How I met your mother – Reloaded

Der Anfang der neuen How I Met Your Mother-Staffel war leider ein wenig zäh. Es gab zwar nette und witzige Momente, in denen ich gelacht habe, aber trotzdem war ich hin und wieder irritiert. Es kam mir nicht so vor, wie ich es in Erinnerung hatte. Dann überlegte ich, ob es anders gewesen wäre und es wirkte auf mich schon anders.

Doch dann haben wir heute die zweite DVD der Staffel eingelegt und das war plötzlich Vergangenheit. Von der ersten Folge auf dieser zweiten DVD an habe ich mir wieder gedacht: „Ja, das ist der Grund, warum ich die Serie so liebe!“ Keine Ahnung, was auf der ersten DVD bei den ersten Folgen los war. Das hat bei mir nicht so ganz gezündet. Aber die Folgen heute? Das war so grandios!

Denn endlich war es wieder, wie ich es so häufig bei der Sache habe: Ich lache herzlich, weil der Humor so intelligent ist (na gut, und manchmal auch zotig, aber eben auch so schön postmodern), und im nächsten Moment schlucke ich und meine Augen werden glasig, weil das so dramatisch und tragisch ist. Gerade die letzte Folge eben hat mich dermaßen getroffen, aber auch zwischendurch zum Lachen gebracht … das ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Die Charaktere wachsen einem doch sehr ans Herz.

Heading in the right direction

Gestern habe ich sie endlich in den Händen gehalten: Die 4. Staffel Castle und die 7. Staffel How I Met Your Mother. Was wir als Nächstes schauen? Ich weiß es nicht genau.

An sich muss ich gestehen, dass ich nach zwei Staffeln Castle am Stück und dann noch Monk hinterher erst einmal ein wenig krimigesättigt bin. Andererseits war das Ende der 3. Staffel schon ziemlich arg und ich würde gerne wissen, wie es weitergeht. Wiederum andererseits habe ich die Vermutung, dass der Cliffhanger verdammt schnell aufgelöst wird – geht auch nicht wirklich anders.

Bei How I Met Your Mother besteht die Gefahr, dass wir das wieder fast an einem Stück durchschauen und das noch nicht einmal ansatzweise bis Weihnachten hält. Dennoch würde ich gerne reinschauen, weil es einfach eine so schöne Gute-Laune-Serie ist, die ich zur Zeit bei den grauen Tagen da draußen brauche. Und dennoch ist sie immer wieder dramatisch und nachdenklich.

Allerdings sehne ich auch sehr die 4. Staffel Fringe herbei, doch das dauert noch ein wenig. Da wäre How I Met Your Mother vielleicht genau richtig, um diese Zeit zu überbrücken. Würden wir Castle schauen, dann würde es noch sehr lange dauern, bis wir endlich Fringe sehen können.

Das muss ich mal am Wochenende mit meiner Frau beraten, wie unser Serienfahrplan von ihrer Seite aus aussieht. Eigentlich schade, dass ich sie wohl so schnell nicht mehr zur nächsten Staffel Supernatural bekommen werde. So langsam hätte ich da auch mal Lust auf die 3. Staffel.

Hast du etwas Zeit für mich?

Nein, dann singe ich kein Lied für dich, sondern wäre überaus dankbar. Denn bei all den Spielen, die diesen und nächsten Monat rauskommen, habe ich wirklich keine Ahnung mehr, wo hinten und vorne ist.

Ich habe kläglich versagt, meine bisherigen Spiele zu Ende zu spielen, so schlummert Atelier Rorona immer noch auf das Ende und Kingdoms of Amalur: Reckoning steckt auch noch im Beginn – aber wenigstens an einer Stelle, an der ich selbst in einem halben Jahr noch weiterspielen könnte.

Wenn ich bedenke, dass jetzt X-Com: Enemy Unknown rauskommt, dann noch Assassin’s Creed 3 im November ansteht und es noch ein paar Spiele gibt, die ich mir bisher zwar noch nicht geholt habe, aber gerne spielen würde wie Dishonored und Sleeping Dogs, dann merke ich, dass ich zu wenig Zeit für das alles habe.

