Erinnert sich noch jemand an… Shadow of the Beast?

Es war merkwürdig, wie ich früher Spiele spielen konnte: Shadow of the Beast war so ein Fall, bei dem ich überhaupt nicht wusste, worum es genau ging. Ich glaube, ich hatte im Spielfortschritt nie mehr als 10% oder 20%, aber trotzdem habe ich es immer wieder und wieder gespielt. Als dann der zweite Teil mit dem Trailer kam, war ich absolut begeistert! Hatte aber immer noch keinen Plan und so gerne ich Shadow of the Beast gespielt habe, verstanden habe ich es nie.

Ich bin umher gelaufen, bin in die Höhlen rein, habe Viecher umgehauen, manchmal irgendwelche Dinge aktiviert und dann bin ich irgendwann gestorben. Aber ich bin noch nicht einmal ansatzweise in die Nähe eines Endes gekommen. Warum hatte das also so viel Anziehungskraft auf mich?

Erst einmal war die Graphik damals natürlich gut. Das hat Spaß gemacht. Die Musik war ebenso typisch liebevoll und großartig zu der Zeit. All das zusammen hat einfach eine Atmosphäre erzeugt, in der ich gerne gespielt habe. Denn es fühlte sich fantastisch an. Ich weiß nicht, wie viel da meiner persönlichen Vorstellungskraft zuzuschreiben ist und ob man eigentlich gar nicht so viel Spaß an den beiden Spielen haben konnte, wenn man sie nicht verstand. Mir langte das aber, denn egal, was ich im Spiel machen sollte, ich mache immer mein eigenes Ding – und das regelmäßig.

Wobei ich mich kurioserweise an den Endboss erinnern kann – an diesen großen Zeh des Riesen. Habe ich es also doch durchspielen können, obwohl ich keinen Plan hatte und mich auch nicht mehr daran erinnern kann? Sehr spannende Erinnerungen und schade, dass ich das nicht auflösen kann.

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