But I was young and foolish

Vor einiger Zeit war ich bei einem Konzert von Loreena McKennit in Frankfurt – die Karten hatte mir meine Frau geschenkt. Auch nach Monaten habe ich immer die Bilder und Klänge und Momente in Erinnerung davon, die mich so schnell sicherlich nicht verlassen werden. Denn das war einfach ein so wunderschönes Konzert, dass ich danach noch lange ganz hin und weg war.

Loreena McKennit mochte ich sowieso schon immer, aber live war das noch einmal eine ganz andere Sache. Das hätte ich in dem Fall nicht gedacht, weil auch ihre CD-Stücke immer sehr authentisch wirken und ich auch am liebsten die Live in Toronto höre, was schließlich auch live ist. Aber wenn man da sitzt, sie dort steht und dann alles da auch wirklich passiert, ist das schon überwältigend.

Besonders angetan hat es mir bei ihr häufig, wenn sie bekannte Gedichte singt, von denen ich ein paar nun einmal aus meinem Englisch-Studium kenne. So war mit einer der Höhepunkte ein Lied, das ich jetzt erst wieder entdeckt hatte, als ich mir für 7 Euro ein MP3-Album von ihr holte und das da drauf war und ich im gleichen Moment dachte: „Nein, das ist da auch drauf! Geil!“

Direkt habe ich es auf Repeat gehört und auch wenn es nicht ganz das gleiche ist, so ist es doch atemberaubend schön. Es ist „Down by the sally gardens“ von Yates und auf YouTube habe ich es sogar auch gefunden.

Down by the salley gardens my love and I did meet;
She passed the salley gardens with little snow-white feet.
She bid me take love easy, as the leaves grow on the tree;
But I, being young and foolish, with her did not agree.

In a field by the river my love and I did stand,
And on my leaning shoulder she placed her snow-white hand.
She bid me take life easy, as the grass grows on the weirs;
But I was young and foolish, and now am full of tears.

Einfach so wunderwunderschön.

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