Dabei sind hier noch nicht einmal die MMOs aufgeführt, denn im November gibt es auch die Erweiterung für Rift mit dem Housing, das nach bisherigen Informationen richtig genial sein soll. Und Housing ist etwas, nach dem ich mich schon seit Ewigkeiten in einem MMO sehne – nachdem ich es in Ultima Online leider verlassen musste und in NWN doch nie so das war, was ich kannte und wollte.

Wenn ich mir dann auch noch vor Augen halte, dass der Dezember und Weihnachten naht, dann bin ich unschlüssig. Ist das gut, weil ich da noch einiges an Urlaub habe und daher endlich mal hinterher kommen kann und darf ich mich auch darauf freuen, diese Spiele alle zu spielen? Oder wird das einfach nur stressig.

Aber da ist es dann auch wieder: Im Dezember sind auch schon die neue How I Met Your Mother-Staffel und auch die neue Chuck-Staffel angekündigt. Die vierte Staffel von Castle und auch die von Fringe müssten auch in dem Zeitraum rauskommen. Wieso immer alles zusammen? Wieso!

Lost in Synch

Mittwoch Abend bleibe ich meist noch ein wenig vor dem Fernseher hängen – auf Pro7. Denn dort läuft fast durchgängig „How I met your mother“. Wie großartig ich diese Serie finde, sollte langsam hinreichend bekannt sein. Ich liebe diese Serie wirklich, denn sie ist witzig, charmant, dramatisch, philosophisch und an vielen Stellen postmodern. Die deutsche Synchronisation geht aber gar nicht.

Jetzt mögen manche vielleicht sagen: „Doch, geht sicherlich.“ Nein, tut mir leid. Es ist mir persönlich wirklich unbegreiflich, wie man das Original gehört hat und dann auch noch im Ansatz behaupten kann, dass die Synchronsprecher ähnliches ausdrücken wie die Originalstimmen. Lily ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, Ted klingt vollkommen belanglos und bei Marshal fehlt einfach dieses trocken-naive; von Barney will ich gar nicht erst anfangen, denn das wäre einfach nur traurig, wenn ich das vergleiche und aufzählen muss, was alles in der Synchronisation verloren geht.

Es gibt wirklich ein paar Synchronisationen, da ist es egal, denn die sind gelungen. Das ist häufig bei Animationsfilmen so. Direkt fällt mir „Drachenzähmen leicht gemacht“ ein, der auch auf Deutsch einfach sympathisch und verdammt gut gemacht ist. Die Entscheidung zum norddeutschen Akzent ist großartig und passt wie die Faust aufs Auge. Außerdem sind die Sprecher mit Feuer dabei. Das merkt man.

Bei „How I met your mother“ sind sie das nicht – das merkt man auch. Das wirkt nach Runterspulen des Textes und sehr belanglosem Vorlesen. Sowas ist leider nicht mehr selten in deutschen Synchronisationen. Wenn ich allein an die Übersetzung von Buffy denke und wie die Sprecher das vollkommen gelangweilt runterlabern, da wird mir ganz anders. Da fehlt einfach die Seele und man hat das Gefühl, dass nicht die Zeit blieb, dass die Synchronsprecher sich das Original ansehen und versuchen, das irgendwie rüberzubringen. Dadurch geht einfach ungeheuer viel verloren. Wem das nicht auffällt, dem muss ich leider wirklich absprechen, ein Gespür für solche Dinge zu haben.

Man kann damit leben, klar. Ich schaue mir schließlich auch „How I met your mother“ mittwochs auf Pro7 an. Ich würde es mir aber lieber auf Englisch ansehen, denn da fehlt so viel und man merkt es mit nahezu jedem Dialog. Sicherlich ist das nicht einfach und gerade „How I met your mother“ ist ungeheuer schwer zu übersetzen. Aber die Synchronisation? Da geht mehr! Da versagen die Sprecher einfach und das liegt noch nicht einmal an der Übersetzung.

