Simplicissimus

Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob mir vorletztes Jahr wirklich die Kapitelüberschriften so sehr geholfen haben. Denn gestern hatte ich ein spannendes Telefonat mit einem Kumpel, der auch am NaNoWriMo teilnimmt und der brachte mich auf eine neue Möglichkeit: Das Genre.

Eventuell liegt es einfach daran, denn dieses Jahr schreibe wieder einen „Roadmovie“. Dafür bietet es sich natürlich an, dass man Stationen hat und diese mit entsprechenden Kapitel versieht. „Die Zitadelle der verlorenen Träume“ vorletztes Jahr war immerhin auch eher ein „Roadmovie“.

Vielleicht ist es auch einfach eine Mischung aus beidem, dass diese Kapitelüberschriften und Zwischenstationen, die ich ansteuern kann, eine Strukturierung fördern. Letztes Jahr hingegen hatte ich zwar auch Zwischenstationen im Kopf, aber mein Hauptcharakter ist nicht wirklich gereist. Sie war die ganze Zeit in der gleichen Stadt.

Bei der Diskussion ist mir übrigens aufgefallen, dass ich Schwierigkeiten hatte, „Roadmovie“ in eine entsprechende literarische Gattung einzuordnen. Stehe ich da einfach nur auf dem Schlauch? Sowas muss es immerhin auch geben. Bisher war mir nur der pikareske Roman eingefallen, aber das ist wiederum leicht anders und nicht das literarische Äquivalent zu einem „Roadmovie“. Ein Reiseroman? Vermutlich auch nicht, denn das klingt mehr nach einem netten Urlaub auf Hawaii. Es muss doch dieses Genre bereits vor dem „Roadmovie“ auch im literarischen Bereich gegeben haben.

Ich merke, dass mein Literaturstudium doch langsam ein wenig länger zurückliegt, dass ich da doch ziemlich auf dem Schlauch stehe.

Griffon Rancher

Letztes Jahr habe ich damit angefangen,  mir passende Lieder zu meinem Roman rauszuschen. Was gibt die Stimmung wieder? Was könnte auf meine Charaktere passen? Was skizziert den Plot? Was inspiriert mich für genau dieses Setting? Damit habe ich so gute Erfahrungen gemacht, obwohl es letztes Jahr nicht so gut lief, dass ich dies dieses Jahr weiterführen will.

Während das Ashitaka-Thema aus „Prinzessin Mononoke“ einen schönen generellen Einblick meiner gewünschten Stimmung für die „Greifenreiter“ darstellt, ist mir aufgefallen, dass es natürlich viele Anime-Openings gibt, die auch in die richtige Richtung gehen. Klar, denn die „Greifenreiter“ war ursprünglich als Setting für eine „Big Eyes, Small Mouth“-Pen&Paper-Kampagne geplant, was ein Anime-Rollenspiel ist.

Daher wundert es mich eigentlich nicht und ich bin sehr froh über diese Erkenntnis. Denn dadurch bekomme ich gleich ganz viele Bilder in Bewegungen in den Kopf, die mir beim Schreiben jetzt im November hilfreich sein können. Ich schreibe zwar keinen Manga, aber ich denke schon, dass sich die „Greifenreiter“ verdammt gut mindestens für eine Light Novel anbieten würden; also einen Roman, aufgelockert mit Zeichnungen.

Auch wenn der Anime eigentlich nahezu nichts mit meinen „Greifenreitern“ zu tun hat, so könnte das Lied doch auch ziemlich gut darauf passen, auch wenn ich mir vorstellen könnte, dass die „Greifenreiter“ bei weitem nicht ganz so optimistisch sind. Dafür habe ich mir nämlich bewusst ein paar Joss-Whedon-Stolpersteine für die Charaktere in die Kapitelüberschriften gelegt.

Headliners

Heute habe ich etwas Spannendes im NaNoWriMo gemacht – es ist nur ein Test, ob es mir so wirklich besser alles gelingt. Denn im Jahr zuvor hatte ich bei „Ich bin Gadgette“ einmal wieder extreme Plotprobleme. Ich kam einfach nicht von der Stelle und meine Szenen zogen sich und zogen sich bis ich mich zwang, dass etwas passierte.

