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Auch die Folgen „Chuck“, die wir dieses Wochenende gesehen haben, sind einfach großartig gewesen und haben mich wirklich mitgerissen. Ich habe selten bei einer Serie so herzhaft mitgelacht, da ich doch eher der stille Schmunzler bin, aber ebenso angespannt dort gesessen und die Daumen gedrückt.

Meine Frau hat eine gute Zusammenfassung der Serie gefunden, die eigentlich alles sehr gut umschreibt und ein Gefühl für die Serie an sich gibt und zwar die Erklärung, die Chuck selbst am Anfang der zweiten Folge gibt.

Die zweite Staffel wird immer spannender und auch whedonesker. Aber auch die Charaktere werden immer tiefgründiger und sogar der geekigen Nerd-Herd sind so einige ungewollt heroische Momente beschert. Sogar der anfangs doch sehr flache Captain Awesome hat mittlerweile einiges an Tiefe gewonnen und ist auf eine sehr skurrile Art sympathisch.

Sometimes the nerd gets the girl

Vermutlich würde ich die 2. Staffel „Chuck“ in einer Woche durchgeschaut haben, wenn ich nicht pendeln müsste. Nach jeder Folge denke ich mir: „Ja, bitte noch eine.“ Aber geht eben nicht, daher wurden es an diesem Wochenende nur vier Folgen. Aber ich freue mich schon auf nächstes Wochenende.

Die Serie funktioniert wirklich in jeder Folge und die Charakter sind so überaus liebevoll geschrieben mit netten kleinen Überraschungen. Ganz besonders nett ist natürlich die Beziehung zwischen unserem Ober-Nerd Chuck und der Agentin Sarah. Das hat einfach so viel unglaubliche Tiefe und Spannung und ist ein Wechselspiel der Gefühle.

Wenn ich übrigens der aktuellen Folge glauben darf, dann hatten Sarah und ich übrigens im gleichen Jahr Schulabschluss. Aber da man sowieso nicht sicher sein kann, ob ihr wirklicher Name denn wirklich „Jenny“ ist, ist die Frage, ob selbst das stimmt.

You don’t bring a gun on a real date

Heute haben wir angefangen, die 2. Staffel „Chuck“ zu sehen – so großartig! Ich kann wirklich nur immer wieder meine absolute Empfehlung für dieses leider häufig übersehene Kleinod von Serie geben. Sie ist spannend, sie ist witzig und sie ist intelligent. Selten kann ich wirklich ausgelassen über wirklich komische Situationen bei einer Serie vor dem Fernseher lachen (ich bin eher der stille Schmunzler) und trotzdem gleichzeitig so gebannt dem spannenden Handlungsstrang folgen.

„Chuck“ bringt einen ungeheuer guten Cast an den Start – tolle Charaktere perfekt besetzt. Schon allein Adam Baldwin (Jayne aus „Firefly“) als Casey ist immer wieder herrlich. Ähnlich wie meine All-Time-Favorites „Angel“ und „Buffy“ gelingt es „Chuck“ eine Mischung aus spannendem Plot und interessanten Charakterbeziehungen zu bieten, die auf einer metaphorischen Ebene unglaublich tolle Einsichten in Charaktere und ihre Beziehungen geben.

Wer ein wenig ein Faible für Geeks hat, Agentenserien etwas abgewinnen kann und gerne gut unterhalten wird, der sollte wirklich einmal in „Chuck“ reinschauen. Nach den ersten zwei Folgen der 2. Staffel möchte ich das einmal wieder betonen. Aber bitte nur auf Englisch sehen – auf Deutsch ist die Serie so langweilig wie eine getoastete Weißbrotscheibe. Erst auf Englisch entfaltet sie eine ungeheuer großartige Dynamik aus Komödie und Spannung.

Ich liebe diese Serie.

Edit: Diese beiden Videos habe ich beim Stöbern gefunden. Sie sind nicht aus der Serie, aber trotzdem treffen sie gut die Stimmung. Das erste ist eine Promo, das zweite anscheinend eine Ankündigung der Serie jeweils durch die Cast-Mitglieder.

Which path to take?