Last words

Mich überrascht es immer wieder, wenn eine „Sit-Com“ ernst wird. Das gibt es häufiger. Ich erinnere mich da noch gut an eine Doppelfolge von „King of Queens“, die sehr ernst war. Das verstärkt durchaus den Comedy-Effekt, denn die Charaktere wachsen einem ja doch ans Herz. Um so tragischer wird das dann aber auch. Heute gab es aber so richtig in die Magengrube von „How I met your mother“. Die Folgen um „Bad News“ waren wirklich hart.

An sich waren das richtig großartige Folgen, die mich sehr berührt und bewegt haben. Aber dafür, dass das eigentlich eine „Sit-Com“ ist, waren die überraschend ernst. Allerdings denke ich immer mehr, dass eine gute Sit-Com auch tiefe Einblicke in Menschlichkeit und das Leben an sich bietet. Vielleicht mehr, als manches oskarreife Charakterdrama.

Es kam so unerwartet in diesen Folgen, aber so hart – sogar in der ersten Folge vollkommen ohne komödiantische Brechung. Einfach dann der Abspann und noch eine recht harte Folge mit „Last words“ hintendran. Aber es war schön – auf eine traurige und harte Art und Weise.

Wie ihr wünscht…

Es gibt viele Gedanken darüber, was „wahre Liebe“ ist. In den Medien und Filmen wird es hoch stilisiert, viele rennen ein Leben lang ihr hinterher und sind immer unzufrieden. Denn da hängt einfach ein Bild unerreichbar über einem und wenn man es vergleicht mit dem, was um einen ist, dann ist es… anders.

Um so schöner finde ich es, wenn man ein paar nette Einsichten darüber erhält. Interessanterweise finde ich solche Sachen wo? In Komödien! Das ist doch eigentlich absurd, oder? Oder doch nicht? Wenn ich mir ein „Besser Geht’s Nicht“ ansehe, dann ist das einer der schönsten und romantischsten Filme, die ich kenne. Wieso? Weil er Denkmuster durchbricht – gerade durch die komödiantische Brechung. Das ist ungeheuer spannend und wahr.

Wie komme ich darauf? Heute morgen habe ich mal wieder eine dieser üblichen elenden Werbungen gesehen: „Architekt sucht wahre Liebe“ – und ich musste nur schmunzeln und an meine Frau denken und was für ein Glück ich habe. Dann begann ich ein wenig zu überlegen und musste an eine Folge von „How I met your mother“ vom letzten Wochenende denken, die wir da gesehen haben.

Einer der Nebenplots war Marshall, der einen Brief an sein zukünftiges Selbst geschrieben hat. Verdammt komisch, aber so romantisch und wahr, wie die Auflösung ist. Sowieso sind Marshall und Lily einfach so ein schönes Paar und ich erkenne da so viel wieder. Das zeigt es! So absurd es ist! Keine Oskarverfilmung, sondern eine Sit-Com! Ohne wirklich spoilern zu wollen, nur gerade den Moment zu erklären: Marshall liest einen Brief, den er als Teenager an sich mit 30 geschrieben hat – und liest den Brief. Und erkennt viele Sachen, die er doch nicht gemacht hat. Er wird frustriert und versucht dies und jenes. Darauf will ich nicht genauer eingehen, damit ihr auch noch Spaß daran haben könnt. Am Ende jedoch…

Spoiler-Cut!

Suit down!

Jede weitere Folge von „How I met your mother“ erwischt mich auch immer wieder. Ich sitze wirklich selten vor dem Fernseher und lache – laut. Ich gehöre zu den stillen Schmunzlern, aber bei dieser Serie kann selbst ich nicht anders. Das ist einfach so großartig, so witzig, so intelligent… und häufig so unerwartet.

Was es diesmal war? „Nothing suits me like a suit“. Edit: Dank meiner Frau habe ich doch die Szene gefunden, wenn auch nur bei Vimeo.

Einmal wieder kann ich meine absolute Empfehlung ausgeben für all jene, die eine extrem intelligente und witzige und romantische Sit-Com sehen wollen: „How I met your mother“.

So großartig! Neil Patrick Harris! Der Mann ist einfach legendär!

Zauberhafte Verwandlung!

