A kingdom for papyrus

Ich habe mir etwas geleistet! Da ich für den neuen Rechner mir auch endlich ein gescheites Textverarbeitungsprogramm zulegen wollte, habe ich mich umgehen. Aber das neue Word ist die Pest und dazu auch noch schweineteuer. Da erinnerte ich mich an einen Tipp in einem Schreibratgeber: Papyrus. Sicherlich könnte ich auch weiter mit Open Office arbeiten wie bisher, aber eigentlich sollte ich als Vielschreiber die paar Euro mehr auch endlich mal in ein vernünftiges Handwerkszeug investieren.

So viel teurer wie eine richtige Microsoft-Office-Lizenz ist es nicht und es sah auf den ersten Blick gut aus. Da sind ein paar Funktionieren dabei, die schon praktisch für Schreiber sind. Schon allein, dass der Duden-Korrektor automatisch mit drin ist spart auch noch einmal ein wenig was, denn der kostet schließlich auch etwas. So gesehen sind die 170 Euro also nicht zu viel, wie ich finde.

Wieso also nicht probieren? Gesagt, getan und vorgestern auch das erste Mal installiert. Im ersten Moment erschlug es mich leicht. Aber das machen neue Textverarbeitungsprogramme wohl immer. Nach meinem ersten Schock kopierte ich den kompletten Text von „Zitadelle der verlorenen Träume“ in das Papyrus-Dokument und bekam den zweiten Schreck, als der Duden-Korrektor zuschlug. Doch auch das ist normal, wie mir zum Glück die Hilfe-Funktion versicherte.

Ich probierte in der Folge ein wenig herum und war auch ganz fasziniert vom Charakterfenster, in dem ich eine Art Notizblock für alle Charaktere habe und dort wichtige Details ablegen kann. Sowieso gibt es so viele Möglichkeiten, wie ich jetzt koordiniert und sinnvoll kleine Notizen machen kann, etwas für spätere Überarbeitung markieren oder vermerken kann und so weiter. Das ging zwar auch mit Word, aber mir scheint es bei Papyrus viel natürlicher im Schreibprozess zu liegen.

Für den nächsten NaNoWriMo blicke ich da also sehr zuversichtlich in die Zukunft, denn das wird mir vieles sehr vereinfachen, was ich bisher eher notdürftig und mit ein paar sehr kuriosen Handgriffen gelöst habe. Bisher sieht das Programm echt vernünftig aus und ich werde bestimmt in Zukunft auch meine Erfahrungen hier entsprechend vermerken.

Wobei ich mal vermute, wenn ihr hier nichts mehr davon hört, dass ich einfach zufrieden damit bin. Eher wenn ich mich aufrege, könnte es mal hier landen – oder wenn etwas wirklich so genial ist, dass ich das nicht für mich behalten kann. Aber momentan macht das doch einen sehr vernünftigen Eindruck auf mich und ich bin zufrieden. Ich hoffe, das hält sich und das ist wirklich eine gute Alternative für die Pest, die sich „Word 2007“ nennt.

2 thoughts on “A kingdom for papyrus

  1. Hm ein paar Screenshots wären ganz hilfreich gewesen. Ich kann mir leider immer noch nicht so viel darunter vorstellen :)
    Aber ich bemühe mal Google. Danke für den Duden und Papyrus Tip.

    • Im Prinzip ist es einfach ein Textverarbeitungsprogramm mit ein paar Zusatzfunktionen, die gerade für Schriftsteller interessant sind. Ich schaue mal, ob ich da demnächst ein paar meiner bisherigen Erfahrungen aufschreiben kann.

      Aber vielleicht hilft in der Zwischenzeit auch die Demo-Version auf der Papyrus-Seite: http://www.papyrus.de/demos.htm

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