, der Blick, die Mimik… meinen Respekt.

Keine Ahnung, ob ich deswegen Anna Torv als großartige Schauspielerin bezeichnen würde oder ob das eben die Sachen sind, die sie kann und das alles nur im Umfeld der Serie „Fringe“ funktioniert, aber das macht sie einfach hervorragend. In all diesen Rollen blüht sie auf, erfüllt sie mit Leben, so dass ich einfach begeistert bin. Das ist ganz großes Charakterschauspiel!

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