The defiant few

Klischees – viele von uns kennen diesen Ausdruck und häufig wird er negativ benutzt. Gerade viele Freizeitkritiker beschweren sich über zu große Klischees in diesem oder jenem. Sobald man einen Stereotyp sieht, meint man gleich, dass man ein Klischee gefunden hat.

Das habe ich gerade im Zuge der Defiance-Serie wieder und wieder gehört. Da laufen sie wieder auf und sind ganz stolz, dass sie diesen oder jenen Stereotyp entdeckt haben und behaupten gleich, es wäre eine Schwäche. Doch das ist eine naive und oberflächliche Sichtweise, die meist nur dazu gedacht ist, Pseudo-Argumente gegen etwas zu finden.

Was die Leute finden, sind aber meist keine Klischees, sondern Stereotypen. Ein Klischee wird er erst dann, wenn er abgedroschen ist oder schlecht eingesetzt wird.

Aber gut eingesetzte Stereotypen sind wichtig. Das ist etwas, was ich sowohl als Rollenspieler als auch als Schreiber gelernt habe. Sicherlich kann man das übertreiben und es gibt so einige, die das machen. Gerade Disney schießt gerne mal deutlich über das Ziel hinaus. Aber häufig machen sie es auch genau richtig.