Room with a view

Endlich war ich in „Avengers“! Zum Glück hat es geklappt, dass meine Frau trotz mangelndem räumlichen Sehen in einem 3D-Film auch was erkennen konnte! Was für ein toller Film – dazu später vielleicht mehr! Aber… was für ein unnötiger 3D-Quatsch.

Der Film war großartig, aber wozu das 3D? Kann mir das mal jemand verraten? Das hat dem Film nahezu Null gebracht – und mit Null meine ich wirklich Null. Mich hat sogar manche Kameraeinstellung eher wieder aus diesem tollen Film gerissen, weil ich gemerkt habe, dass die nur für den 3D-Effekt so gedreht wurde. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass Joss Whedon da herzlich wenig dagegen machen konnte.

War das also wirklich notwendig, dass ich hier den Film nicht auch auf 2D in Deutsch sehen konnte? Die Antwort ist ein klares: Nein, verdammt! Das ist absoluter Humbug, gerade bei diesem Film. Denn er klappt super ohne diesen Schnickschnack und braucht es nicht.

Wollen wir hoffen, dass sich dieses ausschließliche 3D-Modell nicht durchsetzt.

2 thoughts on “Room with a view

  1. Ich bin großer Fan vom 3D-Kino. Nicht vom jemand fuchtelt mit einem Schwert mit Absicht direkt vor meiner Nase rum, sondern ein Fan von der Räumlichkeit und Tiefe der normalen Situationen. Wichtig ist halt nur, dass meine keine verdunkelnde Shutterbrille hat, sondern eine Polarisationsbrille.

    • Das kann ich durchaus verstehen und an sich habe ich auch nichts gegen 3D. Problem war für mich bei „Avengers“ halt, dass es leider keine Alternative gab und meine Frau kein 3D sehen kann.

      Ende vom Lied: Wir haben mehr bezahlt und keinen zusätzlichen Nutzen gehabt, sondern nur mit blöden Brillen im Kino gesessen, die keiner von uns haben wollte.

      Das ist halt, was mich stört: die fehlende Alternative und gerade bei „Avengers“ die eigentliche Unnötigkeit. Meiner Ansicht nach hat das 3D (wie auch bei Avatar damals) eher vom Film abgelenkt.

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