The big moments are gonna come

Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie wenig sich Menschen umschauen und wie leichtfertig das häufig ist – besonders im Straßenverkehr. Da wird einfach die Tür aufgemacht, obwohl die zur Hauptstraße aufgeht und es wird überhaupt nicht darauf geachtet, ob ein Auto kommt. Da steht man auf der Straßenseite am Auto und überprüft gar nicht, ob die Autos auch an einem vorbeikommen, sondern wurschtelt weiter mit einem aus dem Auto hängenden Bein am Gepäck herum.

Da herrscht ein solches Gottvertrauen in die Übersicht der Autofahrer, dass es mich ganz ehrlich gruselt. Klar, sowas kann man mal vergessen, weil man Eile ist oder seinen Kopf ganz woanders hat. Gefährlich ist es trotzdem! Sicherlich müssen die Autofahrer da auch drauf achten und ist deren Pflicht, aber jeder Verkehrsteilnehmer – auch Fußgänger und Radfahrer – haben die gleiche Aufmerksamkeitspflicht, wie Autofahrer.

Natürlich hat der Autofahrer das gefährlichere „Werkzeug“ auf den Straßen und sollte daher noch mehr aufpassen. Aber wenn ich mir ansehe, wie achtlos und fahrlässig sich manche Nicht-Autofahrer im Straßenverkehr verhalten, wundern mich manche Unfälle nicht mehr. Das ist dann bitter, wenn es da zum Unfall kommt und natürlich hat der Autofahrer da dann auch schuld – denn auch der hätte aufpassen können.

Aber wenn einfach alle mal ein wenig mehr aufpassen würden und nicht auf ihr Recht beharren, dass man ja die unterlegene Partei wäre, dann wäre das besser – für alle Seiten. Denn wenn jeder aufpasst, dann macht eben auch irgendjemand häufiger die richtige Entscheidung, wenn einem anderen mal ein Fehler passiert – denn dass diese Fehler passieren ist ärgerlich und nicht gut, aber passiert eben auch. Aber wenn einfach manche Menschen dieses Risiko so mutwillig durch eigene Achtlosigkeit erhöhen, dann ist das einfach nicht gut.

Nicht immer die Schuld und Aufmerksamkeitspflicht von sich wegschieben. Denn da nehme ich mich auch definitiv nicht aus und versuche auch immer selbst darauf zu achten. Um so mehr ärgert es mich, wenn ich merke, wie egal es doch vielen Menschen ist.