You have to find a place to make a difference

Ich muss gestehen: So ganz verstehe ich nicht, warum mir Defiance so viel Spaß macht. Sicherlich beschwere ich mich darüber nicht, aber mich wundert es.

Wenn man sich umhört oder auch gerade Foren liest, dann wird da ständig gemeckert: Das Spiel ist total verbuggt, die Quests sind zu generisch, es ist nur stupider Grind. Trotzdem spiele ich zur Zeit fast täglich Defiance; immer, wenn ich kann. Trotzdem freue ich mich den ganzen Tag darüber, wenn ich nach Hause komme und dann mich einloggen kann.

So ganz entkräften kann ich diese Kritikpunkte nämlich alle nicht. Es ist wirklich höllisch verbuggt. Beispielsweise habe ich am Wochenende eine Hauptstory-Mission fünfzehn Mal neu anfangen müssen, weil der NPC, den ich bei der Eskorte begleiten muss, einfach nicht weiterging. Also: Kurz PvP gemacht, gewartet bis das Gebiet sich resettet hat und wieder rein. Das war entnervent nach einer Weile, aber es hat mich nicht so ganz gestört.

Die Quests sind zu generisch und auch das stimmt. Die Struktur ist immer ähnlich und macht auch nichts Neues. Entweder dies oder das umhauen oder dies oder das mit „E“ benutzen. Trotzdem mag ich die Sequenzen, trotzdem gefallen mir sogar manche Kleinigkeiten in den Side-Missions. Es stört, dass der eigene Charaktere stumm ist. Dennoch gefällt mir die restliche Synchronisation unglaublich gut.

Es ist tatsächlich Grind, Grind, Grind. Waffe leveln? Dafür musst du sie benutzen. Wo benutzt du sie? Im Kampf. Es gibt Contracts als Rufsystem, wodurch man dann bei bestimmten Händlern Items erhält. Was muss man dafür machen? Meist so und so viel Mobs in dem und dem Gebiet umhauen. Dennoch macht es mir Spaß.

Wieso?