Das Jahr davor bei „Zitadelle der verlorenen Träume“ habe ich allerdings mit Kapitelüberschriften gearbeitet und ich könnte mir vorstellen, dass es daran lag. Ich hatte am Anfang des Kapitels mir schon einen ungefähren Fixpunkt überlegt, worum es gehen sollte, habe das angesteuert und ausklingen lassen und bin dann zum nächsten Kapitel gegangen.

Bei der „Zitadelle“ war es dann so, dass ich die Kapitelüberschriften erst schrieb, wenn ich gerade zum nächsten Kapitel kam. Damit mir dieses Jahr nicht das Plotproblem vom letzten Jahr passiert, habe ich probiert, meine bisherigen Eckpunkte, die ich im Kopf für den Plot habe, in Kapitelüberschriften zu fassen. Ob diese Kapitel dann auch wirklich so passieren oder noch umgebaut oder zusammengefasst oder aufgetrennt werden, das weiß ich noch nicht. Doch das lässt sich alles überarbeiten.

So habe ich aber wenigstens schon einmal einen roten Faden, den ich abarbeiten kann. Dagegen habe ich mich bisher ziemlich gesträubt, da ich eigentlich kein richtiger Planer bin. Ich mag das einfach nicht. Ich habe gerne meine Grundprämissen und lasse mich und meine Charaktere davon treiben. Aber letztes Jahr habe ich einfach gemerkt, dass das so nicht klappt und mit ein wenig mehr Plan viel besser ist – selbst für mich.

Dabei sind durchaus auch ein paar interessante Eckpunkte neu dazugekommen und mir ist aufgefallen, dass der Roman vermutlich doch wieder einmal deutlich länger als 50.000 Wörter wird. Denn wenn ich ungefähr 10 Seiten für jedes Kapitel veranschlage und das ist für mich so Pi mal Daumen die Grenze, die ein Kapitel bei mir braucht, um Atmen zu können, dann komme ich auf 170 Seiten.

Ein NaNoWriMo-Roman erreicht bei mir ungefähr zwischen Seite 70-80 die 50.000 Wörter, also kann es gut sein, dass ich am Ende des NaNoWriMos erst bei der Hälfte angelangt bin. Da ich jetzt aber doch ziemlich genau weiß, wohin ich will, könnte es mir auch einfach diesen Boost geben, dass ich auch doppelt so schnell bin und nicht die ganze Zeit zwischen den Eckpunkten herumdümpele. Ich erhoffe mir davon einfach eine straffere Erzählung und mehr roten Faden, der dann auch zu meiner Prämisse passt.

Apropos Prämisse: Ich liebe es ja mittlerweile, mit Prämissen zu arbeiten, wie Frye es in „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ erklärt. Das ist teilweise umstritten, aber ähnlich wie Kapitelüberschriften scheint das für mich einfach ein guter Punkt zu sein, an dem sogar ich Chaotenschreiber einen Plan habe. Denn sowohl Prämisse als auch Kapitelüberschriften sind schwammig genug, dass sie mich nicht in der Entwicklung einengen, aber deutlich genug, um ein Leuchtsignal im Nebel meiner Planlosigkeit zu sein.

Nun habe ich aber bisher noch keine einzelne Prämisse. Momentan schwanke ich noch zwischen zwei. Denn nach dem ersten Kapitel bieten sich für meinen Charakter zwei Prämissen an, die es beide wert wären, verfolgt zu werden. Eigentlich hatte ich sogar eine dritte im Kopf. Welche es dann wird, wird sich vermutlich jetzt im Laufe des zweiten Kapitels entscheiden. Ich denke, die dritte Prämisse kann ich sowieso erst frühestens bei einer Fortsetzung benutzen, wenn die Greifenreiter sich gefunden haben. Aber der momentane Teil ist sozusagen erst die Exposition.