Ein Gutes hatte die Krankheit: Ich habe jetzt endlich die letzten acht Folgen meines „Wedding Peach“-Reruns geschaut. Davon habe ich in letzter Zeit nichts geschrieben? Stimmt, denn das ist eine ganze Weile her, dass ich den abgebrochen habe. Der Grund damals war, dass ich wusste, was kommen wird ab einem bestimmten Punkt und ich wollte das gerade nicht, denn ich wusste, das würde mich mitnehmen. Immerhin habe ich die Serie schon einmal geschaut. Und auch wenn der Anime deutlich positiver und versöhnlicher ist, als der Manga, zieht „Wedding Peach“ in den letzten acht Folgen extrem an, was die Dramatik betrifft.

Zuerst war ich unsicher, ob ich überhaupt noch Gefallen an der Serie haben könnte, aber die Bedenken waren umsonst. Sicherlich gibt es ein paar Sachen, die mir damals gefallen haben, die ich mittlerweile eher komisch fand, aber an sich finde ich die Serie immer noch so großartig, urkomisch und doch romantisch.

Was aber wirklich schlimm bei den deutschen DVDs ist, dass sie so einiges verpatzt haben. Zum einen haben sie das Opening nicht geändert ungefähr in der Hälfte und das Schlimmste von allem: Sie haben die Vorschau auf die nächste Folge nicht dabei! Das ist wirklich fatal, denn das trägt gerade bei den letzten Folgen ungeheuer zur Dramatik bei. Normalerweise wird die Vorschau auf die nächste Folge von Momoko gesprochen, aber es gibt eine Folge, bei der etwas passiert, das sie absolut aus der Bahn wirft und nach dem sie krank im Bett liegt. Diese Vorschau wird von Jamapi gesprochen mit ungefähr folgenden Worten: „Momoko geht es gar nicht gut, daher muss ich das heute übernehmen…“ Großartig! Und das ist nicht drauf? Schändlich!

„Wedding Peach“ bleibt für mich einfach eine der besten Magical-Girl-Serien, die Sailor Moon einfach um Längen schlägt und in nahezu jedem Detail. Schon allein der Hauptcharakter ist einerseits sympathischer als Bunny und hat auch noch die bessere Frisur (pinke Haare!), auch der männliche Hauptcharaktere ist deutlich besser als das Weichei Marmoru, der mit seiner dämlichen Rose sowieso nichts trifft und ständig gerettet werden muss. Im Bereich der übertriebenen Magical-Girl-Serien ist „Wedding Peach“ einfach die Nummer 1. Wenn es um Magical-Girl-Serien allgemein geht, könnte ich mich wirklich nicht entscheiden, ob diesen Platz nicht sogar „Kamikaze Kaito Jeanne“ übernehmen könnte mit dem besten männlichen Hauptcharakter aller Magical-Girl-Serien.

Aber eigentlich sind „Wedding Peach“ und „Kamikaze Kaito Jeanne“ zwar im gleichen Genre beheimatet, aber trotzdem zwei grundverschiedene Serien. Während WP sehr albern, übertrieben kitschig und häufig selbstironisch ist, ist KKJ sehr ernst, dramatisch und philosophisch. Ich glaube, es wäre ungefähr der Unterschied zwischen „King of Queens“ und „How I met your mother“ – die ich beide liebe, aber trotzdem irgendwie zwei sehr unterschiedliche Serien sind.

Suit up!

Vor ein paar Tagen kam unsere dritte „How I met your mother“-Staffel und schon haben wir sie fast durchgeschaut. Das ist nun kein Kunststück, weil es immerhin nur ca. 20 Minuten pro Folge sind, aber trotzdem verschlingen meine Frau und ich diese Serie förmlich. Die Serie ist ungeheuer faszinierend und ich habe letztens einen netten Ausdruck dazu gehört, dem ich so zustimmen könnte: „Dramedy.“ Denn das stimmt.

