Never underestimate the power of pie

Nach ungefähr 40 Spielstunden habe ich jetzt bei „Atelier: Meruru“ ein schönes Ende erreicht – auch wenn es schade ist, denn ich hatte noch so viel vor. Mir scheint, dass ich zwar ganz schön weit in den fünf Jahren gekommen bin, die man als Zeitlimit hat, aber ein paar Dinge fehlten mir noch.

Ich war kurz vor Stufe 10 des Königreichs, außerdem hat es sich so angefühlt, als ob ich noch ein wenig mehr in Richtung der „Potion of Youth“ hätte forschen können, jedoch wusste ich nicht, wo genau weitermachen. Ich glaube, die Richtung mit dem „Endless Corridor“ war auch gut, aber am zweiten Maiden-Boss habe ich mir lange die Zähne ausgebissen; danach kam dann sogar noch ein dritter, den ich einfach nicht besiegen konnte. Vielleicht geht es danach dort weiter.

Ähnlich bin ich im Vulkan nach dem Besiegen der Drachen an eine Sackgasse gekommen, bei der ich „irgendwas“ machen konnte, aber ich habe nie herausgefunden, was. Dann gab es da noch die Echsenmenschenbedrohung, die ich bearbeitet habe, aber während dem Aufbauen des Außenpostens dann doch vom Spielende eingeholt wurde; obwohl ich Sterk immerhin besiegen konnte, nachdem ich ein wenig mit den Gegenständen von Meruru getrickst habe. Aber da gibt es definitiv noch mehr, was ich machen könnte.

Dann gab es da noch einige Tasks, die ich nicht beendet habe, weil mir zum Schluss einfach die Zeit weggelaufen ist und Alchemy Level 50 habe ich zwar nicht erreicht, war aber auch nicht mehr viel Weg bis dorthin. Wenn ich es noch einmal anfangen sollte, weiß ich wenigstens, was ich wie und wo angehen muss und erst gegen Ende habe ich auch ein paar Dinge in der Alchemie und im Kampfsystem kapiert. Das wird mir bei einem erneuten Durchspielen sehr hilfreich sein.

Denn dass ich Effekte freischalten kann, haben sie zwar erklärt, hatte ich aber nahezu das komplette Spiel falsch verstanden – denn ich dachte immer, die meinten die Effekte, die man durch die Zutaten draufpackt. Auch das mit den LP habe ich erst gegen Schluss verstanden und ich mich ständig gefragt, warum meine Charaktere irgendwann nur noch sehr wenig Schaden machten.

Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden und ich glaube, das Ende ist sogar besser als das, welches ich in „Atelier Totori“ erreicht hatte. Es war einfach schön, einmal wieder die Charaktere fünf Jahre zu begleiten und sie heranwachsen zu sehen. Das Ding ist, dass sie dabei einem nämlich auch ans Herz wachsen – sehr. Ich werde die alle jedenfalls sehr vermissen und finde es wirklich schade, dass inhaltlich die Reihe jetzt auch an einem Ende ist. Vielleicht hole ich mir dann doch mal „Atelier Rorona“, auch wenn ich gestehen muss, dass ich nicht weiß, ob mir da Totori und Mimi nicht zu sehr fehlen würden – und auch Meruru ist doch zu einem netten Charakter geworden.

Dann bin ich mal gespannt, wann und wie das nächste Atelier-Spiel wird. Scheint immerhin demnächst in Japan rauszukommen. Ich tippe mal, dass das also noch ungefähr ein Jahr dauert bis das bei uns erscheint. Ich freue mich aber darauf.

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