Full Gaming Alchemist

Ursprünglich wollte ich Atelier Rorona nicht spielen, auch wenn es der erste Teil der Arland-Reihe ist, von denen mir Teil 2 und Teil 3 gefallen haben. Dennoch hat es mich gereizt und daher liegt es nun in meiner PS3. Macht es Spaß? Ja, auf jeden Fall. Merke ich, dass es der erste Teil ist und er schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat? Ja, auch das.

Das Spiel-Erlebnis wurde gegenüber Atelier Rorona in Atelier Totori doch deutlich verbessert – die Navigation zwischen Basket und Container ist viel komfortabler, das Interface intuitiver, auch das Alchemie-System ist übersichtlicher in den späteren Teilen. Das hat mich zu Anfang doch ein wenig gestört. Nichtsdestotrotz ist es ein Atelier-Teil und daher haben mich die Charaktere und die kleinen Geschichten wieder in ihren Bann gezogen; obwohl ich Rorona als Charakter gar nicht so mag und mir Totori und Mimi fehlen. Dafür gibt es aber Tsundere-Ersatz durch Cordelia, die auch in Atelier Totori schon großartig war.

Mal schauen, ob ich Atelier Rorona wirklich durchspiele oder es mir nur anschaue. Manche Eigenheiten sind doch nicht ganz schön für das Spielgefühl und die nerven ein wenig, wenn man durch die späteren Teile Besseres gewohnt ist. Dann wiederum bin ich beim Anschalten der PS3 direkt wieder in dieser netten, kleinen und beschaulichen Welt, in der alles so bodenständig sympathisch und einfach und dennoch mit einem Hauch Epik ist.

Da der neue Atelier-Teil mit der Veröffentlichung hier in Europa wohl noch einige Monate auf sich warten lässt, bleibe ich dann bei Atelier Rorona – und vielleicht spiele ich einfach alle drei dadurch am Stück mal durch. Wiederspielwert haben sie schließlich alle.

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