Wir sind nun mit der 1. Staffel „Veronica Mars“ durch und irgendwie habe ich ein zwiespältiges Verhältnis zu der Serie, wie man vielleicht aus den älteren Blog-Beiträgen zu dem Thema mitbekommen haben könnte. Denn ich mag die Charaktere ungeheuer gerne – allesamt auch wirklich gut und passend besetzt. Aber dennoch ist es so, dass mich die Serie nun auch nicht vom Hocker gerissen hat. Andererseits aber wollte ich unbedingt wissen, wie der Plot weiter geht und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert. Wirklich merkwürdig.

Ursprünglich wollte ich nach der 1. Staffel mir keine weitere Staffel holen, aber die Serie hat es mir jetzt schwerer gemacht, denn sie hört mit einem interessanten Cliffhanger auf, den ich mir zwar natürlich auch im Internet auflösen könnte, aber eigentlich mache ich sowas nicht – und das, obwohl es mit einem der Charaktere zu tun hat, die mir ziemlich ans Herz gewachsen sind (Logan).

Ach, ich weiß es nicht, was ich machen soll! Aber erst einmal geht es sowieso da nicht weiter. Wir haben hier die 2. Staffel „Chuck“, auf die ich mich extrem freue – ich vermute fast, dass wir die als nächstes sehen werden. Dann gibt es immer noch die 3. Supernatural-Staffel, die auf uns wartet – eigentlich hätte ich da auch mal wieder Lust drauf. Battlestar Galactica liegt die 1. Staffel nun auch bei uns rum und hat mich neugierig gemacht und ich denke, das könnte mir gefallen.

In naher Zukunft trudelt auch dann die letzte Lost-Staffel und die 2. Staffel Fringe ein. Also haben wir eigentlich volles Serien-Programm, weswegen ich am besten gar nicht über die 2. Staffel „Veronica Mars“ nachdenken sollte, wenn ich da zwiegespalten bin und es so viele Serien gibt, auf die ich mehr Lust hätte. Dennoch… fällt es mir ungeheuer schwer.

Drama! Drama! Drama!

Veronica Mars“ ist eine merkwürdige Serie. Ich mag die Kameraführung häufig nicht, ich mag die Farben nicht, ich mag das Opening nicht und ich mag es nicht, dass das Englisch für mich so ungeheuer schwer verständlich ist, dass ich manchmal die Subplots nicht verstehe – oder erst im Nachhinein. Es ist keine von diesen Serien, nach denen ich zu meiner Frau sage: „Unbedingt noch eine!“ Ich merke, dass ich mich durchaus immer mal wieder dazu zwingen muss. Dennoch ist es keine schlechte Serie – und das verstehe ich nicht so ganz.

Die Krimiplots in den Folgen finde ich meist vernachlässigbar. Mich interessiert da eher der Metaplot und vor allen Dingen: die Charaktere. Das sind so ungeheuer toll geschriebene Charaktere, dass sie all das da oben wieder rausreißen. Leider sind die Punkte oben so gravierend, dass ich nicht vollkommen begeistert Folge um Folge sehen kann. Aber die Charaktere machen die Serie wertvoll und sehenswert.

Ich werde mir mit ziemlicher Sicherheit nicht die darauffolgenden Staffeln holen, denn an sich würde ich viel lieber die nächste „Chuck“-Staffel schauen oder noch viel lieber die nächste „Fringe“-Staffel. Auch „Battlestar Galactica“ liegt mittlerweile bei uns im Wohnzimmer und lockt immer wieder. „Supernatural“ wartet auch noch mit der 3. Staffel und „Lost“ kommt natürlich auch noch. Ich muss gestehen, dass ich jede von diesen Serien eigentlich lieber schauen würde, aber dennoch sind mir die Charaktere von „Veronica Mars“ so sehr ans Herz gewachsen, dass ich die 1. Staffel zu Ende sehen muss.

Kurios, oder?

I’ll save you later

Wir sind nun durch die 1. Staffel „Chuck“ durch und ich bin echt traurig, dass sie vorbei ist. Ich habe jede Folge genossen, habe aber auch die Angst, dass dies mal wieder eine Serie ist, die nicht zu Ende produziert wird. Sie fühlt sich so richtig an, sie fühlt sich so gut an und sie fühlt sich so an, als ob sie bei den Sendern nicht ankommen könnte – wie das großartig „Firefly“.

The next millenium belongs to the geek

Wir sind nun etwa bei der Hälfte der 1. „Chuck“-Staffel und die letzten beiden Folgen waren dermaßen großartig, dass ich unbedingt noch einmal meine Empfehlung aussprechen will. Wem „Buffy“ oder „Firefly“ gefallen hat, dem wird „Chuck“ zu 95% auch gefallen.