Die Serie bringt mich zu richtigen Lachanfällen, aber ebenso bin ich häufig ungeheuer gerührt, weil die Charaktere alle so toll sind und es so unglaublich schöne, tiefgreifende und auch romantische Szenen gibt. Gerade mit Barney in der dritten Staffel… großartig! Keine Angst, ich spoile nicht, aber mir gefällt das Ende der Folge und die Geste, wenn Barney seinen Arm nicht runternehmen kann – bis zum Ende der Folge. Das war ein so stiller, aber so großartiger und bewegender Moment.

Die Themen sind manchmal durchaus anzüglich, aber dennoch finde ich gerade den Humor ungeheuer intelligent – gerade durch die Erzählperspektive. Dadurch gibt es viele Momente, in denen sehr schöne Einsichten über Wahrnehmungen gezeigt werden, so vieles wird so schön beobachtet und ein wenig überzeichnet wiedergegeben. Und ich mag Marshall und Lilly einfach! In so vielen Momenten muss ich bei den beiden an mich und meine Frau denken.

Ich liebe diese Serie einfach und bin so froh, dass ich sie vor gar nicht einmal so langer Zeit entdeckt habe. Das ist eine verdammte gute Gute-Laune-Serie, die allerdings auch mal frustrieren kann, weil einem die Charaktere wirklich so sehr ans Herz wachsen, dass das Drama mancher Entwicklung einen schon mitnehmen kann.

How I met your series…

Sehr spät schreibe ich erst davon, dass meine Frau und ich jetzt „How I met your mother“ geschaut haben – denn wir sind mit der ersten Staffel jetzt auch bereits fertig. Bisher hatte ich sehr wenig Kontakt mit der Serie und nur davon gehört – in erster Linie durch „Dr. Horrible’s Sing-Along-Blog“, da jeder zu Neil Patrick Harris sagte: „Ist das nicht Starney Binson aus ‚How I met your mother‘?“

Da ich meist eher schlechte Erfahrungen mit Sit-Coms gemacht habe, die von vielen anderen gemocht werden, habe ich auch „How I met your mother“ nicht weiter beachtet. Das Schlimmste in der Hinsicht war „Big Bang Theory“, das ich zu unwitzig und peinlich fand und überhaupt keine Verbindung zur Serie bekommen habe. „How I met your mother“ hat mich aber direkt mit der ersten Folge eingefangen. Wieso?

Der Humor ist größtenteils sympathisch – natürlich nicht immer, denn heutzutage muss es wohl auch mit Fremdschämhumor gehen. Aber ähnlich wie „King of Queens“ schafft es „How I met your mother“, die Balance zu schaffen zwischen „zu peinlich“ und „witzig“. Außerdem gefallen mir viele absurde Ideen der Serie, dass sich Ted und sein Kumpel über Gedanken plötzlich unterhalten oder Figuren vollkommen unerwartet aus dem Hintergrund auftauchen. Das macht viele Szenen bizarr witzig und das ist auch das richtig Gute an der Serie.

Mir gefallen die „Fremdschäm“-Stellen kaum bis gar nicht, aber dafür hat die Serie ungeheuer viele intelligente Witze und Situationen und auch Einsichten in das tägliche Leben. Das war, was mich auch immer an „King of Queens“ fasziniert hat: Beide Serien sind vorrangig Sit-Coms, aber schaffen es, das Leben auf eine überdrehte Weise so ungeheuer wahr abzubilden, dass man sich auch stundenlang darüber unterhalten könnte. Man kann sogar in viele philosophische Situationen Szenen aus beiden Serien als Beispiele zitieren, weil sie manche Sachen einfach ungeheuer schön beobachten.

Leider hört die 1. Staffel mit einem ungeheuer fiesen und frustrierenden Cliffhanger auf – zum Glück haben wir die Serie aber erst so spät entdeckt, dass auch die 2. Staffel schon zu Hause liegt und das damit kein Problem ist. Ach ja, auch noch ein Grund, die Serie zu schauen, ist natürlich Alyson Hannigan! Interessanterweise spielt übrigens sogar Alexis Denisof in einer kleineren Rolle mit.

Und eine Bitte: Schaut euch die Serie auf Englisch an – mit englischen Untertiteln. Auf Deutsch geht sie – leider – einmal wieder gar nicht.