Plötzlich Prinzessin

Nachdem ich bei „Silent Hill 2“ nicht weiter gekommen bin und auch wieder einfach etwas Nettes zum Spielen brauche, habe ich mich endgültig entschlossen, „Atelier Meruru“ anzufangen – nachdem ich es letztes Wochenende bereits installiert hatte. Die Entscheidung war goldrichtig, denn auch dieser Teil ist einfach bodenständig sympathisch.

Anfangs war ich ein wenig unschlüssig, ob ich Meruru vom Charakter her wirklich interessanter als Totori finde. Bisher mag ich Totori auch durchaus mehr, aber es mag sein, dass sich das im Laufe der Handlung noch ändert. Totori hatte ein paar mehr skurrile Eigenarten, die sie so nett liebenswürdig gemacht haben. Meruru hat zwar auch einen an der Klatsche, aber bisher ist bei mir der Funke zu diesem Charakter noch nicht so ganz übergesprungen, auch wenn ich sie mag.

Einfacher macht es aber auf jeden Fall, dass man so einige alte Bekannte aus „Atelier Totori“ wiedertrifft. Auch die Spielmechanik hat sich nicht großartig verändert und trotzdem haben sie sie angenehm umgestaltet, so dass man nicht das Gefühl hat, einfach das gleiche Spiel mit anderem Charakter und anderer Story zu spielen.

Das gesamte Spiel hat bereits jetzt so einen leichten Suchtfaktor für mich, dieses typische: „Ah, das mache ich noch und das und das… aber dann mache ich wirklich Pause!“ Und bevor man es sich versieht, ist aus „das mache ich gerade noch“ eine weitere Stunde geworden. Das spricht auch für den Charme dieses Teils wieder und ich denke, dass die Spielereihe gerne deswegen unterschätzt wird, denn man bemerkt nicht, wie sehr einen das doch alles fesselt, obwohl es so… bodenständig normal alles ist.

Ich denke jedenfalls, ich werde mir auch in Zukunft jeden neuen Atelier-Teil besorgen, denn nachdem mich auch „Atelier Meruru“ in seinen Bann zieht, bin ich sehr zuversichtlich, dass das jeder Teil der Reihe machen dürfte. Einfach schön…

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