Bei Amazon habe ich in einer Rezension etwas gelesen in der Form von „nett, aber belanglos“ und das kann ich nicht nachvollziehen. Der Serie gelingt es, in bestimmte Szenen, selbst in bestimmte Sätze solch eine emotionale Kraft zu legen – das berührt mich. Es ist an manchen Stellen ungeheuer surreal witzig, so dass die dramatischen Momente um so epischer werden. Was Anderes kann man auch erwarten, wenn man es hier mit „Everyday Heroes“ zu tun hat, die über sich selbst hinauswachsen müssen?

Schon allein freue ich mich darauf, wenn die „Buy More“-Crew irgendwann mal so richtig mitmischt, denn das rieche ich förmlich kommen. Es wird sehr subtil aufgebaut, wie die ganzen „Nebencharaktere“ in die Position gebracht werden, um irgendwann etwas richtig Großartiges zu  machen, das sicherlich Gänsehaut-Garantie hat. Ihr erinnert euch vielleicht an das Ende der 5. Buffy-Staffel? Vorher war Xander immer die Lachnummer und der Comic-Relief, aber am Ende der 5. Staffel bekommt er seinen größten Moment, eben weil er vorher die Lachnummer war und gerade das macht die Szene mit ihm so unglaublich episch. Das spüre ich, dass sowas auch bei „Chuck“ kommen wird. Vielleicht täusche ich mich, aber es wäre ein verschenkter Moment, denn das könnte die Serie ungeheuer gut.

„Chuck“ macht Spaß. Manche wissen vielleicht, dass „Big Bang Theory“ nichts für mich ist. Doch genau die Momente, die „Big Bang Theory“ für mich nicht funktionieren lassen, absolviert „Chuck“ grandios. Während ich bei „Big Bang Theory“ immer den Eindruck hatte, dass einen Geek-Witz gab, um den einen Szene gedreht wurde, gibt es in „Chuck“ Momente, in die Geek-Witze eingearbeitet werden. Das heißt nicht, dass „Big Bang Theory“ doof ist, ich kann nur nichts damit anfangen. Natürlich ist „Chuck“ schon einmal eine ganz andere Serie, aber mir kommt es häufiger beim Sehen in den Sinn, dass ich mir denke: „So hätte Big Bang Theory sein müssen, damit es mir gefällt.“

Also Leute: „Chuck“ kaufen und gucken – nur 10 Euro. Das macht echt Laune.

We’ve sent our secrets to an idiot

„Lost“ haben wir durch, daher war es Zeit für eine neue Serie und nach den ersten zwei Folgen komme ich mit einer dringenden Seh-Empfehlung: „Chuck„. Gucken! Für knappe 10 Euro bei Amazon kann man da echt nichts falsch machen.

Was ist Chuck? Ich schrieb es schon einmal, aber es charakterisiert die Serie einfach zu gut, so dass ich es wiederholen muss: Es ist die Joss-Whedon-Serie, die nicht von Joss Whedon ist. Bitte nicht falsch verstehen, denn sie ist tatsächlich nicht von ihm. Aber sie fühlt sich an allen Stellen danach an – außerdem spielt Jayne aus „Firefly“ mit.

Die Serie ist eine Mischung aus Agenten-Serie und Sitcom. Warum wie Joss Whedon? Es gibt einen fast klassischen Joss Whedon-Cast: Hauptcharaktere, aber ebenso kleine Charaktere, die ungeheuer spannend sind und selbst zur Hochform auflaufen können. Die Dialoge sind ungeheuer witzig, aber zeitgleich ist die Serie sehr ernst, temporeich und es gibt einige sehr surreale Szenen.

Es ist bisher wirklich großartige Unterhaltung und daher möchte ich das euch echt ans Herz legen, denn für das Geld kann man nichts falsch machen. Aber tut euch einen Gefallen und seht sie euch auf Englisch an. Sie lief vor einiger Zeit im deutschen Fernsehen, wo wir sie bereits sahen, aber die deutschen Stimmen passen zu einigen Szenen nicht, so dass gerade die leicht surrealen und bizarren Szenen einfach nur überdreht und unglaubwürdig wirken. Auf Englisch hatten wir nun gar keine Probleme mehr damit.