I know, isn’t it great?

Die letzten drei Castle-Folgen, die wir am Wochenende gesehen haben, waren einmal wieder absolut großartig. Leider zu wenig von Castles Familie, aber dafür richtig tolle, andere Charakterzeichnungen. Eine Folge war mit einer Schauspielerin, die Nikki Heat spielen soll – und das war echt großartig geschrieben. Ebenso jedoch die Folge darauf, in der es um Bühnenzauberer und deren Illusionen ging – genau der richtige Fall für Castle.

Während die beiden Folgen jedoch insgesamt eher amüsant waren, war die Folge danach extrem spannend und hatte natürlich einmal wieder mit dem eher seltenen Meta-Plot bei Castle zu tun. Ich muss gestehen, dass ich bis zum Schluss wirklich um das Leben von manchem Nebencharakter gezittert habe. Ich will natürlich nicht verraten, was passiert ist, aber ich habe es ihnen bis zuletzt zugetraut, sich von einem bisherigen Charakter zu verabschieden.

Keine Ahnung, warum ich mich mit vielen anderen Krimisendungen schwer tu und warum Castle die Ausnahme ist. Auch wenn ich großer Fan von Nathan Fillion bin, kann ich mir kaum vorstellen, dass es nur an ihm liegt. Denn ich mag auch David Boreanaz, aber konnte mich trotzdem bis heute nie wirklich auf Bones einlassen.

Wer Castle noch nicht gesehen hat, der kann sich ohne in Spoiler-Gefahr zu geraten, das Opening der dritten Staffel ansehen. Das fasst es sehr schön zusammen. Klar, im Nachhinein betrachtet sieht man da auch Szenen, aus denen man aber keinen Schluss ziehen kann, wenn man den Zusammenhang nicht kennt.

Voilá – Castle in der bekannten Nussschale: Richard Castle ist Krimischriftsteller und geht aus Recherchegründen einer Polizistin bei ihren Fällen regelmäßig auf die Nerven – und ist dabei überraschend hilfreich.