Writingly ever after

Unverhofft kommt oft. Eigentlich hatte ich gestern vor, was Anderes zu schreiben. Aber als ich dann den Blog-Beitrag fertig hatte und auch das Lied noch einmal angehört hatte, hatte ich eine Eingebung – und plötzlich auch ein Ende.

Das überkam mich von eben auf jetzt, dass ich einfach eine saucoole Ausblende hatte und während es anfangs nur ein Satz war, mit dem ich aufhören wollte, wurde aus dem Satz dann plötzlich ein Absatz und dann noch ein Absatz und somit habe ich sogar eine komplette Ausleitung aus dem normalen Geschehen. Und als ich damit fertig war, kam auch noch direkt ein Epilog hinterher, um einen Ausblick auf den nächsten Teil zu geben.

Das ist absolut wichtig für mich gewesen, denn jetzt weiß ich, wo ich ankomme – nicht nur, wo ich hin will. Ich kenne jetzt nämlich nicht mehr nur die Richtung, sondern den Ort und das ist viel wert. Jetzt geht es nur noch um die Reise dorthin und die ist zumindest gefühlsmäßig schon in meinem Kopf drin.

Durch ein paar assoziative Kapitelüberschriften habe ich da sogar einige Wegpunkte, so dass mein Plot zwar nicht ausgefeilt ist, aber jetzt muss ich den Weg nur noch gehen und werde dabei sicherlich noch ein paar Mal im Laufe des noch kommenden Novembers überrascht, aber es gibt ungeheuer viel Sicherheit.

Ich habe ein Ende, ich habe einen Plot, ich habe einen Konflikt, ich habe eine Prämisse, ich habe Entwicklungen. Mehr brauche ich nicht, um jetzt die letzten 30.000 Wörter oder noch mehr zu rocken.

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