In der Dunkelheit leuchtet das Licht am hellsten

Die Handlung von Alan Wake ist phantastisch – im doppelten Sinne. Das hat so schöne postmoderne kleine und größere Ideen drin, dass mein Poststrukturalisten-Herz sich einmal wiederfreut. Aber ebenso ist das eine ungeheuer fesselnd Horrorstory.

Ich steuere vermutlich auf den Showdown zu und gerade weil es so postmodern ist, zieht mich das noch mehr mit in die Handlung hinein. Es ist schwer zu erklären, ohne zu spoilern. Schon allein die Sprüche, die manche NPCs auf dem Weg von sich geben sind so witzig und intelligent und tief, dass ich breit grinsend, aber auch extrem angespannt vor dem Computer sitze.

Das packt mich und ich kann Alan Wake wirklich nur jedem empfehlen, der was für Schriftsteller und Horror und Postmoderne übrig hat. Wer aber nicht die Zeit oder Muße dazu findet, das selbst zu spielen oder auch das Geld (noch) nicht ausgeben will, der kann sich beim Marc ein Let’s Play anschauen.

Mich persönlich hat das Let’s Play nach ca. 3-4 Minuten überzeugt und ich holte es mir direkt auf Steam. Ich habe es nicht bereut – im Gegenteil. Ich bin heilfroh, dass ich darüber gestolpert bin. Schaut es euch einfach mal an und dann seht ihr, ob das was für euch sein könnte.

Klar, das Ende habe ich noch nicht gesehen, aber ich bezweifle, dass es mich enttäuschen wird. Das sagt mir einfach ein Bauchgefühl, dass das genauso hervorragend endet, wie es mich bisher unterhalten hat.

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