So it’s begun

Der NaNoWriMo hat begonnen und ich bin gut eingestiegen. Heute Nacht habe ich recht püntklich um kurz nach Zwölf angefangen zu schreiben und meine ersten 1900 Wörter geschafft. Dann bin ich ins Bett und habe gegen Mittag noch bis zu den 3200 Wörtern geschrieben, womit ich schon gut einen Tag im Plus bin.

Ob ich später noch mehr schaffe, bevor ich ins Bett gehe, weiß ich noch nicht, denn irgendwie bin ich heute schon den ganzen Tag ziemlich erledigt. Ich vermute, das späte Schreiben und frühe Aufstehen hat mir da nicht gut getan. Aber an sich war es ungeheuer produktiv und entspannend zugleich heute. Denn ich habe nicht nur geschrieben, sondern auch noch einiges an Rift gespielt, aber auch vor allen Dingen „Uncharted 3“ hat mich heute auch wieder gefesselt.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass da auch einiges ins Schreiben mit einfließt, auch wenn ich schon wieder bei knapp 90% bin. Das Spiel ist also leider wieder kurz, aber so verdammt gut, dass das echt überhaupt nichts ausmacht.

Zu meinem diesjährigen NaNoWriMo-Roman gibt es noch nicht viel zu sagen. Die Sachen, die ich im Kopf hatte, sind noch nicht vollends getippt, dafür aber die ersten Charaktere eingeführt, ein paar grundlegende Probleme habe ich aufgebaut und auch ein paar Ausblicke auf spätere Momente und auch einen zentralen Konflikt.

Ich freue mich allerdings auch schon sehr darauf, wenn meine Hauptfigur ihre Reisegefährten finden wird, doch das wird vermutlich frühestens in ein oder zwei Kapiteln passieren. Momentan muss sie erst einmal ihre Wunden lecken und auch realisieren, dass sie raus muss aus ihrem Dorf. An Plot fehlt es mir momentan also nicht wirklich und ich hoffe, das wird sich nicht ändern. Irgendwie scheint mir aber das Thema und Setting deutlich besser zu liegen als „Gadgette“ letztes Jahr, denn bisher fließt der Plot, während es sich letztes Jahr eher wie Kaugummi hinzog.

Fast da – ich bin fast da

Na gut, NaNoWriMo hat dieses Wochenende doch nicht ganz geklappt, aber fast. Es sind noch knapp 1000 Wörter zu schreiben, da mir der Wörterzähler auf der NaNoWriMo-Seite nicht so viele Wörter anzeigt wie mein Word. Aber das sollte ich morgen und vielleicht auch übermorgen spätestens schaffen.

In Gefahr ist der NaNoWriMo also nicht, auch wenn ich dieses Wochenende deutlich mehr PS3 und Aion gespielt habe und „Chuck“ geschaut habe, als ich hätte machen sollen, wenn ich wirklich hätte fertig werden wollen. Andererseits auch nicht so schlimm. Ist schließlich nicht so, als ob ich in Gefahr wäre, die 50.000 Wörter diesen Monat nicht zu schaffen.

Nach einem wirklich schönen Rollenspielabend in Aion verkrümele ich mich also ein wenig spät ins Bett und schreibe daher nur noch diesen kurzen Blog-Beitrag – morgen geht es dann weiter.

Carry on

Heute hätte ich nicht gedacht, dass ich den Word-Count noch schaffe. Zwar bin ich extra früh aus Aion ausgeloggt, da ich mich zu einer frühen Runde Dark Poeta hatte überreden lassen (naja, „überreden“ nicht unbedingt, ich hatte einfach Lust darauf) und ich war so ungeheuer müde, dass ich eigentlich am liebsten direkt ins Bett gegangen wäre.

Aber dennoch biss ich mich durch und belohnte mich nach etwa 600 Wörtern immer mit einem kleinen SC2-Match, die ich auch noch beide gewann. So funktionierte es ganz gut und ich kam sogar gut voran.

Momentan bin ich auch von meinem üblichen Schreibmodus abgewichen und schreibe nicht ganz chronologisch, sondern habe gerade vier Stellen, an denen ich weiterschreibe. Meine ursprüngliche Plotidee existiert irgendwie nicht mehr und wurde in einen anderen Handlungsbogen umgebaut.

