Supernatural Horror in Music – Der Gesang in der Stille

Supernatural Horror in Music – Der Gesang in der Stille

Letztes Jahr ist noch eine Anthologie mit einer Kurzgeschichte von mir erschienen: „Der Gesang in der Stille“ in der Anthologie „Horror Musica Daemonica“. Dabei handelte es sich um eine Ausschreibung von Detlef Klewer, mit dem ich sogar schon Seite an Seite in den „Verbotenen Büchern“ erschienen bin. Da mir seine Kurzgeschichte „Der Köderwurm“ wirklich gut gefallen hatte, dachte ich mir: „Da musst du mitmachen!“

Worum geht es in „Horror Musica Daemonica“? Ich kann es in zwei Worte packen, die allerdings auch schon der Titel verrät: Musik und Horror. Die Bandbreite unterschiedlicher Geschichten ist entsprechend groß – von einer faust’schen Geschichte über Eitelkeit und Virtuosität über irische Klagegeister und verfluchte Musikinstrumente bis hin zu musikalischen Dämonen und kosmischem Melodiegrauen. Mein eigener Beitrag ist natürlich eher letzterem zuzuordnen und hat – wie so häufig – eine cthuloide Grundthematik.

Horror Musica Daemonica - Holger Göttmann
Strandurlaub mit der Horror Musica Daemonica auf Kos in Griechenland.

Das Drumherum

Holger Göttmann - Der Gesang in der Stille - Kurzgeschichte

Schon im Vorfeld war das Arbeiten an der Anthologie aber wirklich angenehm. Nach der Einsendung meines Beitrags kam recht zügig die Zusage und alles passierte sogar noch viel schneller. Denn ehe ich es mich versah, war mein Beitrag lektoriert – mit einem der besten Lektorate, die ich bis dahin erhalten habe. Danke dafür! Ebenso rasch schickte mir Detlef dann eine Illustration, die er extra für meine Kurzgeschichte gemacht hat, denn jede Geschichte erhielt ein solches Bild. Ich gebe zu, dass ich vollkommen begeistert war und immer noch bin. Seht euch den Beo an! Toll!

Die Anthologie erschien im Karina-Verlag und auf der Website des Verlages könnt ihr das Buch bestellen. Ich persönlich würde euch empfehlen, direkt dort zu kaufen. Zwar kann man die Anthologie auch auf Amazon erwerben, aber da nicht der volle Gewinn pro gekauftem Buch bei den Verlagen ankommt und gerade Klein- und Kleinstverlage darunter doch ziemlich leiden, lege ich jedem Interessierten sehr ans Herz, direkt beim Verlag selbst zu bestellen. Damit kommt mehr des Geldes bei denjenigen an, die das Buch auch produziert haben.

Gruselige Kurzgeschichten zum Thema Musik

Die Kurzgeschichten sind allesamt angenehm unterschiedlich und doch thematisch zusammenpassend, denn in jeder einzelnen zeigt sich das musikalische Horrormotiv auf die eine oder andere Weise. Meine persönlichen Favoriten sind „Die Hände des Pianisten“ von Florian Krenn, „Der Cellobogen“ von Christine Jurasek und „Die Sinfonie der Frau Kruse“ von Leif Inselmann. Gerade der Frau Kruse habe ich mich natürlich thematisch sehr verbunden gefühlt. Wieso? Da will ich nicht spoilern. Aber ich vermute, ihr könnt es euch schon denken.

Auch die anderen Geschichten sind natürlich gelungen und es ehrt mich, in einer Anthologie mit so vielen kreativen und schönen Texten zu stehen. Aber diese drei Kurzgeschichten haben mich auf die eine oder andere Weise beeindruckt und eine besondere Saite angeschlagen – um bei dem Musikmotiv zu bleiben. Ich persönlich hatte jedenfalls meinen Spaß mit der Anthologie, als ich alle Geschichten während unseres Urlaubs auf Kos in Griechenland gelesen habe.

Neues Projekt mit Detlef 2019

Mit der Anthologie „Horror Musica Daemonica“ war die Zusammenarbeit mit Detlef aber noch nicht beendet. Denn ein paar Monate später erhielt ich von ihm eine E-Mail, dass er an einer weiteren Anthologie arbeitet und dafür gerade Autoren zusammensucht, mit denen er gerne zusammengearbeitet hat. Das war natürlich Balsam für die Schreiberseele und hat mich immens gefreut. Denn dass einerseits meine Geschichte in so guter Erinnerung geblieben ist und auch die Zusammenarbeit so positiv empfunden wurde, ist einfach schön zu hören. Da auch ich das Teamwork und die Kommunikation super fand, sagte ich direkt zu.

Gegen Ende 2018 habe ich daher an einer weiteren Geschichte gearbeitet und ich bin schon sehr gespannt auf das, was Detlef wieder an Illustrationen dazu zeichnet. All zu viel will ich auch noch gar nicht verraten, aber der momentane Plan für diese neue Anthologie sieht ein Erscheinungsdatum gegen Mitte 2019 vor. Ich bin schon sehr neugierig – natürlich am meisten darauf, wie meine Schreiberkollegen das Thema in ihrer Geschichte umgesetzt haben und mit wem ich dann wieder Seite an Seite stehen darf. Mich hat es diesmal mit meiner Geschichte in etwas ungewöhnlichere „Film Noir“-Gefilde verschlagen; allerdings halte ich mich dabei natürlich felsenfest an eine cthuloide Grundthematik. Es wird also regnerisch, dunkel und fischig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.