A new beginning

Der Urlaub ist nun auch offiziell vorbei und da bin ich wieder. Allerdings habe ich die letzten Wochen ein wenig gegrübelt und es hat schon gut getan, nicht jeden Tag hier schreiben zu müssen. Ich war deutlich produktiver und bin bei der Aufbereitung meines NaNoWriMo2013-Entwurfs deutlich weitergekommen. Das wäre mir vermutlich nicht gelungen, wenn ich täglich hier meinen Eintrag hätte abliefern müssen.

Das bedeutet nicht, dass ich hier nicht mehr schreiben will – im Gegenteil. Nur war ursprünglich der Plan, hier „nulla dies sine linea“ zu fahren, also: „Kein Tag ohne eine (geschriebene) Zeile.“ Das war auch gut, denn so habe ich mir das antrainiert und das ist eine definitiv wichtige Eigenschaft, die man als Schreibender erlernen sollte. Das war anfangs schwierig, aber irgendwann kam die Routine und ab dann war es kein Problem mehr.

Doch ich brauche das nicht mehr. Mittlerweile schreibe ich sowieso immer täglich – auch ganz ohne Blog. Daher werde ich mit diesem Jahr diese Beschränkung von mir und diesem Blog nehmen. Das dürfte mich für so viele Sachen befreien, aber im Gegenzug bezweifle ich, dass es hier sonderlich schweifen lassen werde. Es kann nur auch mal sein, dass hier nicht täglich was steht. Aber ich denke, das dürfte zu verschmerzen sein, oder?

Ich stelle es mir einfach angenehmer vor, wenn ich nach Hause komme, ein paar Dinge im Kopf habe und die direkt in mein Manuskript hacken kann, ohne im Nacken noch die Deadline des Blogs hier haben zu müssen. Das ist unschön und blockiert auf eine gewisse Weise. Und da ich noch genug offene Stellen in meinem Manuskript habe, brauche ich diesen Spielraum, um kreative Schreibenergie dorthin zu kanalisieren und nicht in dieses Blog.

Allerdings brauche ich das Blog noch weiterhin. Denn irgendwo will ich schließlich auch meine Gedanken, Erlebnisse und kleinen Fingerübungen verewigen. Auch wenn ich es von anderen Blogs kenne, dass nach so einem Schritt es dann irgendwann einschläft, denke ich, dass gerade wegen dieser Erkenntnis das hier nicht passieren wird – und weil ich das hier gerade geschrieben habe. Die Blöße möchte man sich schließlich nicht geben; eine alte NaNoWriMo-Weisheit.

Ab jetzt wird hier wieder geschrieben! Unregelmäßiger vermutlich als die letzten Jahre, aber: Ich bin wieder da!

2 thoughts on “A new beginning

  1. Willkommen zurück! :)

    ich hab einen ganz anderen, aber trotzdem sinnverwandten Vorsatz für 2013 gefasst:
    Ich habe mein Aufstehen noch etwas vorverlegt und die erste Stunde des Tages gehört 2013 meinen diversen Projekten. Ich lob ja keine Tage vor dem Abend und es ist ja erst der 8. 1., aber bisher fühlt es sich gut an.

    Und klar, ich lese hier auch weiter mit, wenn es nicht absolut jeden Tag was Neues gibt :)

    VIele Grüße,
    Thomas

    • Vielleicht ist auch kaum ein Unterschied zu sonst. Ich habe es nur gemerkt über den Urlaub, dass es doch sehr befreiend war und so habe ich dann nicht noch diesen Klotz am Bein, wenn ich eigentlich gerade in Schreibstimmung bin, aber noch nichts für das Blog geschrieben habe, das doch hierfür zu verwenden. Bei meinem Entwurf wäre das eben besser aufgehoben. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt.

      Aber das mit der Stunde früher ist eigentlich ein guter Vorsatz. Wenn ich nicht so ungeheuer schwer in die Gänge kommen würde, dann könnte ich das auch probieren.

      Ich habe allerdings sowas „Ähnliches“ auch seit ein paar Monaten bereits gemacht: Ich stehe auch etwas früher auf als sonst, frühstücke aber – das habe ich früher selten gemacht. Irgendwie bin ich kein Frühstücker.

      Das ist nämlich was, was selbst ich Morgenschlurfer hinbekomme: Futtern. Vielleicht wird irgendwann auch einmal Schreiben daraus.

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