Wobei das noch weiterhin im Hintergrund läuft, aber ich glaube, das passt hier einfach nicht mehr rein und wird dann irgendwann später einmal aufgelöst, wenn ich mich dann zur Fortsetzung aufraffen kann. Aber zuerst will natürlich das hier zu Ende geschrieben werden.

Ich bin allerdings sehr zuversichtlich, den NaNoWriMo diesmal auch wieder zu gewinnen. Es ist zwar dieses Jahr wirklich nicht leicht für mich, aber ich bleibe dennoch gut im Pensum und mein Plan ist, am Wochenende fertig zu werden – nicht mit dem Roman, aber zumindest mit den 50.000 Wörtern. Das wäre doch immerhin auch etwas. Und dann genehmige ich mir eine kleine Pause, denn ich muss ein wenig darüber nachdenken, wie alles überhaupt zusammenpasst und wie ich die Kurve zu einem geschlossenen Roman hinbekomme.

Momentan heißt es jedenfalls: Fiese Roboter vs. Gadgette – eigentlich eine ganz coole Kombination, die ich so nicht geplant hatte. Und den Robotern sind sogar noch ein paar Sachen eingefallen, über die ich auch erstaunt war, obwohl sie eigentlich genretypsich und keine Neuerfindung des Rads waren.

Red Alert

Und da war ein Kästchen rot. Am Montag war mir leider so gar nicht nach schreiben, dabei habe ich es mittlerweile eigentlich ganz gut raus, mechanisch die 1700 Wörter pro Tag zu schreiben. Zum Pendeln kamen dann aber noch ein paar Dinge dazu, weswegen ich mich lieber hingelegt habe. Dennoch ärgere ich mich natürlich über diesen blöden Fleck in meiner Statistik, der außerdem viel Vorarbeiten zunichte macht.

Hinzu kommt, dass es irgendwie immer noch sehr schleppend vorangeht. Ich merke: Mit dem Thema dieses Jahr habe ich mir keinen Gefallen getan. Eigentlich ist der Charakter und die Idee richtig cool, aber ich merke, dass mir der enge Technikbezug einfach das Genick bricht. Da Gadgette eben eine Technik-Superheldin ist, komme ich da teilweise in arge Erklärungsnot und frage mich häufig, ob ich die Sachen wirklich erklären muss – also, zumindest „pseudo-erklären“. Aber selbst wenn ich sie nicht erklären muss, dann müssen mir immer noch glaubwürdige Sachen einfallen.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass es nicht klug war, gleich mit der Origins-Story einzusteigen. Irgendwie passt das alles noch nicht, weswegen ich mich nun dazu entschlossen habe, einen Sprung zu machen und ein wenig später weiter zu schreiben. Das läuft auch schon deutlich flüssiger, denn ich muss nicht die Ursprünge erklären, sondern kann dann gleich Handlung, Handlung, Handlung machen. Momentan schreibe ich also an zwei „Fronten“ – einmal im Plot und einmal in der Origins-Story. Sogar eigentlich an drei Fronten, denn ich hatte noch die Idee eines Fernsehauftritts von Gadgette in einer Talk-Show – auch ganz witzig.

Insgesamt bin ich also sehr zwiegespalten, denn mir gefallen sowohl Charaktere als auch Idee noch ungeheuer gut. Trotzdem zieht es sich so ungemein und ich bin einfach ungeheuer unzufrieden. Nächstes Jahr schreibe ich wieder Fantasy – oder Horror. Das ist schon einmal beschlossene Sache. Aber dieses Jahr ziehe ich noch durch. So schnell lasse ich mich da nicht entmutigen – hoffe ich zumindest. Ich möchte nicht am Ende des Novembers meine Niederlage zu NaNoWriMo eingestehen und vielleicht wird das alles mit Gadgette noch besser.

Aber was mache ich bloß mit meinem Problem, dass ich einfach nicht technik-affin genug bin, um eine Technikheldin zu schreiben? Das treibt mich noch in den Wahnsinn. Da müsste so viel mehr MacGyver und Iron Man und Christopher-Nolan-Batman drin sein. Hat jemand einen Tipp? Einen Rat? Ich verzweifle da echt noch dran, dass ich einfach keine guten und glaubwürdigen Technikideen habe – oder zumindest denke, zu haben.

