Suddenly Stöckchen

Wo ist denn schon wieder die Zeit hin? Seit meinem Umzug nach München scheint alles doch irgendwie extrem rasant vorbeizufliegen. Schon längst wollte ich mich hier melden und zu der einen oder anderen Sache was schreiben. Denkt ihr, ich komme dazu? Pustekuchen.

Nicht, dass ich keine freie Minute hätte. Natürlich habe ich diese ruhigen Momente, aber in denen denke ich dann an andere Dinge, als hier einen neuen Blog-Beitrag zu schreiben. Auch das könnte Freizeit sein. Doch ich gebe zu, dass ich derzeit meine Freizeit am liebsten damit verbringe, mit meiner Frau mir ein wenig München anzusehen, gemeinsam unsere TV-Serien weiterzuschauen oder etwas zu zocken; und nebenbei auch noch ein wenig so schreiben. Es gibt da schließlich noch Ausschreibungen, an denen ich teilnehmen möchte.

Ungeachtet dessen hat mir der gute Thomas Michalski einmal wieder ein Blog-Stöckchen zugeworfen und nachdem ich schon das letzte Stöckchen viel zu lange vor mir hergeschoben (aber noch nicht vergessen!) habe, will ich wenigstens hierauf antworten, denn ich denke, das geht schneller und ich finde die Fragen auch spannend.

Edit: Ich habe recht lange an dieser Antwort geschrieben und es dann lange liegen gelassen. Daher mag manches nicht mehr ganz so aktuell sein. Das kommt davon, wenn man solche Dinge „nebenbei“ beantwortet und dann nicht in einem Stück schreibt und veröffentlicht.

Erinnert sich noch jemand an… Impossible Mission?

„Another visitor! Stay for a while – stay… forever!“ Sprachausgabe bei einem C64-Spiel!

Eine Mischung aus Puzzle-Spiel und Jump&Run war dieses Kleinod an Spiel, in dem man sich in irgendeinen Turm irgendeines verrückten Wissenschaftlers einschleichen musste und seine sämtlichen Möbel durchsuchte – mit diesem viel zu langen „Searching“-Balken. Ich kann mich kaum noch an die Geschichte erinnern und auch das ist vermutlich auch besser, denn warum in diesen merkwürdigen „Räumen“ irgendwelche Möbel standen, die da nicht hingehörten und gemeingefährliche Roboter mit Elektrizität rumbrutzelten.

Das Ziel des Spieles war es, in diesen Möbeln Puzzleteile zu finden, um später in einen geheimen Raum zu kommen. „Mission Impossible“ habe ich nie gelöst – dafür aber „Mission Impossible II“, der auch komplexer war und mehr Spaß machte. Es gab unterschiedliche Roboter mit unterschiedlichen Verhaltensmustern. Außerdem gab es einige Gimmicks, die man einsetzen konnte, um die Roboter außer Gefecht zu setzen. Dafür war das Puzzle auch komplexer, denn unter anderem musste man Tonbänder finden und ein Musikstück in der richtigen Reihenfolge abspielen.

Die Rätsel waren nicht nur diese Puzzle-Teile, sondern auch die Bewegungen der Aufzüge und wie man sich an den Robotern vorbeimogeln konnte. Auch, wie man eventuell ein paar der Roboter aus dem Bildschirm rausschubsen konnte oder ein paar Sekunden noch gewinnen konnte, um den Kühlschrank zu durchwühlen.

Ich weiß noch genau, wie ich mit meiner Frau damals bei unserem guten Kumpel Christian Buzek die Nacht durchgezockt habe. Christian war bereits ins Bett gegangen und wir haben noch bis um 5 Uhr morgens „Mission Impossible II“ gespielt – und fast geschafft. Denn leider haben wir ein Tonband aus Versehen überspielt und als wir in den letzten Raum gehen wollten, fiel uns auf, dass wir ein Musikstück zweimal hatten. Da hatten wir dann auch keine Lust mehr.

Aber ein großartiges Spiel und mich verfolgen diese Laufgeräusche der Hauptfigur immer noch. Auch wenn ich mich lange Zeit fragte, warum die Figur aus den ganzen Sportspielen wie „Summer Games“ und „Winter Games“ die Hauptrolle in „Mission Impossible“ spielte.