Spaß haben leicht gemacht

Ich sollte einfach offizielle Foren nicht mehr lesen. Das bekomme ich immer wieder gesagt, aber ich gebe es nicht auf, denn ich glaube grundsätzlich an das Positive im Menschen und dass man ihnen etwas erklären kann und sie überzeugen kann. MMORPGler vermutlich nicht. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Eine kleine Liste, wie man Spaß in Defiance hat:

– Schnell durch das Tutorial und das erste Gebiet durch
– Auf die Episoden- und Storyquests konzentrieren, nicht auf die Side-Quests
– Leute suchen, mit denen man es gemeinsam zocken kann
– Nicht mit MMORPGs vergleichen
– Nur spielen, wenn man Shooter mag
– Durch die Landschaft mit Vehicles brettern als gäbe es keinen Morgen mehr
– Coole Aktionen starten, Gegner umrunden, aus erhöhter Position bekämpfen, aus der Deckung bekämpfen
– Hellbugs im Flug zerbröseln
– Rolling‘, rollin‘, rollin‘!
– Bei Arkfalls die Schrotflinte in die wunde Stelle des Kristalls halten und abdrücken
Und ganz wichtig: Nur dann spielen, wenn man Lust darauf hat – sollte eine Selbstverständlichkeit sein, ist es nur leider nicht mehr.

Klappt bei mir. Gerade der Punkt „Leute suchen, mit denen man es spielen kann“ ist wichtig, wichtig, wichtig. Das macht dann nämlich noch einmal Spaß, denn dafür ist das Spiel gebaut – Koop und so, ’ne?

Alles in allem kann ich das Spiel als Third-Person-Shooter-MMO wirklich empfehlen, aber wer mit Kinderkrankheiten am Anfang eines Spiels auf dem Kriegsfuß steht, sollte wirklich lieber noch ein wenig warten. Trion hat bei Rift bewiesen, dass sie gute Patchs bauen, dass sie schnelle Patchs machen und dass sie grundsätzlich gute Überarbeitungen an ihrem Spiel machen. Daher bin ich auch bei Defiance zuversichtlich.

Wer aber ein absolut rundes Spielerlebnis will, für den ist Defiance noch nichts – aber sicherlich bald.

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