Dabei muss es doch noch nicht einmal glaubwürdig sein! Ich muss schließlich nicht den riesigen Roboter wirklich erklären können. Aber wenn Gadgette mit Hilfe von Elektronik aus einer gesicherten Zelle ausbricht, sollte ich zumindest den Anschein erwecken, als ob das alles Sinn macht – und daran scheitere ich im Moment einfach.

You make me love you

Bis jetzt habe ich ein paar vage Ideen für Gadgette, was den weiteren Verlauf betrifft und natürlich wird es auch irgendwie einen „romantic interest“ geben, aber dennoch bin ich mir noch nicht so ganz sicher, wie das ablaufen und aussehen wird. Momentan kristallieren sich zwei mögliche Rivalen heraus, aber ob das dann wirklich zwei werden, da bin ich mir noch nicht sicher. Momentan will sie nämlich irgendwie recht wenig von denen wissen, auch wenn ich in einem Nebensatz bereits gemerkt habe, dass es doch mehr funken könnte.

Das wäre eine Sache, die mir später vielleicht viele Wörter zu meinem Wordcount schenken könnte, denn wenn sowas erst einmal angelaufen ist, dann läuft das Schreiben natürlich von selbst weiter – der Drama-Bus sozusagen. Aber ob das wirklich so passieren wird, muss ich erst noch sehen.

Quälend lief das Schreiben heute trotzdem und ich bin nicht so weit gekommen, wie ich es gerne würde. Mein Ziel der 20.000 an diesem Wochenende werde ich wohl nicht halten können, aber mal schauen.

Wenn es aber mit den „romantic interests“ ungefähr so läuft, wie ich mir das gerade vorstelle, könnte ich mich durch einen weiteren Girl-Pop-Song weiter inspirieren lassen:

Ich mag das Lied und das Video.

California Girls

Es schreibt sich leider ungeheuer zäh die letzten Tage, was aber auch daran liegt, dass ich mich wirklich nicht fit fühle. Am liebsten würde ich die ganze Zeit, wenn ich zu Hause bin, schlafen. Aber es gibt so viel zu tun und richtig krank bin ich auch nicht, dass ich das einfach mit meinem Gewissen vereinbaren könnte.

Daher hoffe ich auf das Wochenende jetzt, denn nach dem bisherigen Plan muss ich nicht pendeln, da meine Frau und ich am Samstag Abend auf ein Konzert in Stuttgart gehen wollen und ich daher am Samstag direkt nach Stuttgart und danach wieder zurück fahre. Das könnte genau die Erholung sein, die ich zur Zeit brauche.

Wenn mein Kopf ein wenig freier ist, läuft es vielleicht auch wieder besser mit dem Tippen. Momentan bin ich nämlich alles andere als zufrieden. An sich kommen mir immer wieder recht coole Ideen, aber dann fällt mir auf, dass mein Anfang der Sache widerspricht. Dann wiederum aber sollte das eigentlich egal sein, denn ich kann das immer noch umschreiben, auch wenn es merkwürdig ist, dass sich Gadgette mit dem Schreiben doch ein wenig verändert.

Auch ist in meinem Anfang bisher zu wenig Dynamik und es geht nicht schnell genug in medias res. Da ist also definitiv noch etwas, woran ich feilen muss. Aber momentan bin ich froh, wenn ich meinen täglichen Wordcount halten kann. Umschreiben und verbessern kann ich immer noch. Oder um es mit dem großartigen Wil Wheaton zu sagen:

„Don’t be afraid to suck – and you’re gonna suck and that’s ok. It’s easier to fix a page full of words that suck than it is to fill up a blank page – it’s much less intimidating [. . . .] Resist the urge to get internet-famous, resist the urge to just grab the 15 minutes right away and go for the instant gratification, because people can smell that really quickly [. . . .] Be authentic. Find something that you like to do and be extraordinary, when you do it.“ (Wil Wheaton)